Heizkompostbau für Warmwasser zum Heizen und Duschen

19. bis 25. Oktober: Heizkompostbau für Warmwasser

Hiezkompost mit Doppelstegmatten

Brennholz gilt als CO2-neutral, doch werden zum Anpflanzen, Fällen, Zerkleinern, Pelletieren, Trocknen und Transport häufig Maschinen eingesetzt, der Herstellung und Betrieb auch eine Menge Energie benötigt, wobei CO2 freigesetzt wird. Neuerdings wird auch die Abwärme von Biogasanlagen zur Holztrocknung verwendet. Das klingt zwar ökologisch, bedeutet allerdings einen weiteren Transport von vielen Tonnen Holz, wofür oft Öl aus Krisenregionen drauf geht.
Viel besser ist es daher, Holz aus der Region zu zerkleinern, mit anderer Biomasse zu mischen und auf einer großen Kompostmiete zur langsamen Verrottung anzusetzen. Durch eingebaute Wärmetauscher lässt sich die über ein Jahr entstehende Wärme zur Erwärmung von Wasser nutzen. Weil Bäume tiefer wurzeln als die meisten anderen Pflanzen, sind sie reich an Minerialien aus tieferen Erdschichten. Anstatt sie zu verbrennen wollen wir sie daher das entstandene humusreiche Material zur Aufwertung des Gartens oder angrenzender Felder verwenden.
Eingeladen sind alle, die diese ökologische Heizmethode kennen lernen möchten. Die Teilnahme ist kostenlos. Da wir jedoch Kosten haben, sind wir auf Unterstützung angewiesen.


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