Aktionswoche vom 22.-31.11.16

Liebe Leute,
Die Aktionswoche (22.1.- 31.1.2016) geht los!
Hier ein paar Infos und Empfehlungen diesbezüglich:

Ersteinmal: du sollst natürlich auch gerne kommen, wenn du keine möglicherweise mit Repression verbunden Aktionen machen möchtest! (z.B. vermummt in den Wald rennen und dich den Maschinen und Securities in den Weg stellen) Widerstand ist mehr als das und es gibt auch wesentlich mehr zu tun!

Es wird einige Strukturen geben wie :

  • Küfa (Küche für alle) kocht veganes Mittag- und Abendessen, freut sich über helfende Hände
  • To-Do-Meetings jeden Morgen zum (selbstorganisiertem) Frühstück (eine Möglichkeit sich mit anderen zu koordinieren um anstehende Aufgaben zu erledigen)
  • beheizte Gemeinschaftsräume
  • Duschmöglichkeiten bei Unterstützer_innen in der Umgebung
  • selbstorganisierte Erste-Hilfe, es gibt einen (ausbesserungsfähigen) Erste-Hilfe-Raum und ein Telefon, das jeden Tag von einer Erste-Hilfe erfahrenen Person betreut werden soll und eine Liste, in die sich Leute nach ihrer Erste-Hilfe Erfahrenheit als Ansprechparter_innen eintragen können (jeden Tag mindestens eine erfahrene Person und so viele weniger Erfahrenere wie möchten, bringt Erste-Hilfe Kram mit!).
  • ErmittlungsAusschuss von Anti-RRR (Antirepressionsgruppe Rheinisches Revier, passt auf, dass Leute nicht verloren gehen, die festgenommen wurden wenn sie da anrufen, kümmert sich um Rechtsbeistand wenn nötig und Unterstützung während und nach der Ingewahrsamnahme, …)
  • Out of Action (Aktionsnachbereitung, Emotiaonale Erste Hilfe, Unterstützung nach heftigen und traumatischen Erfahrungen, …)
  • Awareness (awareness = Bewusstsein, eine Struktur die versucht, das Bewusstsein für respektvolles, diskriminierungsfreies Miteinander zu fördern und mit Grenzverletzungen umzugehen, wobei die Bedürfnisse von Betroffenen einer Grenzüberschreitung eine besondere Priorität haben sollen, aber auch auf die Aufarbeitung und bestenfalls Klärung einer Grenzüberschreitung Augenmerk gelegt wird. Achtung! die Grenzen jedens Menschen verlaufen anders und können nur von jedem Menschen selbst definiert werden, es gibt keine Normen, von denen ausgegangen werden kann! )
  • Öffentliche Räumlichkeiten sind (bewusstseinsverändernde) drogenfrei, es gibt festgelegte Räume in denen z.B. Alkohol getrunken werden kann
  • Safer Spaces (safer space = sichererer Raum, ein Raum in den sich vor allem nach zu verarbeitenden Erlebnissen zurück gezogen werden kann, an dem mensch Ruhe finden kann, einer auf der Wiese, mehrere Möglichkeiten bei Unterstützer_innen und Mitstreiter_innen in der näheren Umgebung auch für wenige Tage unter zu kommen)

Die Strukturen sind großenteils anschlussfähig oder brauchen Leute, die sich darin einbringen!
Außerdem gibt es auch immer Bauprojekte, die sich über Beteiligung freuen und Menschen, die Aktionen (in Absprache mit den Beteiligten) dokumentieren (Fotos, gemalte Bilder, Videos, Musik, Texte,…)

Folgendes solltest du mitbringen:

  • Zelt (wenn möglich, es gibt auch begrenzt Schlafmöglichkeiten vor Ort, aber zur besseren Planung wäre es gut, wenn du vorher eine E-Mail schreibst, wenn du einen Schlafplatzt brauchst)
  • warme Klamotten (vor allem viele Socken!)
  • Regenschutz
  • feste Schuhe!
  • Stirnlampe/Taschenlampe
  • Klopapier (wenn alle ein bisschen was von irgendwoher mitbringen muss nichts gekauft werden, wie dumm wär dass denn…)
  • harte Drogen sind nicht erwünscht!

Wenn du mit der Bahn kommst…
versuche den Weg vom Bahnhof zu uns (und andersrum) in Gruppen von min. 3 Menschen zu machen, da es dann weniger wahrscheinlich ist, von Securitys gestoppt oder angegriffen zu werden. Wenn du allein bist, ruf an und wir versuchen, dich abzuholen.

Programm:
Montag: (Anti-)Repressionsworkshop
Dienstag: Erfahrungsaustausch über Repression und wie andere mit Gewahrsamnahme umgehen
Mittwoch: Bericht einer Aktivistin über Anti-Atom Widerstandscamp in Finnland (dort soll ein Kraftwerk gebaut werden)

Wenn du auch einen Workshop o.ä. anbieten möchtest schreib gerne eine E-Mail.

Wir freuen uns auf euch!