Archiv für Januar 2018

Düsseldorf: Dienstag, 6. 2., 16-18Uhr: Mahnwache gegen Atom- u Kohlepolitik von Ministerpräsident Laschet

Moin,

Diese Mahnwache ist jetzt angemeldet (durch jemanden von Sofa Münster).
Wir sind an der Staatskanzlei (Haupteingang) von 16 Uhr bis 18 Uhr.
Horionplatz 1, in 40213 Düsseldorf

Laschet ist ja in den letzten Monaten zu einer zentralen Figur bei der
zukünftigen Ausrichtung der Energiepolitik geworden. Sowohl bei den
gescheiterten Jamaika-Gesprächen als auch jetzt bei den GroKo-Verhandlungen.

Eine Beteiligung aus der Anti-Kohle-Bewegung an der Mahnwache
ist ausdrücklich erwünscht, um die begonnene Zusammenarbeit und
Vernetzung weiter zu stärken. Auch alle anderen Interessierten sind
willkommen!

Gruß

Hanns-Jörg

(aus email vom 28. Januar 2018 um 20:14)

BUND-Vortrag: ‚Der juristische Kampf um den Hambacher Wald‘

ein Bericht vom 27.1.2018:
Dirk Jansen (Geschäftsleiter des „BUND NRW e.V.“ erläuterte vor rund 50 Aktivisten, Kontaktpolizisten, vermutlich RWE-Mitarbeitern und interessierten Bürgern Details zum Kampf des „Bund für Umwelt- und Naturschutz e.V. (BUND)“ um den Erhalt des Hambacher Forst. Andreas Büttgen von der seit 10 Jahren aktiven „Initiative Buirer für Buir“ moderierte die Veranstaltung, der eine angeregte Diskussion folgte… -> mutbuergerdokus.de/html/aktionen/2018_01_27_bund-vortrag-hambacher-wald

Jetzt erst recht! – Aufruf zu Aktionstag am 03.02.2018


-> hambacherforst.org/blog/2018/01/25/jetzt-erst-recht-aufruf-zu-aktionstag-am-03-02-2018

Am 22.01. versuchte die Polizei mit einem teuren Aufgebot vergeblich, die besetzten Barrikaden im Wald zu räumen. (mehr…)

Aufruf zur dezentralen Aktions- und Solidaritätswoche

– vom 24. Februar bis zum 3. März 2018 –

Das Schlachten beenden!

Gegen Wiesenhof und seine Welt der industriellen Tierhaltung

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Die Alternative lebt! Überall ist Afrin– überall ist Widerstand!

-> navdem.com/die-alternative-lebt-ueberall-ist-afrin-ueberall-ist-widerstand

Aufruf von NAV-DEM zur bundesweiten Großdemonstration in Köln am Samstag, den 27. Januar
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New York gegen Kohle-, Öl- und Gaskonzerne

Gesendet: Freitag, 12. Januar 2018 um 15:30 Uhr
Von: "Bill McKibben und Naomi Klein für 350.org"
Betreff: New York gegen Kohle-, Öl- und Gaskonzerne

Großer Sieg: New York kündigt Divestment an und verklagt Kohle-, Öl- und Gaskonzerne

Liebe Freund*innen,
der Bürgermeister von New York City, Bill de Blasio, hat gigantische Schritte im Kampf gegen den Klimawandel angekündigt.

Zu unserer großen Freude verkündete Bürgermeister de Blasio am Mittwoch der Welt, dass New York die Pensionsfonds der Stadt aus der Kohle-, Öl- und Gasindustrie abziehen wird. Und es wird noch besser! Er gab außerdem bekannt, einige der größten Öl- und Gaskonzerne wegen Klimaschäden, die z.B. durch Hurrikane wie Sandy entstehen, vor Gericht zu bringen.

Diese aufsehenerregende öffentliche Stellungnahme einer Stadt wie New York mit ihrer enormen Symbolkraft zeigt, dass sich der Wind in unserem Kampf für Klimaschutz zu drehen beginnt.

New York könnte in anderen Großstädten weltweit einen mächtigen Sturm gegen die Kohle-, Öl- und Gasindustrie auslösen. Damit dies geschieht, wird jede*r Einzelne von uns gebraucht, um Veränderungen auf kommunaler Ebene einzufordern. Lasst uns also diesen Augenblick nutzen, um noch mehr Gas zu geben und unsere Aktionen weltweit zu verstärken. (mehr…)

rt-ostertreffen

konkret: menschen „aus hambi u umfeld“, die interesse an sog. „radikaler therapie“ haben sind eingeladen sich beim rt-ostertreffen.de anzumelden -die teilnehmerzahl ist begrenzt u das interesse gross… mehr zb rt-ostertreffen.de/programm . so ab Sylvester etwa…
leute, das ist DIE gelegenheit rt in der praxis zu erfahren… (u zb hier einzubringen -das näxte kommt bestimmt…) (mehr…)

ein klima-diskussions-papier

Three Years towards „block everything“ in 2020 & Project “our planet, our future”


image: -> beehivecollective.org

Maniac idea paper for CJA & Ende Gelände meetings Jan+Feb 2018

This paper has been written to quickly outline the idea of three-year escalation campaign.
It would start with movement building and largely symbolic actions in the first year; some direct action, growing increasingly disobedient, in the second year and culminating in the third year when big and small actions add up to a „block everything” climax. „Everything“ meaning gas+coal infrastructure, agro-industry, airports, as well as meat factories, banks, motorcompanies, etc . . . everything that destroys our climate and threatens our future.
Some of these issues are already rather well established on the (political and protest) agenda, but some issues require some work to further highlight them and make them “actionable”.

With a common campaign frame, these issues are no longer single-issues and we wouldn’t feel that by focusing on one issue, we forget targeting the other issues. Instead, it’s all part of a huge push against the bad stuff (fossil fuels, discrimination and inequality) and for the good stuff (clean energy, social justice, a peaceful and livable future). The campaign/movement would take to form of a non-violent struggle using all tools available to those struggles. In the larger context the 3-years-campaign plan should part of a broader social justice movement that asks “how can we have a livable future on this warming planet”. This movement would address the social justice question built-into the global warming problem.

Three years and then we Block Everything

First year (2018): Setting the stage. Informing about the 3-years-campaign, mobilizing, training of activist for intervention & disobedience, building local groups & networks identifying targets, marking targets with symbolic action, delivering the message: “for Paris goals to succeed, this has to shut down tomorrow, if not… we come back to shut down”. (call it “movement building”)

Second Year (2019): Gaining momentum. Actions become more direct, more disobedient, but are mainly symbolic. Some Actions should be big (mass actions) to train our ability to mobilize huge numbers for diverse targets (not just coal ;-) ). Training of activists continues with an eye on 2020. “Our Planet, our future”-Congress outlines our vision for a livable future.

Third Year (2020): Block everything. Climate villains and places of climate destruction that have been marked by symbolic and/or direct actions during the previous two years are now facing actions designed to cause a maximum of disruption. If successful, the facilities shut down (several days?). Actions and the campaign are designed to dramatize the question: What is more important, short-term profits / economic growth or our future?

Reasoning:

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Surprise! Siege auf feindlichem Terrain

aus „Graswurzelrevolution nr. 425 vom januar 2018:

Gericht gewährt dem Hambacher Wald Schonfrist – Zeit für Besinnung

Für Umweltbelange vor Gericht zu gehen, heißt, auf feindlichem Terrain zu operieren. So formulierte es die australische Rechtswissenschaftlerin Nicole Rogers 2016 in einem Sammelband zur Kulturgeschichte des Klimas. (anm.)

Es ist eben die ureigenste Aufgabe der Gerichte, das bestehende System aufrechtzuerhalten; und, da dieses System voller Widersprüche steckt, im Zweifelsfall für die mächtigeren Akteure zu entscheiden. Wer zudem einmal einen Blick in die Jurist*innen-Ausbildung in Deutschland geworfen hat, weiß, wie unwahrscheinlich die Figur eines kritischen Juristen sein muss.

Und doch hat das Oberlandesgericht (OLG) Hamm am 30. November 2017 die Klage des peruanischen Bauern Saul Luciano Lliuya angenommen, dessen Dorf Huaraz durch die Gletscherschmelze in den Anden bedroht ist. Lliuya hat den deutschen Energiekonzern RWE als einen globalen Großverursacher des menschengemachten Treibhauseffekts auf Zahlung eines Teils der Kosten für Schutzmaßnahmen seines Dorfs verklagt. Eigentlich ist die systematische Verantwortungslosigkeit von Big Coal und Big Oil, die unsere Erdatmosphäre als kostenlose Müllkippe für ihre Treibhausgase benutzen, vor Gerichten weltweit sakrosankt. Was ist passiert?

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