Vortrag 19. März in Düren: Dr. Norbert Nicoll: Fossiles Wachstum ade – Perspektiven für eine nachhaltige Entwicklung

vorweg: zwar sehen wir es hier überwiegend so: „Kein Gott, kein Staat, kein Fleischsalat“ aber gegen eine strategische allianz spricht noch weniger:
daher hier (be)merkenswertes verlinkt:


kirche-in-der-region-dueren.de u. katholikenrat-dn.kibac.de

(siehe auch: 17.3.18, 10-17.30 Uhr, Aachen, August-Pieper-Haus, Leonhardstr. 18-20. Der Aachener Diözesanrat der Katholiken lädt zur Dialogtagung ein: Der Abbau von Stein- und Braunkohle in Kolumbien und Deutschland hat viele Konsequenzen – was kann man tun?… -> dioezesanrat-aachen.kibac.de/aktuelles-/index.html/lasst-uns-ueber-kohle-reden…)

Eine kurze Information zu dem Abend:

Der ostbelgische Autor und Attac – Aktive Norbert Nicoll referiert zu einem Thema, das uns alle angeht: der Zukunft. Er ist promovierter Politikwissenschaftler und lehrt an der BS Sankt Vith und an der Universität Duisburg-Essen. Ihn treibt die Frage nach der Zukunftsfähigkeit westlicher Gesellschaften um. Zuletzt erschien von ihm das Sachbuch „Adieu, Wachstum! Das Ende einer Erfolgsgeschichte“.

Wir sind Teil einer Gesellschaft, die Zukunftsprobleme durch expansive Strategien bewältigt. Wenn das Öl weniger wird, bohren wir tiefer. Wenn ein Wald gerodet ist, widmen wir uns dem nächsten. Wenn ein Feld nicht mehr genug Ertrag abwirft, tragen wir mehr chemischen Dünger auf. Und wenn die Fischbestände zurückgehen, fahren wir halt weiter auf das Meer hinaus. Diese Strategie der Expansion liegt unserer Wirtschaft zugrunde.

Unser Wirtschafts- und Gesellschaftsmodell ist auf Wachstum gepolt. Wachstum hat uns reich und wohlhabend gemacht, gleichzeitig sorgt es aber auch für ökonomische, soziale und ökologische Krisen. Norbert Nicoll unterzieht in seinem Vortrag die kapitalistische Wachstumsidee einer kritischen Prüfung. Seine These: Wir müssen umsteuern, wenn unsere Gesellschaft nachhaltig und zukunftsfähig werden soll. Und: Fragen der Gerechtigkeit sind nicht mehr von Fragen der Ökologie zu trennen. Jeder Mensch, der für eine Welt eintritt, die über ein Mehr an Gerechtigkeit, Gleichheit und Menschenwürde verfügt, kommt nicht umhin, ökologisch zu denken.
Wir freuen uns auf zahlreiche Teilnehmer an dem Vortrag und der anschließenden Diskussion, daher bitte ich Sie, diese Information und das Plakat aus dem Anhang an möglicherweise Interessierte weiterzuleiten.
Es wäre schön, wenn Sie auf diese Veranstaltung hinweisen und so Reklame machen könnten.
Mit freundlichen Grüßen
Walter Mörsch
(u.a.Verein zur Förderung des Naturschutzes im Kreis Düren e.V.)


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