Archiv für Oktober 2018

ERLEDIGT!!-war: waeschetrockner ko – ersatzteile bestellt…

tut wieder!

Klimagerechtigkeit selbst gemacht: RWE-Kohlebahn blockiert!

: „…In diesem Moment blockieren Aktivist_innen die Züge der RWE-eigenen Kohlebahn bei Kerpen-Buir. Mit sogenannten „Lock-Ons“ ketten sie sich mit ihren Körpern an die Gleise, sodass die Auslieferung von Kohle an die nahgelegenen Kraftwerke unterbrochen wird. Damit protestieren sie für den sofortigen Kohleausstieg und eine solidarische, ökologisch gerechte Gesellschaft.

„Dieses Wirtschaftssystem beruht auf der Zerstörung von Lebensräumen, Verdrängung und Tod hier, wie auch in anderen Teilen dieser Welt. Zwangsumsiedlung, gesundheitliche Folgen, Naturzerstörung und durch den Klimawandel ausgelöste Naturkatastrophen gehen auf das Konto von RWE. Ich wollte auch direkt aktiv werden, um dieses Unrecht und RWE effektiv zu stoppen. Und siehe da: jetzt stehen die Kohlezüge!“, berichtet Simone K. von der Aktion.

Schon öfters wurde hier im Rheinland Kohle-Infrastruktur blockiert, zuletzt vor einigen Tagen ein Bagger, und vor wenigen Wochen Förderbänder und Kohlezüge.

Yannik P. betont: „Bezüglich der Diskussion um den übrigens seit Jahren still verübten Arbeitsplatzabbau bei RWE kann ich nur sagen: Das Geschäftsmodell von RWE ist nicht zukunftsfähig. Das liegt nicht an uns, den Aktivist_innen, sondern v.a. daran, dass es auf der Ausbeutung fossiler Brennstoffe beruht. Unsere Aktion richtet sich explizit nicht gegen die Beschäftigten von RWE oder ihre Arbeitsplätze.“

Gefordert werden z.B. von RWE bezahlte Umschulungsmaßnahmen und Abfindungen für jeden Arbeitsplatz, sowie ein nachhaltiges Zukunftskonzept für die ökologischen und sozialen Schäden, die die RWE-Politik angerichtet hat.

Der Kampf für Klimagerechtigkeit ist global vielfältig, andernorts werden Menschen für ihr Engagement ermordet. Die Gleisblockierenden solidarisierten sich mit Kämpfenden weltweit, explizit mit den Besetzer_innen des Hambacher Waldes und jenen, die im Widerstand gegen die Räumung Repression erfuhren und teilweise bis heute in Haft sind.
Deshalb blockieren Menschen die Gleise und singen: „Hambibleibt ist nicht genug, deshalb stoppen wir den Zug!..“

MAZ 46 Presseerklärung (26.10.18)

-> hambacherforst.org/blog/2018/10/26/maz-46-presseerklaerung-26-10-18/:

„Vor fast zwei Wochen (13.10.18) begannen wir damit Manheim zu besetzen und öffneten die Türen des MAZ ( Manheim Autonomous Zone ) 46 an der Ecke Friedensstraße und Forsthausstraße.

Es folgten 12 Tage des autonomen Lebens, in denen der Ort kreativ gestaltet und gute Kontakte mit den NachbarInnen geknüpft wurden. Am letztem Wochenende allerdings, erreichte die Repression gegen uns ein ungeahntes Ausmaß. Die Polizei belagerte das Hausprojekt fast durchgehend, hielt Essen, Trinken und andere Unterstützung auf. Jene die versuchten uns weiterhin zu unterstützen, wurden teilweise brutal angegriffen und verhaftet. Es ging so weit, dass ein Kind durchsucht wurde, welches Kekse hoch reichen wollte…

-> twitter.com/manheimlebt/status/1056530942540636160
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Hausbesetzung öffentlich gemacht: Elsdorfer Straße 15, Morschenich

Hier ist das neue #endegelaende-Camp: auf dem Neuen Hof, Stockheimer Landstraße 171, Stepprath

#manheimlebt


-> engl.

#waldspaziergang in Keyenberg

Am 5. Oktober wurden durch gewalttätige Übergriffe der #RWE Security im #HambacherWald mehrere Spaziergänger verletzt. Jetzt rufen RWE-Mitarbeiter dazu auf, den morgigen #waldspaziergang in Keyenberg zu stören. Zwar *in zivil*, aber Treffpunkt *Mitarbeiterparkplatz*

1.12.18 Köln u Berlin DEMO Kohle stoppen – Klimaschutz jetzt!

+ + + Hambi-Block Demo Köln 1.12 + Hambi-Block Demo Köln 1.12 + + +
Tempo machen beim Kohleausstieg!<br />
Kohle stoppen – Klimaschutz jetzt!</p>
<p>Im Dezember geht es gleich doppelt ums Klima: Beim Weltklimagipfel in Polen und in der Kohle-Kommission in Berlin. Während die Welt im polnischen Kattowitz über die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens verhandelt, entscheidet sich in Berlin, ob Deutschland seine Versprechen wahr macht – und schnell aus der Kohle aussteigt.</p>
<p>Und die Zeit drängt. Der Hitzesommer 2018 hat uns erneut bewusst gemacht: Der Klimawandel erhöht die Zahl extremer Wetterereignisse schon heute. Immer mehr Waldbrände und Hitzewellen, lang anhaltende Dürren, Überschwemmungen und Missernten sind die Folge. Im Globalen Süden sind die Folgen der Klimakrise besonders verheerend: Sie verschärfen Hunger und Armut und zwingen viele Menschen zur Flucht aus ihrer Heimat. Wir müssen jetzt handeln, um die Erderhitzung zu stoppen und eine ungebremste Klimakatastrophe in der Zukunft zu verhindern - für uns alle und die kommenden Generationen. Als reiches Industrieland steht Deutschland besonders in der Verantwortung beim Klimaschutz voranzugehen und das Pariser Klimaabkommen konsequent umzusetzen. Das bedeutet auch, die am stärksten von den Folgen des Klimawandels betroffenen Länder besonders zu unterstützen.</p>
<p>Doch die Große Koalition versagt beim Klimaschutz: Das Klimaschutzziel 2020? Aufgegeben. Der Ausbau der Erneuerbaren Energien? Ausgebremst. Der Ausstieg aus der Kohle? Aufgeschoben. Die Bundesregierung, die in der internationalen Klimapolitik einmal Antreiberin war, droht endgültig zur Bremserin zu werden.</p>
<p>Das wollen und werden wir ändern. Zusammen mit vielen tausend Menschen. Am 1. Dezember in Köln, vor den Toren des größten Braunkohlereviers Europas, und in Berlin, vor der Haustür der Bundesregierung. Wir rufen all den Verzagten in der Bundesregierung und der Kohlekommission zu: Wir müssen die weitere Erderhitzung stoppen und dafür den sozialverträglichen Kohleausstieg schnell und kraftvoll beginnen!</p>
<p>Die zentralen Forderungen der Demonstrationen sind:</p>
<p>Das Pariser Klimaabkommen umsetzen: Klimaziele verschärfen und faire Unterstützung für arme und am stärksten von den Folgen betroffene Länder im Kampf gegen den Klimawandel.</p>
<p>Die Hälfte der Kohlekraftwerkskapazitäten in Deutschland abschalten – und zwar so schnell, dass das Klimaziel der Bundesregierung für 2020 noch erreicht wird.</p>
<p>Ein gesetzlicher Fahrplan für einen schnellen Kohleausstieg ,mit dem das Pariser Klima-Abkommen und die nationalen Klimaziele eingehalten werden.</p>
<p>Der sofortige Stopp aller Pläne für neue Kohlekraftwerke, Tagebaue und -erweiterungen.</p>
<p>Die zielgerichtete Unterstützung der Beschäftigten und eines sozialökologischen Strukturwandelprozesses in den betroffenen Kohle-Regionen.
+ + + Hambi-Block Demo Köln 1.12 + Hambi-Block Demo Köln 1.12 + + +

+ + + Wir radeln zusammen zur Klimademo am 1.12.18 nach Köln. Dort schliessen wir uns der dortigen Demonstration an. Wir fahren über Buir nach Horrem und dann weiter nach Köln; 8:30 Abfahrt Bahnhof Düren Südeingang, 9.15 Abfahrt von Bahnhof Buir, 10.00 Uhr Abfahrt von Bahnhof Horrem, 10.45 Uhr Abfahrt von Weiden, 11:30 Ankunft Deutz, Start Demo um 12.00 Uhr. Die Rückfahrt organisiert bitte jeder für sich, es bietet sich z.B. eine Gruppenkarte für Zug oder S-Bahn an. Wir radeln alle zusammen, jeder in Eigenverantwortung und auf eigenes Risiko. Bitte achtet auf verkehrssichere Räder. Nehmt Verpflegung und Getränke mit. Grüße Jens Veith, facebook.com/events/491624601335691

Hambifahrt

12. Oktober von 8:00 – 9:30

An alle Schulen, Berufskollegien und Hochschulen in Bonn und Umland!

Wir haben alle gesehen, was sich die letzten drei Wochen im Hambacher Forst (25km von Köln) abgespielt hat. Einer der ältesten Wälder Deutschlands soll gerodet werden, um den Braunkohleabbau von RWE auszuweiten. Aktivist*innen, die seit sechs Jahren den Wald besetzen und beschützen, wurden von der Polizei gewaltsam verschleppt, bedroht und verletzt. Das Ergebnis des riesigen Polizeieinsatzes: Ein Toter, mehrere Schwerverletzte, über hundert Festnahmen.

Jeder Tag, an dem wir nichts machen, rodet und baggert RWE weiter an unserer Zukunft. Es ist Zeit, Initiative zu ergreifen und diese Zukunft zu verteidigen.

Am 12. Oktober werden wir die größte Klassenfahrt in der Geschichte der Bundesrepublik organisieren. Schüler*innen, Auszubildende und Studierende – wir alle werden gemeinsam in den Hambi fahren, um unseren Wald und unsere Zukunft zu verteidigen. Bis dahin rufen wir alle dazu auf, sich zu vernetzen, zu flyern, in den Pausen Transpis für den Hambi zu malen, Kreideaktionen durchzuführen und vor allem unter Freund*innen sowie im Internet für die #Hambifahrt zu werben. Seid kreativ, lasst euch was einfallen! Wenn möglich, redet mit euren SVen und AStA-Leuten und gewinnt sie für den Ausflug.

Lasst uns der Landesregierung und dem RWE zeigen, dass wir uns den Wald nicht streitig machen lassen. Rodet ihr unseren Wald, roden wir die Klassenzimmer!

Wir haben keine Zeit zu verlieren, wir haben eine Welt zu gewinnen!

Treffpunkt: Bonn HBF Gleis 1, 12. Oktober 8:15Uhr. #Hambifahrt

Beschwerde gegen die Sofort- und Kompletträumung des Protestcamps am Hambacher Forst!

-> Spendenaufruf: Wald und Wiese: Hilfe!
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Betreff: Beschwerde gegen die Sofort- und Kompletträumung des Protestcamps am Hambacher Forst! (Wiesencamp)

Von: „Kurt Classen“

Datum: Mo, 8.10.2018, 22:11

An: Ministerpräsident NRW Armin Laschet
„Bauministerin NRW, Ina Scharrenbach“ „Innenminister NRW Reul“ „Energieminister NRW Prof. Dr. Andreas Pinkwart“ Cc: „Vorstandsvorsitzender der RWE Power AG in RWE AG“
„RWE Power AG“
„RWE AG, Vorstandsvorsitzender“

08.10.2018

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident, sehr geehrte Damen und Herren der Landesregierung NRW,

fristgerecht und in Ausübung der Rechte aus der Verfassung wurde heute beim Bauamt des Kreises Düren Beschwerde eingelegt gegen die Absicht des NRW-Regimes zur Sofort- und Kompletträumung des Protestcamps am Hambacher Forst.

Sollte dieses verfassungsmäßig verbürgte Recht der Beschwerde missachtet und morgen die Komplett- und Soforträumung des Protestcamps begonnen werden, hat das NRW-Regime davon auszugehen, dass postwendend bereits ab morgen die Sofort- und Komplettstilllegung des Tagebaus Hambach betrieben wird, ansonsten erst später.

Mit freundlichen Grüßen

Kurt Claßen

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Kurt Claßen, Diplom-Kaufmann/Steuerberater
Merzenicher Straße 42, 50170 Kerpen-Buir
Telefon: 02275/4633 – Telefax: 02275/4963
Homepage: http://www.classen1.de

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-> Spendenaufruf: Wald und Wiese: Hilfe!

Tausende Menschen beim Hambacher Forst

nach rodungsstop:

50.000 Menschen kamen zur Großdemo - doch dem Wald selbst wurde heute nicht geholfen</p>
<p>Der Freitag war ein schwarzer Tag für RWE: Erst stoppte das OVG Münster das Rodungsvorhaben im Hambacher Forst für unbestimmte Zeit - und dann kippte das VG Aachen auch noch das kurz zuvor von der Polizei erwirkte Demonstrationsverbot. Zugleich sackte die RWE-Aktie um mehr als acht Prozent ab.</p>
<p>Für die Kohlegegner und Umweltaktivisten hingegen wurde es ein Tag der Freude. Am Samstag kamen Zehntausende in den kleinen Ort Buir. Die Veranstalter sprachen am Mittag von 50.000 Teilnehmern. Auf einer Wiese unmittelbar vor dem Wald wurde eine mehrstündige Kundgebung abgehalten, bei der auch die Band Revolverheld auftrat..

…volksfeststimmung… gänsehautgefühl…

…viele ziehen durch den Wald, nicht-wenige bauen wieder Barrikaden u einige neue Baumhäuser…
-> #hambibleibt, @HambiBleibt

u auch heute wieder: Waldspaziergang!