Bitte um Unterstützung bei Forschungsprojekt zu rechtswidriger Polizeigewalt

aus einem email:

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Sehr geehrte Damen und Herren,

am 8. November 2018 starten wir die Befragung von Betroffenen unverhältnismäßiger Polizeigewalt im Rahmen unseres Forschungsprojektes *“Körperverletzung im Amt durch Polizeibeamte” (KviAPol)*. Das Projekt wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert und steht unter der Leitung von Prof. Dr. Tobias Singelnstein (Ruhr-Universität Bochum).

*Unser Vorhaben*

Wir betrachten in unserer Studie erstmals rechtswidrige polizeiliche Gewaltanwendung in Deutschland aus der *Perspektive der Opfer*. Ziel ist es, *empirisch fundierte Aussagen über mögliches Fehlverhalten von Polizeibediensteten bei der Gewaltausübung zu tätigen* und das Dunkelfeld des Deliktbereiches zu beleuchten. Wir wollen wissen, welche Personengruppen in welchen Situationen Opfer von unverhältnismäßiger Polizeigewalt werden und welche Faktoren das Anzeigeverhalten der Betroffenen beeinflussen. Dazu führen wir zunächst eine Opferbefragung durch. Anschließend werden die Erkenntnisse daraus durch Interviews mit Expert*innen aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen ergänzt.

Die Ergebnisse des Projekts werden wir im Anschluss in Vorträgen, Veranstaltungen und Veröffentlichungen vorstellen, um so die gesellschaftliche und wissenschaftliche Debatte über polizeilichen Gewalteinsatz und Körperverletzung im Amt voranzubringen.

*Die Onlinebefragung*

Unsere Befragung von Betroffenen wird über einen Online-Fragebogen umgesetzt, der in *deutsch, englisch, französisch und arabisch* zur Verfügung steht. Den Link zur Teilnahme veröffentlichen wir am *8. November 2018* unter kviapol.rub.de. Die Beantwortung wird ca. 30 Minuten dauern. Eine Teilnahme ist voraussichtlich bis Mitte Dezember 2018 möglich. Das Projekt garantiert die Anonymität aller Teilnehmenden. Die Daten werden ausschließlich von unabhängigen Wissenschaftler*innen ausgewertet und verarbeitet.

Die Aussagekraft der Studie und damit der Erfolg unseres Vorhabens hängt wesentlich davon ab, wie viele Betroffene wir erreichen können.

*Wir möchten Sie daher um folgende Unterstützung bitten:*

Bitte verschicken Sie den Link zu der Befragung über Ihre Netzwerke (Mailverteiler, Foren, bekannte Gruppen und Initiativen, Freund*innen und Bekannte, etc.).

Verbreiten Sie unseren Flyer online und offline. Wir haben Ihnen dazu gedruckte Flyer postalisch zugeschickt.

Wir freuen uns über Verlinkung und Unterstützung unseres Projektes in sozialen Medien (Twitter: @kviapol, Facebook: @projektkviapol).

Für Rückfragen steht das Forschungsteam jederzeit gerne per Email oder Telefon zur Verfügung. Alle wichtigen Informationen finden Sie auch auf unserer Webseite unter kviapol.rub.de

Wir danken Ihnen vielmals für Ihre Mithilfe, freuen uns über Ihre Rückmeldung und senden freundliche Grüße,

Tobias Singelnstein, Laila Abdul-Rahman und Hannah Espín Grau

-> KviAPolFlyer_deutsch.pdf


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