Archiv für Juni 2019

Ende Gelände widerspricht Polizei-Einsatzbilanz!

aus email:

Pressestatement vom 26. Juni 2019

++ Ziviler Ungehorsam im Angesicht der Klimakrise legitim ++ Ende Gelände widerspricht Polizei-Einsatzbilanz ++ Ziviler Ungehorsam im Angesicht der Klimakrise legitim ++ (mehr…)

Ausstellung „Hiroshima, Nagasaki“ 1.-12.7.19, Düren

aus email:

Sehr geehrte Damen und Herren,

mehr als 70 Jahre sind vergangen, als über Hiroshima und Nagasaki Atombomben abgeworfen wurden. Die deutsche Sektion der internationalen Ärzte zur Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) setzt sich für friedliche Konfliktbewältigung ein, für Abschaffung von Atomwaffen und Atomenergie und für eine Medizin in sozialer Verantwortung.

Mit ihrer Ausstellung „Hiroshima, Nagasaki“ beschreibt IPPNW die Folgen der beiden Atombombenabwürfe 1945. Damit sich die Schrecken von Hiroshima und Nagasaki niemals wiederholen unterstützen sie Menschen, die sich in aller Welt für eine atomwaffenfreie Welt engagieren.

Auf Anregung der FriedensGruppeDüren wird Ausstellung von Montag, den 01.07.2019 bis Freitag den 12.07.2019 im Rathaus zu sehen sein.

Zur Eröffnung der Ausstellung lade ich Sie ganz herzlich ein für Mittwoch, den 03. Juli 2019, 15:00 Uhr, in das Foyer des Rathauses, Kaiserplatz 2-4,52349 Düren.

Mit solidarischen Grüßen
i.A. der FriedensGruppeDüren
Heiner

Dortmund: Evang. Kirchentag: 19.-23.6.19

kirchentag.de/../programmuebersicht
hmmm. von dort bis zur grube wärs nicht weit…!!!
-mensch wird ja mal träumen dürfen…-
kirchentag.de/../programmuebersicht

Kohle stoppen - Klima und Dörfer retten!</p>
<p>Das Klima und damit unser aller Zukunft retten – dafür sind die nächsten 10 Jahre entscheidend. Wir müssen jetzt handeln! Doch die Regierung ignoriert die Krise und will die Kohle als schlimmsten Klimakiller noch 20 Jahre verfeuern lassen. Dabei bekommen wir schon jetzt die Folgen dieser verantwortungslosen Politik zu spüren: Unwetter, Hitzesommer und rasantes Artensterben. Besonders stark ist der globale Süden betroffen. Millionen Menschen verlieren ihre Heimat und ihre Lebensgrundlagen –  ganze Inselstaaten sind vom Untergang bedroht.</p>
<p>Tatorte dieser Zerstörung sind die Tagebaue im Rheinischen Kohlerevier. Immer noch sind der Hambacher Wald und ganze Dörfer von der Abbaggerung durch RWE bedroht. So sollen Keyenberg, Kuckum, Berverath und viele andere Orte zerstört werden. Gleichzeitig fordern weltweit Hunderttausende: Haltet die Klimakrise auf und begrenzt die Erderhitzung auf 1,5 Grad! Hier wächst eine Klimabewegung, mit der wir die Regierung zum Handeln treiben können – wenn wir jetzt dran bleiben.</p>
<p>Deshalb demonstrieren wir am Samstag, den 22. Juni mit Tausenden am Tagebau Garzweiler im Rheinischen Kohlerevier.<br />
Wir fordern:</p>
<p>* einen Kohleausstieg, der dem Pariser Klimaabkommen gerecht wird. Dann muss spätestens 2030 Schluss sein mit der Kohle!<br />
* keine weitere Zerstörung für die Kohle. Der Hambacher Wald und die bedrohten Dörfer müssen erhalten bleiben.<br />
* ein ambitioniertes Klimaschutzgesetz. Es muss mit konkreten Maßnahmen sicherstellen, dass Deutschland das 1,5 Grad-Limit einhält.</p>
<p>Zeitgleich werden an diesen Tagen vielfältige Aktionen gegen den Kohleabbau im rheinischen Revier stattfinden: eine Protestkundgebung bei den bedrohten Dörfern, eine Demo an der Tagebaukante und Aktionen zivilen Ungehorsams bei Kohlebaggern und -bahnen. Die Formen des Widerstands mögen unterschiedlich sein, doch in ihrem Ziel sind sie vereint: Für Kohleabbau und Klimazerstörung ist hier Ende Gelände!</p>
<p>Kommt zur Kundgebung vor Keyenberg. Dort formen wir gemeinsam mit den Bewohner*innen aus den bedrohten Dörfern ein symbolisches Bild des Widerstandes und solidarisieren uns mit der weltweiten Bewegung für Klimagerechtigkeit.</p>
<p>Seid dabei und fordert mit Tausenden: Klima schützen – Kohle stoppen!</p>
<p>11 Uhr, Hochneukirch: “Fridays for Future”-Demonstration entlang der Tagebaukante<br />
11 Uhr, Erkelenz: Fahrraddemo & Bus-Shuttles<br />
13 Uhr, Keyenberg: Kundgebung & Menschenbild

Aufruf zu Aktionen des zivilen Ungehorsams: Wir blockieren die Air Base Ramstein!</p>
<p>Ramstein ist die logistische europäische Drehscheibe für Kriegseinsätze. Die Air Base Ramstein ist das Auswertungszentrum und die Relaisstation für weltweite  Drohneneinsätze, z.B. in Afghanistan, oder im Jemen. Satellitendaten der Kampfdrohnen werden in Ramstein empfangen und über Glasfaserleitungen an die steuernden Drohnenpiloten in den USA übertragen.  Von dort werden dann gezielte Tötungen durch Lenkraketen der Drohnen per Joystick ausgelöst. Das bedeutet:</p>
<p>Von deutschem Boden aus wird der völkerrechtswidrige Drohnenkrieg koordiniert und werden Drohnen ins Ziel gelenkt.</p>
<p>Drohnen töten aus dem Hinterhalt, ohne Kriegserklärung und ohne Gerichtsurteil – auch Zivilpersonen wie Frauen und Kinder. Das ist ethisch verwerflich und untergräbt das Völkerrecht.</p>
<p>Wir wehren uns nicht nur gegen die US-Drohnen, sondern auch gegen den Beschluss der Bundesregierung vom Juni 2018, die Kampfdrohne „HeronTP“ für die Bundeswehr zu beschaffen. Mit der geplanten „Eurodrohne“ ab 2025 sollen sogenannte „Fähigkeitslücken“ geschlossen werden.  Damit wird die EU-Militarisierung  im Rahmen von PESCO, der ständigen Zusammenarbeit der EU-Staaten, vorangetrieben.</p>
<p>Für die Bevölkerung in den betroffenen Regionen bedeutet die Relaisstation, in ständiger Bedrohung und mit Fluglärmbelastungen zu leben sowie mit großen Umweltbelastungen am Boden und im Grundwasser konfrontiert zu werden.</p>
<p>Wir sagen Nein!</p>
<p>*Wir lehnen die zerstörerische Gewalt des Krieges nicht nur ab, wir widersetzen uns ihr.<br />
*Wir machen das Unrecht des Drohnenkriegs, das von der Air Base Ramstein ausgeht, öffentlich. Mehr noch:<br />
*Wir widersetzen uns konkret. Wir verweigern der Politik und dem kriegerischen System unseren Gehorsam.<br />
*Wir stellen uns dem Drohnenkrieg und der Kriegsvorbereitung, wie sie in der Air Base Ramstein betrieben werden, in den Weg.<br />
*Wir nehmen uns das Recht auf Widerstand und praktizieren zivilen Ungehorsam, um friedliche Wege in die Zukunft zu ermöglichen.<br />
*Wir stehen persönlich, couragiert und solidarisch für die Alternative:</p>
<p>Frieden heißt: Abrüstung, sozial-ökologische Konversion der Region und zivile Konfliktbearbeitung!</p>
<p>Frieden ist für uns nicht nur fernes Ziel und Utopie. Wir stehen für Völkerverständigung und leben den Gedanken einer solidarischen Gesellschaft, in der alle Menschen dazugehören und niemand auf Grund seines Geschlechts, seiner Herkunft, seiner Nationalität, seiner Religion oder seiner sexuellen Identität ausgegrenzt wird.</p>
<p>Wir widersetzen uns – gewaltfrei, machtvoll und konsequent!</p>
<p>Wo Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht. Wir nehmen die Friedensgebote der UN-Charta und des Grundgesetzes ernst. Wir praktizieren mit unserer Blockade zivilen Widerstand und bauen Gegenmacht auf – gegen den Wahnsinn des täglichen Drohnenkriegs und das System der Drohnenkriegführung. Macht mit und nehmt an der Blockadevorbereitung am 26. und 27. Juni teil!</p>
<p>Wir blockieren die Air Base Ramstein am 29.06.2019.