24 notwendige Maßnahmen für einen sozial-gerechten Umgang in Zeiten von Corona

Wir sind ein Bündnis verschiedener sozialer Bewegungen. Gemeinsam fordern wir 24 notwendige Maßnahmen für einen sozial-gerechten Umgang in Zeiten von Corona. Von Systemfehler Wendland bis hin zur BUNDjugend, von der Feministischen Vollversammlung Köln bis hin zu StudentsforFuture, sowie zahlreiche Tierrechtsgruppen, 28 Extinction Rebellion Ortsgruppen und ganz viele andere: der Kreis der Unterzeichner*innen ist sehr vielfältig geworden.

Wir sind der Überzeugung, dass diese Maßnahmen zu einer gerechten Bewältigung der Corona-Krise erforderlich sind. Mit unserem Papier treten wir gemeinschaftlich in die Öffentlichkeit und tragen unsere Forderungen heraus.

Lest hier unsere Pressemitteilung von heute:

ende-gelaende.org/press-release/pressemitteilung-vom-30-april-2020

Und hier findet ihr die Forderungen:

ausgeco2hlt.de/2020/04/29/24-notwendige-ma%C3%9Fnahmen-f%C3%BCr-einen-sozial-gerechten-umgang-in-zeiten-von-corona/
Wir sind der Überzeugung, dass es nicht genügt, Forderungen an den Staat zu stellen. Es braucht solidarische Strukturen, die Schritt für Schritt alternative Wege erarbeiten und Freiräume erstreiten. Gemeinsam ist es unsere Aufgabe als soziale Bewegungen, diese Strukturen aufzubauen und in Austausch dazu zu kommen, wie wir uns eine herrschaftsarme Zukunft vorstellen können.

Gleichzeitig sind unter den genannten Maßnahmen einige dabei, die sich eben genau an den Staat und seine Institutionen richten. Der vermeintlichen Widerspruch ist uns bewusst. Wir finden, dass bestimmte Befugnisse, die derzeit noch beim Staat liegen, genutzt werden können, um die Auswirkung der Corona-Pandemie und der damit einhergehenden Maßnahmen abzumildern – ohne dabei die repressiven und lebensverachtenden Mechanismen von Nationalstaaten gut zu heißen oder aber aufzuhören, eben diese als erstes zurückzudrängen.

Wir verstehen unser Papier damit auch als Diskussionsgrundlage für uns als Bewegungen – denn Corona wird nicht unsere letzte kollektive Herausforderung sein. Wir können gerade jetzt für eine lebenswerte, sozial gerechte und ökologisch nachhaltige Zukunft eintreten. Wir laden alle weiteren emanzipatorischen Gruppen ein, sich den Forderungen anzuschließen und sich mit uns über einen sozial-gerechten Umgang mit Corona und Schritte hin zu einer lebenswerten sozial gerechten und ökologisch nachhaltigen Zukunft auszutauschen.


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