Archiv der Kategorie 'Archiv'

06.06. 19 Uhr | Digitales Podium: Global Climate Justice in diesen Zeiten? How?!

klimacamp-leipzigerland.de
Nach dem riesigen Bewegungsjahr 2019 ist nun 2020 tatsächlich alles anders. Der plötzliche ‚change‘ ist aber ein ganz anderer, als wir ihn forderten und weiterhin fordern. Wie kommt die globale Klimagerechtigkeitsbewegung nun durch die Corona-Krise? Wie prägt Corona den Alltag von Aktivist*innen, und wie wirkt es sich auf ihre Kämpfe aus? Wie sehen verschiedene Betroffenheiten aus, z.B. von migrantischen Arbeiter*innen? Was lernen wir aus der Krise – und welche Auswirkungen erwarten wir auf Klimagerechtigkeitskämpfe in den nächsten Jahren?
Über diese großen Fragen diskutieren Aktivistinnen aus vier Kontinenten auf unserem digitalen Podium im Rahmen des Online-Klimacamps Leipziger Land. (mehr…)

Bauplatz besetzt: „Erdgas – Brücke ins Nichts!“

In den kommenden Tagen der Besetzung gibt es jeden Tag um 14.30 Uhr eine Führung über die Besetzung mit der Möglichkeit, dann gemeinsam zu<br />
diskutieren und zusammen zu sitzen, herzliche Einladung dazu, genauso wie zu den folgenden Workshops und Vorträgen:<br />
Fr, 29.5. 16 Uhr: Verkehrswende und E-Mobilität<br />
Sa, 30.5. 17 Uhr: Das geplante LNG-Terminal in Brunsbüttel<br />
               20 Uhr: Bericht von einer Erdgas-Pipelinbesetzung<br />
So, 31.5. 16 Uhr: Kreuzfahrten und ihre Schattenseiten<br />
Mo, 1.6. 16 Uhr: Atommüll und kein Ende der Atomkraft<br />
Di, 2.6. 16 Uhr: Diskussionsrunde - Wie weiter mit dem Terminal?<br />
Kommt gerne vorbei, besucht uns und diskutiert mit uns!
Besetzung gegen Erdgas-Terminal noch bis Mittwoch (mehr…)

Beethovens „Pastorale“ am Garzweiler-Tagebau + Konzert am Pfingstmontag

„Beethoven würde an unserer Seite kämpfen“

Keyenberg/NRW, 28. Mai 2020; 12.10 Uhr

Am Pfingstmontag, den 1. Juni 2020 um 13 Uhr lädt das Bündnis „Alle Dörfer bleiben“ zu einem Konzert der besonderen Art ein. Auf einem von Abbaggerung bedrohten Hof in Keyenberg spielen über 50 Profi-Musiker*innen Beethovens 6. Symphonie („Pastorale“) und den ersten Satz der Schicksalssymphonie. Mit dem corona-konformen Freilluft-Wandelkonzert setzen die Musizierenden ein Zeichen für den Erhalt der Dörfer am Braunkohletagebau und für den Klimaschutz. (mehr…)

24 notwendige Maßnahmen für einen sozial-gerechten Umgang in Zeiten von Corona

Wir sind ein Bündnis verschiedener sozialer Bewegungen. Gemeinsam fordern wir 24 notwendige Maßnahmen für einen sozial-gerechten Umgang in Zeiten von Corona. Von Systemfehler Wendland bis hin zur BUNDjugend, von der Feministischen Vollversammlung Köln bis hin zu StudentsforFuture, sowie zahlreiche Tierrechtsgruppen, 28 Extinction Rebellion Ortsgruppen und ganz viele andere: der Kreis der Unterzeichner*innen ist sehr vielfältig geworden.

Wir sind der Überzeugung, dass diese Maßnahmen zu einer gerechten Bewältigung der Corona-Krise erforderlich sind. Mit unserem Papier treten wir gemeinschaftlich in die Öffentlichkeit und tragen unsere Forderungen heraus. (mehr…)

„…Meine Oma ist doch keine Umweltsau!..“

Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad. Das sind tausend Liter Super jeden Monat. Meine Oma ist ’ne alte Umweltsau!<br />
Meine Oma sagt: 'Motorradfahren ist voll cool.' Sie benutzt das Ding im Altersheim als Rollstuhl. Meine Oma ist ’ne alte Umweltsau!<br />
Meine Oma fährt im SUV beim Arzt vor, überfährt dabei zwei Opis mit Rollator. Meine Oma ist ’ne alte Umweltsau!<br />
Meine Oma brät sich jeden Tag ein Kotelett, weil Discounterfleisch so gut wie gar nichts kostet. Meine Oma ist ’ne alte Umweltsau!<br />
Meine Oma fliegt nicht mehr, sie ist geläutert. Stattdessen macht sie jetzt zehn Mal im Jahr ’ne Kreuzfahrt. Meine Oma ist doch keine Umweltsau<br />
We will not let you get away with this!</p>
<p>vs. zb</p>
<p>Meine Oma sammelt Flaschen, weil sie arm ist. Sie arm ist,<br />
Meine Oma sammelt Flaschen, weil sie arm ist.<br />
Meine Oma ist ne ganz schön arme Frau.<br />
Meine Oma geht zur Tafel sie ist hungrig, so hungrig,<br />
Meine Oma geht zur Tagel sie ist hungrig,<br />
Mit der Rente kommt sie leider sonst nicht aus.<br />
Meine Oma hortet Essen wie im Kriege, im Kriege, im Kriege,<br />
Meine Oma hortet Essen wie im Kriege,<br />
Und sie sieht den Nächsten schon am Horizont.<br />
Meine Oma sucht ne Wohnung sie muss umziehn, muss umziehn, muss umziehn,<br />
Meine Oma sucht ne Wohnung sie muss umziehen,<br />
Die alte wurd’ saniert und kost’ zu viel<br />
Meine Oma zieht zu uns, denn sie ist dement, sie ist dement, sie ist dement,<br />
Meine Oma zieht zu uns, denn sie ist dement,<br />
Im Altenheim ist nirgendwo noch ein Platz frei.

…grosse aufregung…! wdr-intendant entschuldigt sich… ts ts ts

fakt ist: WIR HIER ZUSAMMEN LEBEN DIE IMPERIALE LEBENSWEISE, u das MUSS -u wird- SICH ÄNDERN!!! (zb Lithium): zb niko paech dazu: „postwachstumsökonomie kommt by design or by desaster“
Auf ein vernünftig/er/es neues Jahr! < => Dlf-Streitgespräch (.mp3)
vs. Die Anstalt – Folge 49 – rechte Netzwerke – 11.02.20

…wegen (virtuellem) umzug…

blogsport.de macht ja bekanntermaßen (!?!) in absehbarer zeit zu
daher schonmal -perspektivisch- n‘ paar adressen vorbereitet:
https://waadueren.wordpress.com
https://waadueren.noblogs.org
https://waaa.noblogs.org

Konferenz „System Change not Climate Change“ 13.-15.3.20 in Marburg

aus emehl:

/+++English version below+++/

Liebe Aktive der Klimagerechtigkeitsbewegung,

wir laden Euch herzlich zur „System Change“-Konferenz nach Marburg ein!
Von Freitag, 13.03. bis Sonntag, 15.03.2020, werden wir uns damit beschäftigen, wie ein System Change/Systemwandel aussehen und was dabei passieren könnte.

Denn: Allein in Deutschland haben im vergangenen Jahr hunderttausende Menschen für Klimagerechtigkeit und Klimaschutz demonstriert, gestreikt und blockiert. Sicherlich erzielen wir dabei Erfolge – aber es wird auch immer offensichtlicher, dass wir innerhalb der bestehenden Verhältnisse keine zufriedenstellenden Lösungen erreichen werden. Deshalb ist es höchste Zeit, die Parole “System Change not Climate Change” als Klimagerechtigkeitsbewegung gemeinsam konkreter zu machen. (mehr…)

Spendenaufruf

Liebe Freund*innen des Hambacher Waldes, der Klimagerechtigkeit und einer ganz anderen Welt,

ein Jahr ist es nun her, dass wir gemeinsam große Bewegungsgeschichte geschrieben haben und den Hambacher Wald gegen eine Übermacht an Staatsgewalt verteidigt haben. Wir haben die Bilder noch im Kopf: Mit Tausenden Barikadenbau im Wald bei strömendem Regen, obwohl die Polizei den Wald zuvor abgeriegelt hat, die Wut und die Trauer über die Arroganz der Macht und natürlich über den Tod unseres Genossen. Am Ende dann die Ungläubigkeit und große Freude über den Abbruch der Räumung.
Diesen Bewegungserfolg haben wir alle gemeinsam erreicht, diejenigen die seit Jahren Bäumhäuser im Wald bauen, diejenigen die in ihrem Umfeld über die Situation im Hambacher Wald informiert haben und als die Situation heiß wurde gemeinsam rausgefahren sind, vor Ort waren, mutig waren und kreativ im Widerstand. Diejenigen die warme Jacken, Decken und Zelte vorbeigebracht haben für die geräumten Aktivist*innen, aber natürlich auch diejenigen die Geld gespendet haben und damit zum Beispiel die Kletterseile und -Gurte finanziert haben.

Wenn die Verhinderung der Räumung vielleicht der Höhepunkt der Bewegungsgeschichte des Hambacher Waldes ist, dann ist aber auch ein Blick zurück zum Beginn dieser Bewegungsgeschichte interessant:
10 Jahre ist es her, dass zwei Handvoll Klimaaktivist*innen ein Haus in Düren erworben haben um von dort aus den Widerstand gegen die Braunkohleverstromung und die Rodung des Hambacher Waldes (beides war damals noch kein Begriff in der Bewegung oder der Gesellschaft) voranzutreiben:

Die „Werkstatt für Aktionen und Alternativen“.

Von dort aus ging dann auch ein Jahr später die Besetzung des Hambacher Waldes los, und blieb all die Jahre ein wichtiger Ort für die Organisierung des Widerstandes, Rückzugsort für Aktivist*innen und vieles mehr.

Während der Hambacher Wald viel Aufmerksamkeit und auch Spenden genoss blieb die WAA all die Jahre auf ihren Schulden sitzen (Kredite die zum Kauf aufgewendet werden mussten und auf denen nun einzelne sitzen geblieben sind). Diejenigen die alles geben um neue Kämpfe starten, lange bevor sie zur Massenbewegung werden sollten nicht am Ende frustriert auf den Kosten sitzenbleiben. Lasst uns auch hier solidarisch sein, auf dass auch in Zukunft Menschen Motivation haben neue Kämpfe anzugehen.

Spendet also dieses Jahr anstatt der Heilsarmee gerne mal an:

WAA
Iban: DE72 4306 0967 4080 4281 00
Konto: # 4080 4281 00
BLZ: 43060967
Bank: GLS
Bic: GENODEM1GLS

Freitag 20.12. Film: „In unser aller Namen“ + Gespräch mit Filmemacher

Freitag 20.12. ab 19 uhr: Thomas Meffert von crossculturefilm zeigt: „In unser aller Namen“ – Ein Film über die Konflikte im Hambacher Wald -anschließend Gespräch mit dem Filmemacher BEI UNS IN DER WAA!!
dazu gibts lecker Essen: …ua die wohl weltbesten Falafel…

Freitag 27.12. „Den Cannabis-Markt regulieren. Legale Abgabemodelle jetzt!

Freitag 27.12. ab 19 uhr: Jo Biermanski (Grüne Hilfe Hessen u Sänger d. Eifler Punkband Highzung) lädt ein zum drogenpolitischen Gepräch: „Den Cannabis-Markt regulieren. Legale Abgabemodelle jetzt!“ BEI UNS IN DER WAA!! (mehr…)

Enteigungsparty am RWE Hauptgebäude in Köln 6.12.

aus email:
Liebe Klimabewegung,
unsere Kampagne RWE Enteignen – Energieproduktion Vergesellschaften läuft jetzt schon seit ein paar Monaten, am Freitag den 6.12. steigt in einer Aktion zivilen Ungehorsams die Enteignungsparty.
Macht gerne mit, kommt zur Infoveranstaltung, zum Aktionstraining und natürlich auch zur Tanzdemo von Fridays for Future Köln, Eure AufBäumis (mehr…)

WEshutDown-Aktivist*innen vor Gericht ++ Soli-Aktionen zum Prozess ++ 2 Mio € Forderung an Klimaaktivist*innen

Spendet für die Prozesskosten!</p>
<p>Es braucht vor allem Geld. Das klingt platt und entspricht so gar nicht unserem Anspruch, aber: Ein Zivilprozess kostet zwischen 2.000 und 5.000 Euro pro Person – allein in der ersten Instanz. Eine Musterklage bis zum Bundesverfassungsgericht wird rund 32.000 Euro kosten. Wir wollen dafür streiten, dass Widerstand legitim ist, und wir wollen es Konzernen so schwer wie möglich machen, mit ihren Einschüchterungsversuchen durchzukommen. Dabei sind wir dringend auf eure großen und kleinen Spenden angewiesen.</p>
<p>Dieses Geld ist nicht für RWE bestimmt! Von den geforderten 2 Millionen werden sie keinen Cent sehen!
wedontshutup.org | wedontshutup bei riseup.net | Twitter: @we_shut

Liebe Leute,
Wie ihr vielleicht schon auf Twitter gesehen habt, ist das Berufungsverfahren im Prozess um die Blockade des Kraftwerks Weisweiler verschoben worden. Die vier Termine wären in den nächsten Wochen gewesen, (29.10.-9.11.) sind aber vom Gericht abgesagt worden und es scheint nun auf eine Verhandlung im Frühjahr 2021 hinauszulaufen.

In dem Prozess geht es um die Aktion WeShutDown im November 2017, die RWE zwang, das Braunkohlekraftwerk Weisweiler bei Aachen für Stunden fast gänzlich herunterzufahren.

In der ersten Hauptverhandlung Ende 2019 am Amtsgericht Eschweiler wurden die Angeklagten in den Anklagepunkten „Hausfriedensbruch“ und „Störung öffentlicher Betriebe“ freigesprochen, jedoch im dritten Anklagepunkt „Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte“ zu Geldstrafen verurteilt. Sowohl die Staatsanwaltschaft als auch die Angeklagten legten Berufung ein, sodass das Verfahren am Landgericht Aachen fortgeführt wird.

Die Angeklagten führten den Prozess offensiv und erreichten eine breite Medienaufmerksamkeit. Diese Strategie wollen sie auch am Landgericht beibehalten.

Der Strafprozess findet statt vor dem Hintergrund einer Schadensersatzklage in Höhe von 2,07 Mio Euro gegen die Aktivist*innen durch RWE. Gegen die Forderung wehren sich die Angeklagten in einem separaten Zivilverfahren, dass jedoch ruht, solange der Strafprozess nicht abgeschlossen ist.

Die Angeklagten freuen sich auch im nächsten Jahr über solidarische Prozessbegleitung. Haltet euch auf dem Laufenden!

Viele Grüße,

Die Solidaritätskampagne WeDon‘tShutUp (mehr…)