Archiv der Kategorie 'Atom'

06.06. 19 Uhr | Digitales Podium: Global Climate Justice in diesen Zeiten? How?!

klimacamp-leipzigerland.de
Nach dem riesigen Bewegungsjahr 2019 ist nun 2020 tatsächlich alles anders. Der plötzliche ‚change‘ ist aber ein ganz anderer, als wir ihn forderten und weiterhin fordern. Wie kommt die globale Klimagerechtigkeitsbewegung nun durch die Corona-Krise? Wie prägt Corona den Alltag von Aktivist*innen, und wie wirkt es sich auf ihre Kämpfe aus? Wie sehen verschiedene Betroffenheiten aus, z.B. von migrantischen Arbeiter*innen? Was lernen wir aus der Krise – und welche Auswirkungen erwarten wir auf Klimagerechtigkeitskämpfe in den nächsten Jahren?
Über diese großen Fragen diskutieren Aktivistinnen aus vier Kontinenten auf unserem digitalen Podium im Rahmen des Online-Klimacamps Leipziger Land. (mehr…)

Artikel in AN/AZ „Atom-Endlager im Grenzgebiet?“

20.05.2020 Atom-Endlager im Grenzgebiet?<br />
Auf den Kampf gegen Tihange folgt der nächste für die Region: Der gegen belgischen Atommüll. Das Land prüft auch Eifel und Herver Land als mögliche Standorte. Resolution verabschiedet.</p>
<p>Von Madeleine Gullert</p>
<p>Aachen/Brüssel Die Kommunen in der Region wehren sich gegen ein belgisches Atommüll-Endlager im Grenzgebiet. Die Regierung im Nachbarland lässt von der zuständigen Behörde Ondraf derzeit potenzielle Standorte prüfen. Einer liegt in der Eifel, Stavelot bei Malmedy – Luftlinie nur 20 Kilometer von Monschau entfernt. Auch die Kleinstadt Herve gilt als Kandidat und liegt ebenfalls nur 20 Kilometer Luftlinie von Aachen entfernt. 'Aus Aachen kann in dieser Frage nur ein klares Nein kommen', sagte Aachens Oberbürgermeister Marcel Philipp (CDU), der sich an die Debatte um das umstrittene belgische AKW Tihange erinnert fühlt.</p>
<p>Am Dienstag verabschiedete die belgische Eifelgemeinde Bütgenbach als erste Kommune eine Resolution. Darin wird die zuständige Föderalregierung aufgefordert, alle Unterlagen zu dem Verfahren offenzulegen und die Eifel aus den Überlegungen auszunehmen, wie Bütgenbachs Bürgermeister Daniel Franzen erklärte. Die anderen belgischen und auch die deutschen Eifelkommunen wollen sich der Resolution anschließen, sagte Margareta Ritter (CDU). 'Ich empfinde die Planung als höchst beunruhigend', sagte die Monschauer Bürgermeisterin stellvertretend für die anderen Eifelkommunen. 'Wir haben im Kampf gegen Tihange mit einer Stimme gesprochen. Das sollten wir jetzt beibehalten.' Man werde Transparenz von Belgien einfordern, sagte Städteregionsrat Tim Grüttemeier (CDU): 'Es kann nicht angehen, dass die Menschen in unserer Region erneut vor vollendete Tatsachen gestellt werden.'</p>
<p>Stefan Kämmerling (SPD), Landtagsabgeordneter aus Eschweiler, und Oliver Krischer (Grüne), Bundestagsabgeordneter aus Düren, sehen die NRW-Landesregierung und die Bundesregierung in der Pflicht, sich für einen Stopp des Vorgehens mitten in der Corona-Krise einzusetzen.</p>
<p>Auf Nachfrage unserer Zeitung teilte ein Sprecher des Bundesumweltministeriums mit, dass man grundsätzlich mit Belgien im Austausch stehe, die Endlagersuche aber bislang nicht thematisiert worden sei. Es sei aber 'grundsätzlich zu begrüßen, dass Belgien sich dem Thema der Entsorgung seiner hochradioaktiven Abfälle stellt'. Auch die NRW-Landesregierung sei nicht informiert worden, teilte ein Sprecher des NRW-Wirtschaftsministeriums mit. Bewerten wollte das Land das Vorgehen nicht. Die rein strategische und theoretische Umweltverträglichkeitsprüfung (S-UVP) nenne keine Standorte, sondern lediglich mögliche Gesteinsformationen, die als potenzielle Endlager-Standorte infrage kommen. 'Daher sollte erst die Eingrenzung möglicher Standorte abgewartet werden', sagte der Sprecher auf Anfrage.</p>
<p>Öffentlich bekannt geworden sind die Pläne der belgischen Regierung nur durch die luxemburgische Regierung. 'Es ist befremdlich, dass die Nachbarländer nicht gewarnt wurden, als der Prozess Mitte April startete', kritisiert der Aachener EU-Abgeordnete Daniel Freund (Grüne).</p>
<p>Luxemburgs Umweltministerin Carole Dieschbourg (Grüne) rief die Bürger Luxemburgs dazu auf, sich gegen ein Endlager nahe der luxemburgischen Grenze zur Wehr zu setzen. Belgiens Energieministerin Marie-Christine Marghem warf Dieschbourg daraufhin eine 'Kampagne der Desinformation vor'.</p>
<p>Bis zum 13. Juni können Kommunen und Bürger Einwände gegen die Endlagersuche formulieren. Geplant ist ein 'System der geologischen Endlagerung'

Anders Wirtschaften jetzt!

aus emhl:
heute geht das Netzwerk Oekonomischer Wandel (NOW) mit einem Positionspapier an die Öffentlichkeit.

Corona- und Klimakrise machen die Absurdität des jetzigen Systems für viele offensichtlich. Diese Situation ist eine historische Chance für eine grundlegende Neuausrichtung von Wirtschaft und Gesellschaft. Sie ermöglicht neu zu fragen, wie wir leben wollen. Gute Antworten sind da… (mehr…)

What Europe must do now!

Fabian Scheidler: Mit zweierlei Maß: Warum bei Corona der Ausnahmezustand herrscht, aber nicht beim Klima: „…Eine entscheidende Frage für die Zukunft des Planeten wird sein, wie die billionenschweren Rettungspakete für die Wirtschaft, die derzeit verhandelt werden, aussehen. Werden die schmutzigsten Industrien, die für das Klimachaos verantwortlich sind, wie die Flugzeugbranche, die Autoindustrie und viele mehr, gerettet, um danach ihr Business-as-usual fortzusetzen? Oder werden diese Gelder benutzt, um die nicht zukunftsfähigen Branchen zu konvertieren?…“

woz.ch: „…Die Pandemie ist ein Scheideweg – entweder wir entscheiden uns für ein Projekt des Lebens und der Sorge umeinander oder für eines der beschleunigten gesellschaftlichen Zerstörung…“

Yanis Varoufakis Europe’s latest historic failure – What Europe must do now!


March 31 Slavoj Žižek Communism or Barbarism, its that simpleDiEM25TV


EUROLEAKS- warum jetzt?u buch!++

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etwas hintergrund:
GB: Unsere Führungsfiguren haben Angst.
Nicht vor dem Virus – vor uns!

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das droht „Post Corona“ ‚…die Erneuerungsfähigkeit durch die Krise:
Im Anschluss an jede große Krise kam es zu Anpassungen im Leitsektor, in der Arbeitsorganisation, der Technologie und dem Antriebssystem.
Eine neue globale Führungsmacht setzte sich durch und die internationale Arbeitsteilung wurde neu aufgestellt…‘ (immanuel wallerstein)

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„…Meine Oma ist doch keine Umweltsau!..“

Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad. Das sind tausend Liter Super jeden Monat. Meine Oma ist ’ne alte Umweltsau!<br />
Meine Oma sagt: 'Motorradfahren ist voll cool.' Sie benutzt das Ding im Altersheim als Rollstuhl. Meine Oma ist ’ne alte Umweltsau!<br />
Meine Oma fährt im SUV beim Arzt vor, überfährt dabei zwei Opis mit Rollator. Meine Oma ist ’ne alte Umweltsau!<br />
Meine Oma brät sich jeden Tag ein Kotelett, weil Discounterfleisch so gut wie gar nichts kostet. Meine Oma ist ’ne alte Umweltsau!<br />
Meine Oma fliegt nicht mehr, sie ist geläutert. Stattdessen macht sie jetzt zehn Mal im Jahr ’ne Kreuzfahrt. Meine Oma ist doch keine Umweltsau<br />
We will not let you get away with this!</p>
<p>vs. zb</p>
<p>Meine Oma sammelt Flaschen, weil sie arm ist. Sie arm ist,<br />
Meine Oma sammelt Flaschen, weil sie arm ist.<br />
Meine Oma ist ne ganz schön arme Frau.<br />
Meine Oma geht zur Tafel sie ist hungrig, so hungrig,<br />
Meine Oma geht zur Tagel sie ist hungrig,<br />
Mit der Rente kommt sie leider sonst nicht aus.<br />
Meine Oma hortet Essen wie im Kriege, im Kriege, im Kriege,<br />
Meine Oma hortet Essen wie im Kriege,<br />
Und sie sieht den Nächsten schon am Horizont.<br />
Meine Oma sucht ne Wohnung sie muss umziehn, muss umziehn, muss umziehn,<br />
Meine Oma sucht ne Wohnung sie muss umziehen,<br />
Die alte wurd’ saniert und kost’ zu viel<br />
Meine Oma zieht zu uns, denn sie ist dement, sie ist dement, sie ist dement,<br />
Meine Oma zieht zu uns, denn sie ist dement,<br />
Im Altenheim ist nirgendwo noch ein Platz frei.

…grosse aufregung…! wdr-intendant entschuldigt sich… ts ts ts

fakt ist: WIR HIER ZUSAMMEN LEBEN DIE IMPERIALE LEBENSWEISE, u das MUSS -u wird- SICH ÄNDERN!!! (zb Lithium): zb niko paech dazu: „postwachstumsökonomie kommt by design or by desaster“
Auf ein vernünftig/er/es neues Jahr! < => Dlf-Streitgespräch (.mp3)
vs. Die Anstalt – Folge 49 – rechte Netzwerke – 11.02.20

Spendenaufruf WAA!

Liebe Freund*innen des Hambacher Waldes, der Klimagerechtigkeit und einer ganz anderen Welt,

ein Jahr ist es nun her, dass wir gemeinsam große Bewegungsgeschichte geschrieben haben und den Hambacher Wald gegen eine Übermacht an Staatsgewalt verteidigt haben. Wir haben die Bilder noch im Kopf: Mit Tausenden Barikadenbau im Wald bei strömendem Regen, obwohl die Polizei den Wald zuvor abgeriegelt hat, die Wut und die Trauer über die Arroganz der Macht und natürlich über den Tod unseres Genossen. Am Ende dann die Ungläubigkeit und große Freude über den Abbruch der Räumung.
Diesen Bewegungserfolg haben wir alle gemeinsam erreicht, diejenigen die seit Jahren Bäumhäuser im Wald bauen, diejenigen die in ihrem Umfeld über die Situation im Hambacher Wald informiert haben und als die Situation heiß wurde gemeinsam rausgefahren sind, vor Ort waren, mutig waren und kreativ im Widerstand. Diejenigen die warme Jacken, Decken und Zelte vorbeigebracht haben für die geräumten Aktivist*innen, aber natürlich auch diejenigen die Geld gespendet haben und damit zum Beispiel die Kletterseile und -Gurte finanziert haben.

Wenn die Verhinderung der Räumung vielleicht der Höhepunkt der Bewegungsgeschichte des Hambacher Waldes ist, dann ist aber auch ein Blick zurück zum Beginn dieser Bewegungsgeschichte interessant:
10 Jahre ist es her, dass zwei Handvoll Klimaaktivist*innen ein Haus in Düren erworben haben um von dort aus den Widerstand gegen die Braunkohleverstromung und die Rodung des Hambacher Waldes (beides war damals noch kein Begriff in der Bewegung oder der Gesellschaft) voranzutreiben:

Die „Werkstatt für Aktionen und Alternativen“.

Von dort aus ging dann auch ein Jahr später die Besetzung des Hambacher Waldes los, und blieb all die Jahre ein wichtiger Ort für die Organisierung des Widerstandes, Rückzugsort für Aktivist*innen und vieles mehr.

Während der Hambacher Wald viel Aufmerksamkeit und auch Spenden genoss blieb die WAA all die Jahre auf ihren Schulden sitzen (Kredite die zum Kauf aufgewendet werden mussten und auf denen nun einzelne sitzen geblieben sind). Diejenigen die alles geben um neue Kämpfe starten, lange bevor sie zur Massenbewegung werden sollten nicht am Ende frustriert auf den Kosten sitzenbleiben. Lasst uns auch hier solidarisch sein, auf dass auch in Zukunft Menschen Motivation haben neue Kämpfe anzugehen.

Spendet also dieses Jahr anstatt der Heilsarmee gerne mal an:

WAA
Iban: DE72 4306 0967 4080 4281 00
Konto: # 4080 4281 00
BLZ: 43060967
Bank: GLS
Bic: GENODEM1GLS

Ostermarsch-Appell Gronau/Jülich – Urananreicherung beenden / Atomwaffen ächten

Petition an Bundesregierung, Petitionsausschuss des Bundestags, NRW-Landesregierung, Petitionsausschuss des NRW-Landtags</p>
<p>Don't nuke the climate! – Atomkraft löst kein Klimaproblem!</p>
<p>Bundesregierung unterstützt atomares Wettrüsten! Friedliche Konfliktlösung & Atomausstieg statt Eskalation und Wettrüsten!</p>
<p>Die Bundesregierung und die NRW-Landesregierung müssen jetzt handeln!</p>
<p>Erstunterzeichnende Initiativen und Verbände dieses Ostermarsch-Appells sind:<br />
Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen; Aktionsbündnis 'Stop Westcastor' Jülich; AKW-NEE-Gruppe Aachen; AntiAtom Bonn; AntiAtom-Bündnis Niederrhein; Arbeitskreis Umwelt (AKU) Gronau; Arbeitskreis Umwelt (AKU) Schüttorf; Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU); Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) / Landesverband NRW; BUND / Kreisgruppe...

CASTOR-Alarm 2020! Sellafield – Nordenham – Biblis: 25.3 – 5.4.20

+ + + Geplante Lieferung von Atommüll .. kann wegen des Coronavirus nicht durchgeführt werden…[dh nach hinten verschoben – transportgenehmingung noch bis ende 2020] + + +

!CASTOR-Alarm 2020! Für die Jahre 2020 bis 2024 vier Castor-Transporte von Frankreich u Großbritannien nach Deutschland - Erster von Sellafield zum Zwischenlager AKW Biblis -wahrscheinlich in Nordenham Umschlag vom Schiff auf Schienenwaggons: 25.3- 5.4.20. -Hinweise? Melde Dich: Infotelefon 0175 - 6451607 od  info@castor-stoppen.de

+++

u in dem zusammenhang.

aus emehl:
Raus aus dem Euratom Vertrag!
video. youtu.be/4ThEalTdQuw
Raus aus dem Euratom Vertrag, der Länder zwingt, der Atomkraft gegenüber still zu halten.
„Aufgabe der Atomgemeinschaft [EURATOM] ist es, durch die Schaffung der für die schnelle Bildung und Entwicklung von Kernindustrien erforderlichen Voraussetzungen zur Hebung der Lebenshaltung in den Mitgliedstaaten und zur Entwicklung der Beziehungen mit den anderen Ländern beizutragen.“
-> de.wikipedia.org/wiki/Europäische_Atomgemeinschaft -> hintergrund

16. Atommüllkonferenz, Sa., 29.02.20 in Göttingen

-> 16. Atommüllkonferenz, Samstag, 29.02.20 11.00 – 17.00 Uhr Volkshochschule Göttingen

Anti-Atom-Gruppen protestieren gegen erneute CASTOR-Transporte

Presseerklärung Bündnis CASTOR-stoppen 29.01.2020 castor-stoppen.de

Anti-Atom-Gruppen protestieren gegen erneute CASTOR-Transporte

Erstmals nach vielen Jahren sollen wieder neue CASTOR-Transporte aus den Plutoniumfabriken La Hague (F) und Sellafield (GB) rollen. Nun nicht mehr nach Gorleben, sondern an die vier Zwischenlagerstandorte Biblis, Philippsburg, Isar und Brokdorf. CASTOR-Zwischenlager werden zu ungeeigneten Langzeitlagern. Atommüll soll wieder sinnlos von einem Ort zum anderen verschoben werden.
Das Bündnis ruft deshalb am Sonntag, dem 02.02.2020 zu einem Protest-Aktionstag auf. (mehr…)

…wegen (virtuellem) umzug…

blogsport.de macht ja bekanntermaßen (!?!) in absehbarer zeit zu
daher schonmal -perspektivisch- n‘ paar adressen vorbereitet:
https://waadueren.wordpress.com
https://waadueren.noblogs.org
https://waaa.noblogs.org

Zugblockade Gronau 2019

...heute sollte eigentlich ein Atommüllzug mit abgereichertem Uran von der UAA Gronau über Münster ins Ruhrgebiet und von da nach den Niederlanden starten, um von dort aus per Schiff nach Russland gebracht zu werden.<br />
Bis jetzt steht der Zug immer noch vor Burgsteinfurt und das tut er seit 11 Uhr, also schon über 6 Stunden. Alles dank einer Kletteraktion von Antiatomaktivisten über den Schienen.  Gleichzeitig war über Stunden die Ausweichroute über Ahaus und Dortmund durch eine weitere Kletteraktion gesperrt. Ob die Polizei mit einem Kletterteam überhaupt räumen kann -(probiert wird dies seit über 2 Stunden bisher erfolglos) ist noch offen.<br />
Bitte haltet weiterhin an den möglichen Strecken die Augen und Ohren offen, damit der Transport nach der Blockade nicht unerkannt durchs Land rauscht. Strecken-Infos unter: https://sofa-ms.de/?p=1622  Blockade-Update<br />
unter http://urantransport.de/aktuelles/<br />
Zusammen mit den angemeldeten Protesten mit insgesamt hunderten von Teilnehmern entlang der Schiene u. A. in Münster, Hamm und Drensteinfurt, die auch unter Beteiligung russischer Aktivisten stattfanden, waren dies die längsten und erfolgreichsten Proteste gegen Atommülltransporte seit langem. Bereits gestern hatten ca. 100 Menschen mit einer Kundgebung vor der Urananreicherungsanlage gegen die Atommüllexporte demonstriert.<br />
Russische Aktivisten hatten ebenfalls teilgenommen und über die katastrophalen Zustände der Uranmülllagerung in Russland informiert. Die nach Jahren wieder aufgenommenen, aber erst im diesem Jahr aufgedeckten Transporte hatten bisher schon zu deutlichen Protesten in Deutschland und Russland geführt. Die Petition von Greenpeace-Russland hat inzwischen über 30.000 Teilnehmende.<br />
Die Frage ist jetzt wielange die Bundesregierung und die Landesregierung hier weiter tatenlos zusehen wollen. Leider muss man davon ausgehen, das die Verantwortlichen bisher die Transporte durch Vertuschung und Fehlinformation politisch gedeckt haben. Vielleicht wird dies sich ja endlich ändern. Aktuell gilt unsere Solidarität den Kletteraktivisten, die<br />
bei denkbar schlechtestem Wetter beharrlich stand halten. Aktuelle Infos zur Blockade auf http://urantransport.de/aktuelles/; Hintergrund-Infos zu den Uranmüllexporten auf www.sofa-ms.de<br />
Solidarische Grüße (auch an die Aktivist-Innen am Braunkohle-Kühlturm im Rheinland)<br />
SofA Münster
Strecken-Infos unter: https://sofa-ms.de/?p=1622 – Blockade-Update unter urantransport.de/aktuelles u zb Bericht auf deutschlandfunk.de