Archiv der Kategorie 'Atom'

„…Meine Oma ist doch keine Umweltsau!..“

Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad. Das sind tausend Liter Super jeden Monat. Meine Oma ist ’ne alte Umweltsau!<br />
Meine Oma sagt: 'Motorradfahren ist voll cool.' Sie benutzt das Ding im Altersheim als Rollstuhl. Meine Oma ist ’ne alte Umweltsau!<br />
Meine Oma fährt im SUV beim Arzt vor, überfährt dabei zwei Opis mit Rollator. Meine Oma ist ’ne alte Umweltsau!<br />
Meine Oma brät sich jeden Tag ein Kotelett, weil Discounterfleisch so gut wie gar nichts kostet. Meine Oma ist ’ne alte Umweltsau!<br />
Meine Oma fliegt nicht mehr, sie ist geläutert. Stattdessen macht sie jetzt zehn Mal im Jahr ’ne Kreuzfahrt. Meine Oma ist doch keine Umweltsau<br />
We will not let you get away with this!</p>
<p>vs. zb</p>
<p>Meine Oma sammelt Flaschen, weil sie arm ist. Sie arm ist,<br />
Meine Oma sammelt Flaschen, weil sie arm ist.<br />
Meine Oma ist ne ganz schön arme Frau.<br />
Meine Oma geht zur Tafel sie ist hungrig, so hungrig,<br />
Meine Oma geht zur Tagel sie ist hungrig,<br />
Mit der Rente kommt sie leider sonst nicht aus.<br />
Meine Oma hortet Essen wie im Kriege, im Kriege, im Kriege,<br />
Meine Oma hortet Essen wie im Kriege,<br />
Und sie sieht den Nächsten schon am Horizont.<br />
Meine Oma sucht ne Wohnung sie muss umziehn, muss umziehn, muss umziehn,<br />
Meine Oma sucht ne Wohnung sie muss umziehen,<br />
Die alte wurd’ saniert und kost’ zu viel<br />
Meine Oma zieht zu uns, denn sie ist dement, sie ist dement, sie ist dement,<br />
Meine Oma zieht zu uns, denn sie ist dement,<br />
Im Altenheim ist nirgendwo noch ein Platz frei.

…grosse aufregung…! wdr-intendant entschuldigt sich… ts ts ts

fakt ist: WIR HIER ZUSAMMEN LEBEN DIE IMPERIALE LEBENSWEISE, u das MUSS -u wird- SICH ÄNDERN!!! (zb Lithium): zb niko paech dazu: „postwachstumsökonomie kommt by design or by desaster“

Auf ein vernünftig/er/es neues Jahr! < => Dlf-Streitgespräch (.mp3)

Spendenaufruf WAA!

Liebe Freund*innen des Hambacher Waldes, der Klimagerechtigkeit und einer ganz anderen Welt,

ein Jahr ist es nun her, dass wir gemeinsam große Bewegungsgeschichte geschrieben haben und den Hambacher Wald gegen eine Übermacht an Staatsgewalt verteidigt haben. Wir haben die Bilder noch im Kopf: Mit Tausenden Barikadenbau im Wald bei strömendem Regen, obwohl die Polizei den Wald zuvor abgeriegelt hat, die Wut und die Trauer über die Arroganz der Macht und natürlich über den Tod unseres Genossen. Am Ende dann die Ungläubigkeit und große Freude über den Abbruch der Räumung.
Diesen Bewegungserfolg haben wir alle gemeinsam erreicht, diejenigen die seit Jahren Bäumhäuser im Wald bauen, diejenigen die in ihrem Umfeld über die Situation im Hambacher Wald informiert haben und als die Situation heiß wurde gemeinsam rausgefahren sind, vor Ort waren, mutig waren und kreativ im Widerstand. Diejenigen die warme Jacken, Decken und Zelte vorbeigebracht haben für die geräumten Aktivist*innen, aber natürlich auch diejenigen die Geld gespendet haben und damit zum Beispiel die Kletterseile und -Gurte finanziert haben.

Wenn die Verhinderung der Räumung vielleicht der Höhepunkt der Bewegungsgeschichte des Hambacher Waldes ist, dann ist aber auch ein Blick zurück zum Beginn dieser Bewegungsgeschichte interessant:
10 Jahre ist es her, dass zwei Handvoll Klimaaktivist*innen ein Haus in Düren erworben haben um von dort aus den Widerstand gegen die Braunkohleverstromung und die Rodung des Hambacher Waldes (beides war damals noch kein Begriff in der Bewegung oder der Gesellschaft) voranzutreiben:

Die „Werkstatt für Aktionen und Alternativen“.

Von dort aus ging dann auch ein Jahr später die Besetzung des Hambacher Waldes los, und blieb all die Jahre ein wichtiger Ort für die Organisierung des Widerstandes, Rückzugsort für Aktivist*innen und vieles mehr.

Während der Hambacher Wald viel Aufmerksamkeit und auch Spenden genoss blieb die WAA all die Jahre auf ihren Schulden sitzen (Kredite die zum Kauf aufgewendet werden mussten und auf denen nun einzelne sitzen geblieben sind). Diejenigen die alles geben um neue Kämpfe starten, lange bevor sie zur Massenbewegung werden sollten nicht am Ende frustriert auf den Kosten sitzenbleiben. Lasst uns auch hier solidarisch sein, auf dass auch in Zukunft Menschen Motivation haben neue Kämpfe anzugehen.

Spendet also dieses Jahr anstatt der Heilsarmee gerne mal an:

WAA
Iban: DE72 4306 0967 4080 4281 00
Konto: # 4080 4281 00
BLZ: 43060967
Bank: GLS
Bic: GENODEM1GLS

…wegen (virtuellem) umzug…

blogsport.de macht ja bekanntermaßen (!?!) in absehbarer zeit zu
daher schonmal -perspektivisch- n‘ paar adressen vorbereitet:
https://waadueren.wordpress.com
https://waadueren.noblogs.org
https://waaa.noblogs.org

Zugblockade Gronau 2019

...heute sollte eigentlich ein Atommüllzug mit abgereichertem Uran von der UAA Gronau über Münster ins Ruhrgebiet und von da nach den Niederlanden starten, um von dort aus per Schiff nach Russland gebracht zu werden.<br />
Bis jetzt steht der Zug immer noch vor Burgsteinfurt und das tut er seit 11 Uhr, also schon über 6 Stunden. Alles dank einer Kletteraktion von Antiatomaktivisten über den Schienen.  Gleichzeitig war über Stunden die Ausweichroute über Ahaus und Dortmund durch eine weitere Kletteraktion gesperrt. Ob die Polizei mit einem Kletterteam überhaupt räumen kann -(probiert wird dies seit über 2 Stunden bisher erfolglos) ist noch offen.<br />
Bitte haltet weiterhin an den möglichen Strecken die Augen und Ohren offen, damit der Transport nach der Blockade nicht unerkannt durchs Land rauscht. Strecken-Infos unter: https://sofa-ms.de/?p=1622  Blockade-Update<br />
unter http://urantransport.de/aktuelles/<br />
Zusammen mit den angemeldeten Protesten mit insgesamt hunderten von Teilnehmern entlang der Schiene u. A. in Münster, Hamm und Drensteinfurt, die auch unter Beteiligung russischer Aktivisten stattfanden, waren dies die längsten und erfolgreichsten Proteste gegen Atommülltransporte seit langem. Bereits gestern hatten ca. 100 Menschen mit einer Kundgebung vor der Urananreicherungsanlage gegen die Atommüllexporte demonstriert.<br />
Russische Aktivisten hatten ebenfalls teilgenommen und über die katastrophalen Zustände der Uranmülllagerung in Russland informiert. Die nach Jahren wieder aufgenommenen, aber erst im diesem Jahr aufgedeckten Transporte hatten bisher schon zu deutlichen Protesten in Deutschland und Russland geführt. Die Petition von Greenpeace-Russland hat inzwischen über 30.000 Teilnehmende.<br />
Die Frage ist jetzt wielange die Bundesregierung und die Landesregierung hier weiter tatenlos zusehen wollen. Leider muss man davon ausgehen, das die Verantwortlichen bisher die Transporte durch Vertuschung und Fehlinformation politisch gedeckt haben. Vielleicht wird dies sich ja endlich ändern. Aktuell gilt unsere Solidarität den Kletteraktivisten, die<br />
bei denkbar schlechtestem Wetter beharrlich stand halten. Aktuelle Infos zur Blockade auf http://urantransport.de/aktuelles/; Hintergrund-Infos zu den Uranmüllexporten auf www.sofa-ms.de<br />
Solidarische Grüße (auch an die Aktivist-Innen am Braunkohle-Kühlturm im Rheinland)<br />
SofA Münster
Strecken-Infos unter: https://sofa-ms.de/?p=1622 – Blockade-Update unter urantransport.de/aktuelles u zb Bericht auf deutschlandfunk.de

Leserbrief: Atomkriegsübungen auch in Nörvenich

aus email:
„…Laut Aachener Nachrichten vom 12. Oktober befanden sich drei F-16 der polnischen Luftwaffe vom Montag, den 14.10 bis Freitag den 18.10.2019 in Nörvenich um mit dem Taktischen Luftwaffengeschwader 31 „Boelke“ und weiteren Verbänden der Luftwaffe Übungsflüge zu absolvieren. Nicht erwähnt wurde, dass es sich bei den Kriegsflugzeugen aus Polen offensichtlich um die Kampfflugzeuge handelte, die sich an den NATO-Atomkriegsübungen vom 14.10 bis 18.10 beteiligt haben. Die F-16 Flugzeuge können mit den B61 (nuklearen Freifallbomben) bestückt werden, von denen z.B. 20 Bomben in Büchel gelagert sind. (mehr…)

Stand up for nuclear – Atomlobby spielt „Fridays for Future“

-> mitwelt.org/stand-up-for-nuclear-propaganda.html (+pdf)

Ausstellung „Hiroshima, Nagasaki“ 1.-12.7.19, Düren

Eröffnung der Ausstellung: Mittwoch, den 03. Juli 2019, 15:00 Uhr, Foyer des Rathauses, Kaiserplatz 2-4, 52349 Düren (mehr…)

Dortmund: Evang. Kirchentag: 19.-23.6.19

kirchentag.de/../programmuebersicht
hmmm. von dort bis zur grube wärs nicht weit…!!!
-mensch wird ja mal träumen dürfen…-
kirchentag.de/../programmuebersicht

Reflections on the ZAD: Another History Looking Back a Year after the Evictions

Why was it possible for the government to crush this powerful example of autonomy? In the following retrospective, a longtime resident of the ZAD explores how internal dynamics helped set the stage for state repression. This is one of the many stories that could be told about the ZAD, but we consider it an important historical document that poses crucial questions about how to balance autonomy and accountability and how to deal with authoritarian dynamics that arise from within. We hope it will inform the struggles that people around the world are participating in today… -> fr.crimethinc.com/2019/04/23/reflections-on-the-zad-looking-back-a-year-after-the-evictions

Freitag, 26.April ANTI-AKW Demo in BRÜSSEL u KÖLN

zum Tschernobyltag 26.4.:
* BRÜSSEL 15:00 Gare du Nord, 16:00 DEMO zu ENGIE (Treffen 12:45 Aachen Hbf, Abf 13:04 , in Welkenraedt umsteigen (10,60 hin und zurück) und (in 7 Minuten Railpaß zu 83 € : 10 Fahrten für 5 Leute hin und zurück -besorgen, oder vorher) , oder 12:45 Welthaus, fahrt mit Autos bis Welkenraedt….
* KÖLN 15:30 DEMO direkt vor dem ENGIEgebäude Aachener Straße 1044 (Haltest Straßenbahn.1 Junkersdorf, Mohnweg ) Abf in Aachen 14:18, mit NRW-Ticket 46 € hin und zurück für 5 , Treffen 14:05…
-> zb antiatomplenum.blogsport.de.. od kraz.ac..

Fr, 5. April 2019, 17:45 Linkes Zentrum – Aachen Filmabend:
Die Herren machen das selber, daß ihnen der arme Mann feyndt wird!“ – Zeitgeschichte aktuell; Vor 40 Jahren: Gorleben Proteste -

Wir fordern:<br />
Keine Verlängerung der bestehenden Genehmigungen für Zwischenlager!<br />
Umgehende Entwicklung von tragfähigen neuen Konzepten für eine möglichst sichere längerfristige Zwischenlagerung unter Einbeziehung internationaler Forschungsergebnisse!<br />
Keine Verbringung der Brennelementbehälter mit unkalkulierbarem Inhalt aus Jülich nach Ahaus! Stattdessen Bau einer erdbebensicheren Lagerhalle in Jülich und Entwicklung von Konzepten zur endlagergerechten Verpackung dieser Elemente in Jülich!

wichtig: Euratom Revision /Auflösung, Demokratisierung der EU

Anfang der weitergeleiteten Nachricht:
Betreff: Euratom Revision /Auflösung, Demokratisierung der EU
Datum: 10. Dezember 2018 um 23:41:01 MEZ
An: chainehumaine.fr@gmx.com Kopie: antiatom-initiativen@lists.nadir.org
Hier die konsequente Weiterentwicklung der Petition, alles gute kommt gerade aus Frankreich: http://tdem.eu/de/221-2 (mehr…)