Archiv der Kategorie 'Atom'

Aktion rund um die Karlspreisverleihung

Der mittelbar mit Abstand größte Einzelaktionär des AKW Tihange, Emanuel Macron, wird zum Karlspreisträger 2018 ernannt. Mit dieser Entscheidung hat das Karlspreisdirektorium völlig neue Optionen für die Schließung des Atomkraftwerks eröffnet! Wir werden sie nutzen!</p>
<p>Wir dokumentieren hier den „Fahrplan“ des Protests an diesem Himmelfahrtstag:</p>
<p>10:00 Treffen am Welthaus Aachen und Start der Demonstration zum Marktplatz (An der Schanz 1)<br />
10:45 Ende von Teil-1 der Demo; TeilnehmerInnen gehen auf den Marktplatz (200 m)<br />
11:00 bis 13:00 auf Marktplatz ist der „offizieller Teil der Karlspreisverleihung“<br />
12:30 / 13:00 TeilnehmerInnen gehen INDIVIDUELL vom Markt zum Teil-2 der Aktion (200 m) zur<br />
12:30 Kundgebung am Augustinerbach/Pontstrasse (neben Cafe Kittel)<br />
14:00 Ende der Kundgebung...

u „Die Bilanz eines Präsidentschaftsjahres“ aus politisch-ökonomischer perspektive: zb von: Peter Wahl: „Emmanuel allein zu Haus

-siehe auch: Der Satire-Quickie: Frankreich kündigt Freundschaft auf! Der französische Präsident Macron lehnt den Aachener Karlspreis ab.

So wie es ist, bleibt es nicht! Harbour Games

So wie es ist, bleibt es nicht! Aufruf zu den Harbour Games 2018<br />
Antikapitalistische Aktionsrallye am 23. Juni im Brennpunkt Hafen<br />
Kohleumschlag, Agrarindustrie, Rüstungsschmieden, Atomtransporte, neokoloniale Dumpingexporte – dies sind nur einige der vielen verheerenden Facetten kapitalistischen Welthandels im Brennpunkt Hamburger Hafen. Der mit Abstand größte deutsche Überseehafen steht sinnbildlich für das global herrschende, zutiefst ungerechte System von Ausbeutung, Ausschluss, Enteignung und Zerstörung.</p>
<p>Was hier Konzernen und weiteren Akteur*innen Profite bringt, vernichtet an anderen Orten der Erde die Lebensgrundlagen von Menschen, treibt die weltweite Ungleichheit immer weiter voran und trägt so entscheidend zu Ursachen von Flucht und strukturell erzwungener Migration bei. Seien es die Verwüstungen durch den Einsatz von Rüstungsgütern in Kriegsgebieten, die ökonomische Unterwerfung und Festschreibung ganzer Weltregionen in Elend und Perspektivlosigkeit, die Vertreibungen durch z.B. Soja- und Palmölplantagen, Kohle-, Uran- und Erzabbau, oder die immer massiver werdenden Folgen des globalen Klimawandels.</p>
<p>Die internationalen Häfen sind allerdings nicht nur Knotenpunkte des globalen Kapitalismus, sondern können auch als verbindendes Element sozialer Kämpfe weltweit gesehen werden. Denn überall kämpfen Menschen für ein grundlegend anderes gesellschaftliches System, in dem Solidarität und Gerechtigkeit im Mittelpunkt stehen und nicht die Profitinteressen von Unternehmen und Konzernen.</p>
<p>Klar ist, die Überwindung des Kapitalismus kann weder durch Appelle an das moralische Gewissen von Konsument*innen noch durch Bitten an die Regierenden erreicht werden. Wir müssen uns als vielfältige politische Bewegungen nicht nur auf unsere jeweiligen Einzel-Baustellen beschränken, sondern gemeinsame Perspektiven und Strategien finden. Dazu gehört auch, das übergreifende ökonomische Gefüge der Verhältnisse zum Thema zu machen und entsprechende Aktionsformen zu entwickeln.</p>
<p>Ein Bündnis von Hamburger Gruppen aus verschiedenen sozialen Bewegungen, will im Juni 2018 mit den Harbour Games Hamburg dorthin gehen, wo die herrschenden Zustände sich verdichten, wo Konzerne und weitere Akteur*innen an fortgesetzter Defacto-Kolonialisierung und Plünderung des globalen Südens, an desaströser Energiegewinnung durch Atom und Kohle, an Kriegen oder der Ausbeutung von Tieren und der Zerstörung der Natur verdienen. Sie werden den Ablauf der kapitalistischen Verwertungsmaschinerie stören und ein Zeichen setzen: so, wie es ist, bleibt es nicht..!

Mahnwache, Sa., 28.4.18: 11.00 Uhr: Düren, Platz Köln-/Wirtel-strasse

Verantwortung kann man nicht outsourcen
Quelle: https://pixabay.com/de/atomm%C3%BCll-radioaktiver-abfall-1471361/

*Mahnwache am Samstag, 28. April 2018 *

*ab 11.00 Uhr, Düren, Platz Kölnstraße/Wirtelstraße*

• Gegen drohende Castor-Transporte von Jülich nach Ahaus – oder in die USA

• Für einen zügigen Neubau eines modernen Atommülllagers in Jülich, das gegen Erdbeben und Flugzeugabstürze gesichert ist.
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Aktion: Strafanzeige gegen den Betreiber des Atomkraftwerks Tihange und die belgische Regierung

17. Apr. 2018 — Wir schreiben euch an, weil wir gemeinsam am Samstag, den 21.04.18 an drei verschiedenen Orten in Belgien Anzeige bei der belgischen Polizei erstatten werden, weil<br />
• wir unsere Sicherheit und unser Leben durch die Pannenreaktoren Tihange und Doel bedroht sehen,<br />
• die Verantwortlichen aber ihrer Pflicht, für unsere Sicherheit zu sorgen, in keiner geeigneten Art und Weise nachkommen.</p>
<p>Wir, das sind das Anti-Atom-Bündnis Aachen (AAA), Fin du Nucleaire (FDN), Réveil Anti Nucléaire (R.A.N.), Stop Tihange Deutschland und Stop Tihange Nederland, setzen uns mit dieser Aktion für die sofortige Stilllegung der maroden und gefährlichen Bröckelreaktoren ein.</p>
<p>Wir wollen deshalb mit euch in großer Zahl ab 14.00 Uhr vor den unten genannten Polizeistationen in Namur, Tongeren und Eupen erscheinen und dort gut sichtbar für die Bevölkerung, die Presse und alle Interessierten nacheinander in die Polizeiwachen gehen und dort Strafanzeige gegen die Betreiber und die belgische Regierung erstatten. Einen vorgefertigten Text dazu, der gemeinsam mit Anwälten von Greenpeace Belgien erstellt wurde, erhält jeder auf Wunsch vorab oder direkt dort vor Ort.</p>
<p>Die belgischen Schrottreaktoren in Tihange und Doel weisen zahlreiche Risse in den Reaktordruckbehältern auf, was zu einer größeren Wahrscheinlichkeit eines Berstens führen kann. Bereits jetzt muss das Notfallkühlwasser vorgeheizt werden, um die Druckbehälter bei einem evtl. Notfall zu schonen. Etliche Precursor-Ereignisse (deutsch: Vorboten) in Tihange 1, die in ihrer Häufung absolut alarmierend sind, werden von den Verantwortlichen kleingeredet und missachtet. Immer wiederkehrende Störfälle und daraus resultierende Notabschaltungen verängstigen die Bevölkerung, während auf der anderen Seite die Laufzeiten weiter verlängert werden.</p>
<p>Diese verstörenden Bilder haben uns wachgerüttelt und lassen uns gemeinsam für die Abschaltung der Reaktoren kämpfen. Das gemeinsame, öffentliche Erstatten von diesen Strafanzeigen ist ein weiterer Schritt im vielfältigen und bunten Protest gegen die Schrottreaktoren.

rt-ostertreffen

konkret: menschen „aus hambi u umfeld“, die interesse an sog. „radikaler therapie“ haben sind eingeladen sich beim rt-ostertreffen.de baldigst anzumelden -die teilnehmerzahl ist begrenzt u das interesse gross… mehr zb rt-ostertreffen.de/programm
leute, das ist DIE gelegenheit rt in der praxis zu erfahren… (u zb hier einzubringen) (mehr…)

21. Mai 2016 – Jülich – Ahaus – Autobahn-Aktionstag

DIY or die
Mit Aktionen zwischen Ahaus und Jülich

Abschlusskundgebung: ab 14 Uhr, Jülich, Schloßplatz
Redner*innen: N.N.
Musik: Klaus der Geiger

Für das leibliche Wohl sorgt die Volxküche Nordeifel

Weitere Informationen unter:http://westcastor.blogsport.de/

[JUL] Mahnwache vor dem Atom-Forschungs-Zentrum 11.03.

DIY or dieDer unsägliche AVR-Castortransport in das dubiose, zivilitärische Atomklo von Savannah Riverside soll jetzt wohl sogar um den Strahlenmüll aus dem schiefgegangenen Folgereaktor des Jülicher Reaktors, des THTRs in Hamm-Uentrop, der in Ahaus lagert, ergänzt werden. Wieviele hyperriskante Transporte mit,für sonstwelche Schufte interessantem, Material über den großen Teich!

Ort / Datum: FZ Jülich, Wilhelm-Johnen-Straße, 52428 Jülich / Freitag den 11.03.2016 von 12:00 bis 14:00
Kommt vorbei, wenn ihr mittags irgend könnt: Rurtalbahn ab Düren 11:23 Richtung Jülich

Wir wollen die Verantwortlichen des FZ ermahnen, die Verantwortung für die strahlenden Hinterlassenschaften ihrer Vorgänger nicht auf Menschen anderswo, weder in South Carolina, noch im Westmünsterland (mehr…)

PM „Wir bauen ein sicheres Zwischenlager“

Aufruf zum Bau eines symbolischen Castor-Zwischenlagers

Jülich, 15.10.2015. Das regionale Aktionsbündnis Stop Westcastor und das überregionale Bündnis gegen Castor-Exporte rufen zur Aktion „Wir bauen ein sicheres Zwischenlager“ am Samstag, 24. Oktober 2015 auf dem Jülicher Wochenmarkt auf. Ab 10 Uhr werden die Aktivisten – ausgerüstet mit Schutzhelmen und Blaumännern – mit dem Bau eines symbolischen Zwischenlagers für die AVR-Brennelemente beginnen. Für sie ist ein Neubau eines Zwischenlagers, das gegen Erdbeben und Flugzeugabstürze gesichert ist, die einzig akzeptable Lösung – auch wenn dies bis zu nahezu neun Jahre dauern kann. „Diese zeitliche Perspektive widerspricht den Vorstellungen der Jülicher Verantwortlichen, sie möchten den Atommüll möglichst schnell loswerden, nach Ahaus oder in die USA. Transporte – wohin auch immer – stellen ein unkalkulierbares Risiko dar und sind zu vermeiden. Atommüll sollte nur noch ein einziges Mal transportiert werden, nämlich in ein sogenanntes, bisher noch nicht gefundenes, Endlager“, so Marita Boslar vom Aktionsbündnis Stop Westcastor.

Das überregionale Bündnis Stop Westcastor gegen Castor-Exporte ist ein landes- und bundesweiter Zusammenschluss von Anti-Atom-Initiativen, Umweltverbänden und globalisierungskritischen Netzwerken.

4. Oktober: Auf nach Brüssel zur Menschenkette gegen das Atomkraftwerk in Tihange – mit dem Bus

Im Atomkraftwerk Tihange reiht sich immer noch ein Skandal an den nächsten.
In regelmäßigen Abständen werden die Reaktoren aus Sicherheitsgründen abgeschaltet und doch findet die belgische Atomaufsicht FANC immer wieder eine Möglichkeit alles schönzurechnen und das Kraftwerk wieder in Betrieb zu nehmen. Tausende Risse im Reaktordruckbehälter, der Fund einer scharfen Bombe aus dem 1. Weltkrieg neben dem Reaktor, literweise Wasserverlust aus dem Reaktorbecken, dutzende Pannen und Notabschaltungen, fehlender Schutz gegen das Hochwasser der Maas und gegen Flugzeugabstürze, das hohe Alter der Reaktoren und jetzt auch noch eine nicht vorhandene Sicherheitskultur der Mitarbeiter sind Argumente genug! Erst am Freitag wurde wegen eines Defektes an einer Wasserpumpe nun auch der Block 1 herunter gefahren. (mehr…)

Münster: Unüblich hohes Urteil im Prozess wegen Urantransportblockade

http://nirgendwo.info/images/2013/07/stilllegen.png
Quelle:http://antiatomplenum.blogsport.de/
Das Landgericht Münster hat am heutigen 25. September 2015 zwei Aktivist_innen zu 110 und 90 Tagessätzen verurteilt, die 2012 mit einer Ankettaktion einen Transport mit abgereichertem Uran aufgehalten hatten.
Das Gericht sah darin eine Störung öffentlicher Betriebe- die Angeklagten zeigten sich nicht überrascht und kündigten weitere Proteste gegen Atomtransporte an. Außerdem werden sie Rechtsmittel einlegen.
„Gemeint sind wir alle“ stand auf den T-Shirts solidarischer Unterstützer_innen, die anstelle der Angeklagten auf der Anklagebank im Saal des Landgerichts Münster zur Urteilsverkündung Platz genommen hatten. Nach sieben Verhandlungstagen urteilte das Gericht (mehr…)