Archiv der Kategorie 'Atom'

21. Mai 2016 – Jülich – Ahaus – Autobahn-Aktionstag

DIY or die
Mit Aktionen zwischen Ahaus und Jülich

Abschlusskundgebung: ab 14 Uhr, Jülich, Schloßplatz
Redner*innen: N.N.
Musik: Klaus der Geiger

Für das leibliche Wohl sorgt die Volxküche Nordeifel

Weitere Informationen unter:http://westcastor.blogsport.de/

[JUL] Mahnwache vor dem Atom-Forschungs-Zentrum 11.03.

DIY or dieDer unsägliche AVR-Castortransport in das dubiose, zivilitärische Atomklo von Savannah Riverside soll jetzt wohl sogar um den Strahlenmüll aus dem schiefgegangenen Folgereaktor des Jülicher Reaktors, des THTRs in Hamm-Uentrop, der in Ahaus lagert, ergänzt werden. Wieviele hyperriskante Transporte mit,für sonstwelche Schufte interessantem, Material über den großen Teich!

Ort / Datum: FZ Jülich, Wilhelm-Johnen-Straße, 52428 Jülich / Freitag den 11.03.2016 von 12:00 bis 14:00
Kommt vorbei, wenn ihr mittags irgend könnt: Rurtalbahn ab Düren 11:23 Richtung Jülich

Wir wollen die Verantwortlichen des FZ ermahnen, die Verantwortung für die strahlenden Hinterlassenschaften ihrer Vorgänger nicht auf Menschen anderswo, weder in South Carolina, noch im Westmünsterland (mehr…)

PM „Wir bauen ein sicheres Zwischenlager“

Aufruf zum Bau eines symbolischen Castor-Zwischenlagers

Jülich, 15.10.2015. Das regionale Aktionsbündnis Stop Westcastor und das überregionale Bündnis gegen Castor-Exporte rufen zur Aktion „Wir bauen ein sicheres Zwischenlager“ am Samstag, 24. Oktober 2015 auf dem Jülicher Wochenmarkt auf. Ab 10 Uhr werden die Aktivisten – ausgerüstet mit Schutzhelmen und Blaumännern – mit dem Bau eines symbolischen Zwischenlagers für die AVR-Brennelemente beginnen. Für sie ist ein Neubau eines Zwischenlagers, das gegen Erdbeben und Flugzeugabstürze gesichert ist, die einzig akzeptable Lösung – auch wenn dies bis zu nahezu neun Jahre dauern kann. „Diese zeitliche Perspektive widerspricht den Vorstellungen der Jülicher Verantwortlichen, sie möchten den Atommüll möglichst schnell loswerden, nach Ahaus oder in die USA. Transporte – wohin auch immer – stellen ein unkalkulierbares Risiko dar und sind zu vermeiden. Atommüll sollte nur noch ein einziges Mal transportiert werden, nämlich in ein sogenanntes, bisher noch nicht gefundenes, Endlager“, so Marita Boslar vom Aktionsbündnis Stop Westcastor.

Das überregionale Bündnis Stop Westcastor gegen Castor-Exporte ist ein landes- und bundesweiter Zusammenschluss von Anti-Atom-Initiativen, Umweltverbänden und globalisierungskritischen Netzwerken.

4. Oktober: Auf nach Brüssel zur Menschenkette gegen das Atomkraftwerk in Tihange – mit dem Bus

Im Atomkraftwerk Tihange reiht sich immer noch ein Skandal an den nächsten.
In regelmäßigen Abständen werden die Reaktoren aus Sicherheitsgründen abgeschaltet und doch findet die belgische Atomaufsicht FANC immer wieder eine Möglichkeit alles schönzurechnen und das Kraftwerk wieder in Betrieb zu nehmen. Tausende Risse im Reaktordruckbehälter, der Fund einer scharfen Bombe aus dem 1. Weltkrieg neben dem Reaktor, literweise Wasserverlust aus dem Reaktorbecken, dutzende Pannen und Notabschaltungen, fehlender Schutz gegen das Hochwasser der Maas und gegen Flugzeugabstürze, das hohe Alter der Reaktoren und jetzt auch noch eine nicht vorhandene Sicherheitskultur der Mitarbeiter sind Argumente genug! Erst am Freitag wurde wegen eines Defektes an einer Wasserpumpe nun auch der Block 1 herunter gefahren. (mehr…)

Münster: Unüblich hohes Urteil im Prozess wegen Urantransportblockade

http://nirgendwo.info/images/2013/07/stilllegen.png
Quelle:http://antiatomplenum.blogsport.de/
Das Landgericht Münster hat am heutigen 25. September 2015 zwei Aktivist_innen zu 110 und 90 Tagessätzen verurteilt, die 2012 mit einer Ankettaktion einen Transport mit abgereichertem Uran aufgehalten hatten.
Das Gericht sah darin eine Störung öffentlicher Betriebe- die Angeklagten zeigten sich nicht überrascht und kündigten weitere Proteste gegen Atomtransporte an. Außerdem werden sie Rechtsmittel einlegen.
„Gemeint sind wir alle“ stand auf den T-Shirts solidarischer Unterstützer_innen, die anstelle der Angeklagten auf der Anklagebank im Saal des Landgerichts Münster zur Urteilsverkündung Platz genommen hatten. Nach sieben Verhandlungstagen urteilte das Gericht (mehr…)

Aufruf zu Aktionstagen gegen Urantransport

Aktuell fährt ein Transport von Hamburg über Köln nach Trier und dort über die Grenze nach Frankreich. Immer aktuelle Infos urantransport.de twitter

Tag X war am 14. September – der Transport ist noch unterwegs; Tag X2 am 17.9. weiterer Transport gestartet

Der sogenannte Atomausstieg ist beschlossen – Atompolitik kein Thema mehr? Täglich fahren Atomtransporte quer durch die Welt um die Atomindustrie mit neuem Brennstoff zu versorgen. Uran wird abgebaut, umgewandelt, angereichert, in Brennelemente gepresst, zu Atomkraftwerken transportiert. Diese Transporte sind zugleich die Achillesferse der Atomindustrie – ohne Atomtransporte könnten Atomkraftwerke nicht laufen. Weil wir immer noch einen weltweiten, sofortigen Atomausstieg wollen, rufen wir also zu Streckenaktionen beim ersten bekannten Urantransport nach dem 12. September (Ankunft eines Schiffes mit Uranerzkonzentrat in Hamburg) auf!

(Mehr)