Archiv der Kategorie 'Bau'

Lagebericht zum Verwaltungshintergrund, ein Hilferuf zu Finanzen, Vorstand und Trauma

Finanzen

Wir brauchen dringend etwa 800€ mehr Finanzen zum Jahreswechsel. Hierzu ist es mir wichtig zu erwähnen, dass die Vereinsfinanzen AUSSCHLIESSLICH für laufendde Kosten verwendet werden. Dinge des tägliches Bedrfes wie Toliettenpapier fallen nicht darunter. Die müssen die/wir Nutzer/Mitglieder selbst bestreiten.

Konto: Förderverein des Jugendumweltnetzwerkes „für eine klimagerechte Zukunft“ e.V.
Iban: DE72 4306 0967 4080 4281 00
Bic: GENODEM1GLS
Bank: GLS

So wie ich die allgemeine Stimmung wahrnehme besteht der Wunsch einen eventuellen Finanzüberschuss in die Renovierung des maroden Hauses „WAA“ zu stecken.
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Aufruf zur Aktionswoche im #dannibleibt

+++ Bitte weiterleiten und öffentlich bewerben +++

Aufruf zur Aktionswoche vom 4.-13. Dezember im #dannibleibt

Am 12.12.2020 jährt sich das 1,5°C Abkommen von Paris zum fünften mal. Doch in den vergangenen 5 Jahren hat sich nichts verändert. Im Gegenteil: Anfang diesen Jahres ging in Deutschland ein neues Steinkohlekraftwerk ans Netz. Fossile Brennstoffe werden weiterhin mit Milliarden gefördert und in Hessen soll eine neue Autobahn mitten durch einen gesunden, 300 Jahre alten Mischwald und ein Wasserschutzgebiet gebaut werden. Getreu dem Motto „weiter so“ findet Klimaschutz weiterhin nicht statt. Deshalb nehmen wir ihn am Dannenröder Forst selbst in die Hand!

Seit zwei Monaten erleben wir Räumungen und Rodungen im Maulbacher Wald, Herrenwald und mittlerweile auch im Dannenröder Forst. Täglich müssen wir dabei zusehen, wie mit brutaler Polizeigewalt und polizeilicher Willkür unser Zuhause zerstört wird. Täglich können wir beobachten, wie hier die Vergangenheit die Zukunft auffrisst: Der deutsche Auto-Kapitalismus ist schon längst ein Auslaufmodell und trotzdem sollen unsere Lebensgrundlagen ihm weichen? Nicht mit uns! Wir wissen: Eine Verkehrswende, geschweige denn Klimagerechtigkeit, schenkt uns keine Landesregierung, erst recht keine schwarz-grüne. Wer 2020 noch immer mit Sachzwängen argumentiert und um jeden Preis neue Autobahnen durch intakte Ökosysteme betoniert, kann es mit dem 1,5 Grad Ziel nicht ernst meinen. Klimagerechtigkeit und Verkehrswende können wir nur selbst erreichen.

Dabei ist der Danni längst zum Symbol für den Kampf gegen das System Auto geworden. Wollen wir weiter mit Vollgas in die Katastrophe rasen? Oder stoppen wir den Wahnsinn hier und jetzt und fordern den sofortigen Ausstieg aus dem Autobahnbau? Unsere Antwort ist klar: Ob in Deutschland angesichts der Klimakrise weitere 850 KM Autobahnen gebaut werden, das entscheidet sich hier und jetzt anhand dieses Waldes.

Deshalb kommt möglichst ab sofort zu uns in den Danni und helft uns den Wald zu verteidigen! Als Wald statt Asphalt Bündnis rufen wir zudem zu einer Aktionswoche vom 4. bis zum 13. Dezember auf. Mit einem bunten und vielfältigen Protest und mit diversen kreativen Aktionsformen werden wir uns den Räumungs- und Rodungsarbeiten in den Weg stellen und den Wald mit unseren Körpern schützen.

Egal ob aktionserfahren oder zum ersten Mal dabei: Durch Aktionstrainings und verschiedene Skillshares findet sich für jede:n die passende Aktionsform, auch ohne jegliche Klettererfahrung. Deswegen packt eure Rucksäcke und kommt alle in den Danni. Denn nur gemeinsam werden wir die Räumung aufhalten, die weitere Rodung verhindern, den Autobahnbau stoppen und die Verkehrswende erkämpfen.

Weitere Infos findet Ihr unter: wald-statt-asphalt.net/de oder auf Social Media unter: @wsa_buendnis (twitter) oder @wsa_buendnis (instagram)

Notruf aus dem Dannenröder Wald – Wir veröffentlichen Pläne, Aufzeichnungen und Funktionsweisen unserer Strukturen, um unsere Leben sowie den Wald zu retten und zu schützen

DAS GESAMTE DOKUMENT MIT EINER BESCHREIBUNG UND DARSTELLUNG DER EINZELNEN STRUKTUREN IST UNTER FOLGENDEM LINK ZU FINDEN: we.tl/t-uZkb7o2xSX / .pdf

Dannenrod, Montag den 23.11.20

An
die hessische Landesregierung, die Bundesregierung, die hessische Landespolizei, die Bundes- und Bereitschaftspolizei, Forstarbeitendenfirmen und alle umliegenden Polizeiinspektionen rund um den Dannenröder Wald,
an
Pressestellen und Journalist*innen, Kirchen, Abgeordnete und Parteifraktionen sowie Berufsgenossenschaften
an
Menschenrechtsorganisationen, Anwaltsverbände, Forstämter und Universitäten
an
weitere NGOs, Verbände und Vereine sowie weitere Aktivistigruppen und Verbündete der Waldbesetzung Dannenröder Forst

Sehr geehrte Menschen,

in den vergangenen zwei Wochen wurden wir Zeug*innen zahlreicher Verletzungen und beinahe-Tode. Diese wurden sowohl von den Einsatzkräften der Polizei als auch von den vor Ort arbeitenden Forstarbeitern wiederholt verursacht und billigend in Kauf genommen:
Samstag, 14.11.20: Polizisten schneiden trotz Warnrufe der Aktivisti ein tragendes Seil eines Monopods durch. Dieser stellte sich schräg und fast stürzte ein Mensch aus 5 Meter in die Tiefe (dokumentierte und bereits veröffentlichte Augenzeugenberichte, sowie Bildmaterial).
Sonntag, 15.11.20: Aktivisti stürzt aus circa 4-5 Meter hohem Tripod. Der Mensch musste verletzt ins Krankenhaus. Ein Seil wurde von einem Polizisten durchtrennt, trotz Warnungen. Der Fall ist gut dokumentiert und es laufen bereits interne Verfahren gegen den betreffenden Beamten.
Montag, 16.11.20: Ein*e Aktivisti hängt an einem Seil, das zwei Bäume verbindet. Ein Baum wird gefällt, dessen Äste diese Traverse umwachsen haben. Glücklicherweise hatten diese Äste eine geringere Bruchlast als die Traverse selbst und sind gebrochen, ohne die Traverse zu zerreißen. Dies war aber nicht sicher abzusehen und wäre anstattdessen die Traverse gerissen wäre der Mensch aus 8 Metern Höhe in die Tiefe gestürzt. Hierzu gibt es genaue und belegende Videoaufzeichnungen.
Samstag 21.11.20: Aktivisti stürzt aus 6 Metern Höhe in die Tiefe. Polizeibeamte traten vorsätzlich auf einem Sicherungsseil herum, bis es riss (Quelle: Hessenschau).
Laufend: Gefährliche Rodungen ohne genügend Sicherheitsabstand. Auch dies ist durch Videoaufzeichnugen und Zeug*innenaussagen gut dokumentiert und belegt.
Gefährdender Einsatz von Elektroschockern in großen Höhen.

Es ist uns unerklärlich, wie all das passieren konnte. Zwar ist die Kernstrategie der Waldbesetzung der passive, zivile Ungehorsam unter Risiko des eigenen Lebens. In wenig anderen Ländern der Welt würden Menschen so viel Vertrauen in einen Rechtstaat legen, auf das Leben der Aktivist*innen zu achten, wie hier in Deutschland. Nur dadurch ergibt diese Aktionsform überhaupt Sinn. Wir gehen davon aus: Wenn ein Baum einen Menschen trägt, dann gibt es in diesem Land keine Möglichkeit, diesen Baum zu fällen, ohne die Menschen vorher sicher zu evakuieren. Doch offensichtlich scheint dieses Prinzip nicht mehr wirksam zu sein.
Seien es bewusste strategische Entscheidungen, sei es Fehlverhalten von Einzelpersonen, seien es strukturelle Probleme der Polizei: Unsere Leben hängen derzeit buchstäblich an dünnen Fäden und es ist wirklich nur noch eine Frage von sehr kurzer Zeit, bis mindestens ein Mensch, wenn nicht mehrere, zu Tode stürzen oder erschlagen werden. Es fühlt sich eher wie ein Wunder an, dass es nicht bereits passiert ist.
Dieses Szenario ist derart offensichtlich abzusehen, dass dieser Brief ein letzter Notruf ist, der dazu auffordert die Rodungen zu pausieren und den bisherigen Polizeieinsatz zu evaluieren. (mehr…)

Rodungen an der L277 am Garzweiler Tagebau stehen kurz bevor!

aus emehl:
diese Woche wird es ernst am Tagebau Garzweiler II. RWE bereitet zur Zeit die Rodung an der Baumallee an der L277 zwischen Keyenberg und Lützerath vor. Polizei und RWE-Werksschutz sind seit gestern vermehrt in der Region unterwegs, Harvester und andere Abrissmaschinen wurden bereits in der Nähe der Bäume platziert. (mehr…)

Alles was Beine hat in den Danni! Come to Danni, ALL!

zuletzt 25.11.20:
Hallo Menschen, dringender Hilferuf aus dem Danni!
Wie ihr wahrscheinlich wisst, hat vor 15 Tagen die Räumung im Danni begonnen – dieser Wald ist seit über einem Jahr unser zu Hause, er ist ein Freiraum den wir uns genommen haben und den wir vor der Zerstörung durch den fossilen Kapitalismus bewahren wollen. Erst hat die DEGES geschützt von den Cops Anfang Oktober begonnen im Herrenloswald zu roden und zu zerstören, was wir aufgebaut hatten. Dann im Mauli das selbe. Und jetzt wird seit zwei Wochen jeden Tag im Danni geräumt und parallel gerodet – das ist ein klarer Angriff, dem wir uns entgegenstellen müssen. Die Cops sind dabei extrem scheiße drauf und nehmen wie gewohnt keine Rücksicht auf Verluste. Deshalb kam es schon zu mehreren schweren Stürzen aus Strukturen, wir sind verdammt wütend über alles, was hier so passiert. In der ersten Woche haben die Cops sehr lange gebraucht und haben pro Tag echt wenig geschafft. Alles dank der Menschen hier vor Ort, die sich jeden Tag aufs neue Räumen lassen und jeden Tag in die Konfrontation gehen. Aber wir werden langsam Müde. Die Menschen hier brennen langsam aus – sowohl körperlich als auch psychisch ist die Zeit hier für uns auch verdammt hart. Wir brauchen dringend mehr Entlastung und neue Menschen, die Bock haben Aktionen zu machen und mit uns hier zu leben, denn wir wissen nicht, wie lange wir das allein noch schaffen.
Das Tempo der Räumung und Rodung nimmt immer weiter zu, auch weil die Cops immer mehr verletze in Kauf nehmen. Wenn es so weiter geht, dann kann es sein, dass dieser Wald in ein paar Wochen nicht mehr steht. Und das können wir nicht hinnehmen. Der Danni ist zu einem so besonderen Ort geworden, den wir nicht einfach so verlieren dürfen – unser Zuhause, ein Ort des Widerstands und der Veränderung. Die Cops überrennen uns hier gerade, weil wir nicht mehr die Zeit und Kraft haben uns zu organisieren und neue Taktiken zu entwickeln – wir sind in einen reaktiven Modus geraten. Wir sind einfach zu wenige um diesen 2000 Cops hier langfristig etwas entgegenzuhalten. Deshalb brauchen wir euch: wir müssen gemeinsam raus aus der Defensive und endlich wieder rein in die Offensive!
Die Räumung bietet Platz für die unterschiedlichsten Aktionsformen: Also kommt zahlreich und seid widerständig.
Mobilisiert in euren Gruppen und Verteilern, bei euren Freund*innen und Bekannten und was ihr sonst noch so am Start habt und teilt den Hilferuf aus dem Wald! Wenn ihr Zugriff auf Webseiten, Kalender eurer Stadt, Gruppen, Magazin e
oder ähnliches habt, dann verbreitet den Aufruf, wir wären euch unglaublich dankbar.
Und bitte macht das JETZT, weil die ganze Geschichte hier sonst bald vorbei ist.
Wir brauchen dringend eure Hilfe und Unterstützung!
Ansonsten gibt es vor Ort alles, was ihr braucht. Schlafplätze gibt es genügend, Menschen mit unterschiedlichsten Aktionserfahrungen sind willkommen! Also kommt und kämpft gemeinsam mit uns! Wir sehen uns im Wald.

+++

17.11.20: +++ hambacherforst.org: …verteidigt-die-dannenroeder-waldbesetzung
+++
15.11.20: ++ telepolis.de: Wolfgang Pomrehn: A49: Massiver Polizeieinsatz (mehr…)

Pressemitteilung zur Landesmitgliederversammlung der Grünen Hessen=Plattform im Dannenröder Wald für sie reserviert

Dannenrod, 24.10.2020. Heute fand die digitale Landesmitgliederversammlung der Grünen Hessen statt. Als höchstes, vorrangiges und entscheidungsbefugtes Gremium des Landesverbandes hätte die Versammlung heute wegweisende Entscheidungen gegen den Ausbau der A49 und die Rodung der betroffen Wälder treffen können. (mehr…)

unserallerwald.noblogs.org

Nachrichten vom Wald in Keyenberg:
Wie wir im Wald leben<br />
Wir organisieren uns über regelmäßige Besprechungen für Alle.<br />
Dadurch kannst du Teil dieser effektiven, basisdemokratischen Struktur sein.<br />
Um uns emotional auffangen zu können und uns gegenseitig zu unterstützen bilden wir Bezugsgruppen.<br />
Dieser Wald ist unser aller Wald – alle sind dort willkommen. Wir wollen einen Fokus darauf legen, Menschen, die neu dazu kommen, aufzunehmen und einzubinden. Wir schaffen Räume um Privilegien zu reflektieren und diskriminierendes Verhalten zu erkennen und zu ändern...

„…Meine Oma ist doch keine Umweltsau!..“

Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad. Das sind tausend Liter Super jeden Monat. Meine Oma ist ’ne alte Umweltsau!<br />
Meine Oma sagt: 'Motorradfahren ist voll cool.' Sie benutzt das Ding im Altersheim als Rollstuhl. Meine Oma ist ’ne alte Umweltsau!<br />
Meine Oma fährt im SUV beim Arzt vor, überfährt dabei zwei Opis mit Rollator. Meine Oma ist ’ne alte Umweltsau!<br />
Meine Oma brät sich jeden Tag ein Kotelett, weil Discounterfleisch so gut wie gar nichts kostet. Meine Oma ist ’ne alte Umweltsau!<br />
Meine Oma fliegt nicht mehr, sie ist geläutert. Stattdessen macht sie jetzt zehn Mal im Jahr ’ne Kreuzfahrt. Meine Oma ist doch keine Umweltsau<br />
We will not let you get away with this!</p>
<p>vs. zb</p>
<p>Meine Oma sammelt Flaschen, weil sie arm ist. Sie arm ist,<br />
Meine Oma sammelt Flaschen, weil sie arm ist.<br />
Meine Oma ist ne ganz schön arme Frau.<br />
Meine Oma geht zur Tafel sie ist hungrig, so hungrig,<br />
Meine Oma geht zur Tagel sie ist hungrig,<br />
Mit der Rente kommt sie leider sonst nicht aus.<br />
Meine Oma hortet Essen wie im Kriege, im Kriege, im Kriege,<br />
Meine Oma hortet Essen wie im Kriege,<br />
Und sie sieht den Nächsten schon am Horizont.<br />
Meine Oma sucht ne Wohnung sie muss umziehn, muss umziehn, muss umziehn,<br />
Meine Oma sucht ne Wohnung sie muss umziehen,<br />
Die alte wurd’ saniert und kost’ zu viel<br />
Meine Oma zieht zu uns, denn sie ist dement, sie ist dement, sie ist dement,<br />
Meine Oma zieht zu uns, denn sie ist dement,<br />
Im Altenheim ist nirgendwo noch ein Platz frei.

…grosse aufregung…! wdr-intendant entschuldigt sich… ts ts ts

fakt ist: WIR HIER ZUSAMMEN LEBEN DIE IMPERIALE LEBENSWEISE, u das MUSS -u wird- SICH ÄNDERN!!! (zb Lithium): zb niko paech dazu: „postwachstumsökonomie kommt by design or by desaster“
Auf ein vernünftig/er/es neues Jahr! < => Dlf-Streitgespräch (.mp3)
vs. Die Anstalt – Folge 49 – rechte Netzwerke – 11.02.20

…wegen (virtuellem) umzug…

blogsport.de macht ja bekanntermaßen (!?!) in absehbarer zeit zu
daher schonmal -perspektivisch- n‘ paar adressen vorbereitet:
https://waadueren.wordpress.com
https://waadueren.noblogs.org
https://waaa.noblogs.org

Einladung zur Renovierungsparty in der WAA (17.01.-19.01.)

Für die von euch, uns, die „Werkstatt für Aktionen und Alternativen“ (kurz WAA) noch nicht kennen: Es handelt sich um ein Hausprojekt in Düren, genau genommen in der Kallsgasse 20 in Gürzenich, von dem aus viele wichtige politische Arbeit passiert. Beispielsweise wurde der Hambacher Forst von dort aus das erste mal besetzt. Auch heute noch ist unser Haus eine wichtige Unterstützungsstruktur für die Waldbesetzung. Unter anderem ist das Haus gerade ein Ort für noch von der Reulung ausgebrannte und traumatisierte Waldbesetzis, an dem sie wieder zu Kräften zu finden. Und für den EA ist das Haus ein essentieller Arbeitsort. Auch Material wird dort gelagert. Viele Waldbesetzis kommen auch einfach nur zum Aktionen planen und vorbereiten, Wäsche Waschen, die informationstechnische Infrastruktur zu nutzen oder um sich mal ein paar Tage zu erholen. Aber auch politische Arbeit ganz unabhängig von der Waldbesetzung passiert hier.

Allerdings haben einige Teile des Hauses dringend eine Renovierung nötig. Insbesondere das obere Stockwerk des Hauses, in dem sich fast alle Schlafräume befinden, muss dringend neu verputzt und gedämmt werden. Auch andere Teile des Hauses freuen sich über einen frischen Anstrich. Deshalb veranstalten wir am dritten Wochenende des neuen Jahres, also vom 17.01. bis zum 19.01. eine Renovierungsparty. Wir freuen uns über jede Hilfe, ob mit oder ohne Vorkenntnisse. Freiräume erhalten, WAA renovieren!

Spendenaufruf

Liebe Freund*innen des Hambacher Waldes, der Klimagerechtigkeit und einer ganz anderen Welt,

ein Jahr ist es nun her, dass wir gemeinsam große Bewegungsgeschichte geschrieben haben und den Hambacher Wald gegen eine Übermacht an Staatsgewalt verteidigt haben. Wir haben die Bilder noch im Kopf: Mit Tausenden Barikadenbau im Wald bei strömendem Regen, obwohl die Polizei den Wald zuvor abgeriegelt hat, die Wut und die Trauer über die Arroganz der Macht und natürlich über den Tod unseres Genossen. Am Ende dann die Ungläubigkeit und große Freude über den Abbruch der Räumung.
Diesen Bewegungserfolg haben wir alle gemeinsam erreicht, diejenigen die seit Jahren Bäumhäuser im Wald bauen, diejenigen die in ihrem Umfeld über die Situation im Hambacher Wald informiert haben und als die Situation heiß wurde gemeinsam rausgefahren sind, vor Ort waren, mutig waren und kreativ im Widerstand. Diejenigen die warme Jacken, Decken und Zelte vorbeigebracht haben für die geräumten Aktivist*innen, aber natürlich auch diejenigen die Geld gespendet haben und damit zum Beispiel die Kletterseile und -Gurte finanziert haben.

Wenn die Verhinderung der Räumung vielleicht der Höhepunkt der Bewegungsgeschichte des Hambacher Waldes ist, dann ist aber auch ein Blick zurück zum Beginn dieser Bewegungsgeschichte interessant:
10 Jahre ist es her, dass zwei Handvoll Klimaaktivist*innen ein Haus in Düren erworben haben um von dort aus den Widerstand gegen die Braunkohleverstromung und die Rodung des Hambacher Waldes (beides war damals noch kein Begriff in der Bewegung oder der Gesellschaft) voranzutreiben:

Die „Werkstatt für Aktionen und Alternativen“.

Von dort aus ging dann auch ein Jahr später die Besetzung des Hambacher Waldes los, und blieb all die Jahre ein wichtiger Ort für die Organisierung des Widerstandes, Rückzugsort für Aktivist*innen und vieles mehr.

Während der Hambacher Wald viel Aufmerksamkeit und auch Spenden genoss blieb die WAA all die Jahre auf ihren Schulden sitzen (Kredite die zum Kauf aufgewendet werden mussten und auf denen nun einzelne sitzen geblieben sind). Diejenigen die alles geben um neue Kämpfe starten, lange bevor sie zur Massenbewegung werden sollten nicht am Ende frustriert auf den Kosten sitzenbleiben. Lasst uns auch hier solidarisch sein, auf dass auch in Zukunft Menschen Motivation haben neue Kämpfe anzugehen.

Spendet also dieses Jahr anstatt der Heilsarmee gerne mal an:

WAA
Iban: DE72 4306 0967 4080 4281 00
Konto: # 4080 4281 00
BLZ: 43060967
Bank: GLS
Bic: GENODEM1GLS

Dortmund: Evang. Kirchentag: 19.-23.6.19

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hmmm. von dort bis zur grube wärs nicht weit…!!!
-mensch wird ja mal träumen dürfen…-
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