Archiv der Kategorie 'Hambacher Forst'

Beethovens „Pastorale“ am Garzweiler-Tagebau + Konzert am Pfingstmontag

„Beethoven würde an unserer Seite kämpfen“

Keyenberg/NRW, 28. Mai 2020; 12.10 Uhr

Am Pfingstmontag, den 1. Juni 2020 um 13 Uhr lädt das Bündnis „Alle Dörfer bleiben“ zu einem Konzert der besonderen Art ein. Auf einem von Abbaggerung bedrohten Hof in Keyenberg spielen über 50 Profi-Musiker*innen Beethovens 6. Symphonie („Pastorale“) und den ersten Satz der Schicksalssymphonie. Mit dem corona-konformen Freilluft-Wandelkonzert setzen die Musizierenden ein Zeichen für den Erhalt der Dörfer am Braunkohletagebau und für den Klimaschutz. (mehr…)

What Europe must do now!

Fabian Scheidler: Mit zweierlei Maß: Warum bei Corona der Ausnahmezustand herrscht, aber nicht beim Klima: „…Eine entscheidende Frage für die Zukunft des Planeten wird sein, wie die billionenschweren Rettungspakete für die Wirtschaft, die derzeit verhandelt werden, aussehen. Werden die schmutzigsten Industrien, die für das Klimachaos verantwortlich sind, wie die Flugzeugbranche, die Autoindustrie und viele mehr, gerettet, um danach ihr Business-as-usual fortzusetzen? Oder werden diese Gelder benutzt, um die nicht zukunftsfähigen Branchen zu konvertieren?…“

woz.ch: „…Die Pandemie ist ein Scheideweg – entweder wir entscheiden uns für ein Projekt des Lebens und der Sorge umeinander oder für eines der beschleunigten gesellschaftlichen Zerstörung…“

Yanis Varoufakis Europe’s latest historic failure – What Europe must do now!


March 31 Slavoj Žižek Communism or Barbarism, its that simpleDiEM25TV


EUROLEAKS- warum jetzt?u buch!++

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etwas hintergrund:
GB: Unsere Führungsfiguren haben Angst.
Nicht vor dem Virus – vor uns!

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das droht „Post Corona“ ‚…die Erneuerungsfähigkeit durch die Krise:
Im Anschluss an jede große Krise kam es zu Anpassungen im Leitsektor, in der Arbeitsorganisation, der Technologie und dem Antriebssystem.
Eine neue globale Führungsmacht setzte sich durch und die internationale Arbeitsteilung wurde neu aufgestellt…‘ (immanuel wallerstein)

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„…Meine Oma ist doch keine Umweltsau!..“

Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad. Das sind tausend Liter Super jeden Monat. Meine Oma ist ’ne alte Umweltsau!<br />
Meine Oma sagt: 'Motorradfahren ist voll cool.' Sie benutzt das Ding im Altersheim als Rollstuhl. Meine Oma ist ’ne alte Umweltsau!<br />
Meine Oma fährt im SUV beim Arzt vor, überfährt dabei zwei Opis mit Rollator. Meine Oma ist ’ne alte Umweltsau!<br />
Meine Oma brät sich jeden Tag ein Kotelett, weil Discounterfleisch so gut wie gar nichts kostet. Meine Oma ist ’ne alte Umweltsau!<br />
Meine Oma fliegt nicht mehr, sie ist geläutert. Stattdessen macht sie jetzt zehn Mal im Jahr ’ne Kreuzfahrt. Meine Oma ist doch keine Umweltsau<br />
We will not let you get away with this!</p>
<p>vs. zb</p>
<p>Meine Oma sammelt Flaschen, weil sie arm ist. Sie arm ist,<br />
Meine Oma sammelt Flaschen, weil sie arm ist.<br />
Meine Oma ist ne ganz schön arme Frau.<br />
Meine Oma geht zur Tafel sie ist hungrig, so hungrig,<br />
Meine Oma geht zur Tagel sie ist hungrig,<br />
Mit der Rente kommt sie leider sonst nicht aus.<br />
Meine Oma hortet Essen wie im Kriege, im Kriege, im Kriege,<br />
Meine Oma hortet Essen wie im Kriege,<br />
Und sie sieht den Nächsten schon am Horizont.<br />
Meine Oma sucht ne Wohnung sie muss umziehn, muss umziehn, muss umziehn,<br />
Meine Oma sucht ne Wohnung sie muss umziehen,<br />
Die alte wurd’ saniert und kost’ zu viel<br />
Meine Oma zieht zu uns, denn sie ist dement, sie ist dement, sie ist dement,<br />
Meine Oma zieht zu uns, denn sie ist dement,<br />
Im Altenheim ist nirgendwo noch ein Platz frei.

…grosse aufregung…! wdr-intendant entschuldigt sich… ts ts ts

fakt ist: WIR HIER ZUSAMMEN LEBEN DIE IMPERIALE LEBENSWEISE, u das MUSS -u wird- SICH ÄNDERN!!! (zb Lithium): zb niko paech dazu: „postwachstumsökonomie kommt by design or by desaster“
Auf ein vernünftig/er/es neues Jahr! < => Dlf-Streitgespräch (.mp3)
vs. Die Anstalt – Folge 49 – rechte Netzwerke – 11.02.20

Spendenaufruf WAA!

Liebe Freund*innen des Hambacher Waldes, der Klimagerechtigkeit und einer ganz anderen Welt,

ein Jahr ist es nun her, dass wir gemeinsam große Bewegungsgeschichte geschrieben haben und den Hambacher Wald gegen eine Übermacht an Staatsgewalt verteidigt haben. Wir haben die Bilder noch im Kopf: Mit Tausenden Barikadenbau im Wald bei strömendem Regen, obwohl die Polizei den Wald zuvor abgeriegelt hat, die Wut und die Trauer über die Arroganz der Macht und natürlich über den Tod unseres Genossen. Am Ende dann die Ungläubigkeit und große Freude über den Abbruch der Räumung.
Diesen Bewegungserfolg haben wir alle gemeinsam erreicht, diejenigen die seit Jahren Bäumhäuser im Wald bauen, diejenigen die in ihrem Umfeld über die Situation im Hambacher Wald informiert haben und als die Situation heiß wurde gemeinsam rausgefahren sind, vor Ort waren, mutig waren und kreativ im Widerstand. Diejenigen die warme Jacken, Decken und Zelte vorbeigebracht haben für die geräumten Aktivist*innen, aber natürlich auch diejenigen die Geld gespendet haben und damit zum Beispiel die Kletterseile und -Gurte finanziert haben.

Wenn die Verhinderung der Räumung vielleicht der Höhepunkt der Bewegungsgeschichte des Hambacher Waldes ist, dann ist aber auch ein Blick zurück zum Beginn dieser Bewegungsgeschichte interessant:
10 Jahre ist es her, dass zwei Handvoll Klimaaktivist*innen ein Haus in Düren erworben haben um von dort aus den Widerstand gegen die Braunkohleverstromung und die Rodung des Hambacher Waldes (beides war damals noch kein Begriff in der Bewegung oder der Gesellschaft) voranzutreiben:

Die „Werkstatt für Aktionen und Alternativen“.

Von dort aus ging dann auch ein Jahr später die Besetzung des Hambacher Waldes los, und blieb all die Jahre ein wichtiger Ort für die Organisierung des Widerstandes, Rückzugsort für Aktivist*innen und vieles mehr.

Während der Hambacher Wald viel Aufmerksamkeit und auch Spenden genoss blieb die WAA all die Jahre auf ihren Schulden sitzen (Kredite die zum Kauf aufgewendet werden mussten und auf denen nun einzelne sitzen geblieben sind). Diejenigen die alles geben um neue Kämpfe starten, lange bevor sie zur Massenbewegung werden sollten nicht am Ende frustriert auf den Kosten sitzenbleiben. Lasst uns auch hier solidarisch sein, auf dass auch in Zukunft Menschen Motivation haben neue Kämpfe anzugehen.

Spendet also dieses Jahr anstatt der Heilsarmee gerne mal an:

WAA
Iban: DE72 4306 0967 4080 4281 00
Konto: # 4080 4281 00
BLZ: 43060967
Bank: GLS
Bic: GENODEM1GLS

WEshutDown-Aktivist*innen vor Gericht ++ Soli-Aktionen zum Prozess ++ 2 Mio € Forderung an Klimaaktivist*innen

zuletzt:

30.04.20: Zine „We Don‘t Shut Up – We Shut Down – Erfahrungen und Gedanken rund um eine Kraftwerksblockade“ fertig! bei Black Mosquito bestellbar od hier als .pdf -Wir haben in der Vergangenheit jede Menge Vorträge gehalten. Wenn ihr einen Online-Vortrag organisieren möchtet, schreibt uns gerne: wedontshutup [ät] riseup.net

25.02.20: Fridays For Future Germany: 2020 ein neues Kohlekraftwerk ans Netz zu nehmen, ist ne absolute Scheiß-Idee. Aktivist*innen von @d4_vom_netz zeigen deshalb heute, wie ein echter #Kohleausstieg aussieht und haben #Datteln4 besetzt!

02.02.20: 150 Klimaaktivisten besetzen Datteln 4: –‘Und das war erst der Anfang!‘ -GOOOIIIIIIILLL!!-

+ + + Freispruch im Hauptanklagepunkt „Störung öffentlicher Betriebe“ sowie im Bezug auf den Vorwurf des Hausfriedensbruchs + + +

Spendet für die Prozesskosten!</p>
<p>Es braucht vor allem Geld. Das klingt platt und entspricht so gar nicht unserem Anspruch, aber: Ein Zivilprozess kostet zwischen 2.000 und 5.000 Euro pro Person – allein in der ersten Instanz. Eine Musterklage bis zum Bundesverfassungsgericht wird rund 32.000 Euro kosten. Wir wollen dafür streiten, dass Widerstand legitim ist, und wir wollen es Konzernen so schwer wie möglich machen, mit ihren Einschüchterungsversuchen durchzukommen. Dabei sind wir dringend auf eure großen und kleinen Spenden angewiesen.</p>
<p>Dieses Geld ist nicht für RWE bestimmt! Von den geforderten 2 Millionen werden sie keinen Cent sehen!

+++

aus emehl: *gerne weiterleiten*

Liebe klimabewegte Menschen,

der Strafprozess gegen fünf Aktivist*innen wegen der Blockade des Kraftwerks Weisweiler am Amtsgericht Eschweiler ist vorbei. Nachdem wir uns ein bisschen sortiert und ausgeruht haben, kommt hier nun ein erstes Resümee. Diese mail wird etwas länger und hat daher Zwischenüberschriften. Sucht euch aus, was ihr lesen wollt ;) (mehr…)

Harald Lesch erklärt: Warum der Hambacher Forst bleiben muss
-> zdf.de/..warum-der-hambacher-forst-bleiben-muss

Freitag, 28.2.20 9Uhr Amtsgericht Düren Prozesse

Freitag, 28.2.2020 finden ab 9 Uhr im Amtsgericht Düren mehrere Prozesse statt, zu denen um solidarische Prozessbegleitung gebeten wird. Nähere Infos gibt es unter hambacherforst.org/blog/2020/02/14/prozess-28-02-2020… -> twitter.com/HambiBleibt/status/1232773370846031874

2.3. Podiumsdiskussion Strukturwandel in Düren

@HambiBleibt@AlleDoerfer:
Wie soll der #Strukturwandel in den #Braunkohle-Regionen aussehen? Bis jetzt läuft es katastrophal. Am 2.3. gibt es eine Podiumsdiskussion dazu in #Düren. #AlleDörferBleiben twitter.com/klima_allianz/…

70 Monate Waldspaziergang – Wald und Dörfer bleiben, Laschet nicht… – Aktionen in Aachen, Manheim, Keyenberg

aktuell:

DER DORFSPAZIERGANG IN KEYENBERG AM TAGEBAU GARZWEILER AM 8. MÄRZ FÄLLT AUS!!!!!!!!

Folgendes teilt Alle Dörfer bleiben dazu mit:

Liebe Mitstreiter*innen und Besucher*innen unserer Dorfspaziergänge in Keyenberg,

aufgrund der neuesten Entwicklungen im Kreis Heinsberg rund um den Coronavirus, haben wir uns heute nach Rücksprache mit den Behörden schweren Herzens dazu entschieden, den geplanten Dorfspaziergang am kommenden Sonntag den 08.03.2020 abzusagen.

Viele Menschen sind immer wieder bereit, sich schützend vor unsere Dörfer zu stellen und den Weg des Widerstandes mit uns gemeinsam zu gehen. Danke dafür!

Eure Gesundheit liegt uns am Herzen, deshalb haben wir uns für die Absage entschieden. Schon bald sehen wir uns hoffentlich mit viel Widerstandskraft zum nächsten Dorfspaziergang in Keyenberg wieder.

Herzliche Grüße
Britta Kox und Michael Zobel
i.A. „Alle Dörfer bleiben!“

übrigens, die nächsten geplanten Termine für Wald- bzw. Dorfspaziergänge sind 5. April, 10. Mai, 7. Juni, 5. Juli, 23. August…

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Subject: 70 Monate Waldspaziergang – Wald und Dörfer bleiben, Laschet nicht… – Aktionen in Aachen, Manheim, Keyenberg
From Michael Zobel
Date Wed 20:52

Liebe Wald- und Naturschützer*innen, Pressevertreter*innen, Mitmenschen…

Wer gedacht hatte, das Jahr 2020 würde für die Klimabewegung ruhiger und entspannter, wurde schon im ersten Monat des neuen Jahrzehnts eines Besseren belehrt.

Australien brennt immer noch. Bei uns fällt der Winter aus. Den Wäldern fehlt das Wasser, Förster schlagen Alarm, der Klimawandel ist nicht mehr zu leugnen… (mehr…)

rt-ostertreffen 2020

Radikale Therapie in der Praxis – Komm‘ zum OsteRTreffen 2020 09.-14.04.2020 – Radikale Therapie in der Praxis -

Die Anmeldung ist ab dem 09. Februar 2020 um 16:00 Uhr möglich -> rt-ostertreffen.de/anmeldung! Also ran an den PC und ab! (Anmeldeschluss ist der 24.02.2020 23:59 Uhr)

konkret: menschen „aus hambi u umfeld“, die interesse an sog. „radikaler therapie / rt-fuer-widerstandsnomadinnen“ haben sind eingeladen sich beim rt-ostertreffen.de anzumelden (ab februar ’20) -die teilnehmerzahl ist begrenzt u das interesse sehr gross… mehr zb rt-ostertreffen.de/programm
leute, das ist DIE gelegenheit rt in der praxis zu erfahren… (u zb hier einzubringen -das näxte kommt bestimmt…) (mehr…)

…wegen (virtuellem) umzug…

blogsport.de macht ja bekanntermaßen (!?!) in absehbarer zeit zu
daher schonmal -perspektivisch- n‘ paar adressen vorbereitet:
https://waadueren.wordpress.com
https://waadueren.noblogs.org
https://waaa.noblogs.org

Einladung zur Renovierungsparty in der WAA (17.01.-19.01.)

Für die von euch, uns, die „Werkstatt für Aktionen und Alternativen“ (kurz WAA) noch nicht kennen: Es handelt sich um ein Hausprojekt in Düren, genau genommen in der Kallsgasse 20 in Gürzenich, von dem aus viele wichtige politische Arbeit passiert. Beispielsweise wurde der Hambacher Forst von dort aus das erste mal besetzt. Auch heute noch ist unser Haus eine wichtige Unterstützungsstruktur für die Waldbesetzung. Unter anderem ist das Haus gerade ein Ort für noch von der Reulung ausgebrannte und traumatisierte Waldbesetzis, an dem sie wieder zu Kräften zu finden. Und für den EA ist das Haus ein essentieller Arbeitsort. Auch Material wird dort gelagert. Viele Waldbesetzis kommen auch einfach nur zum Aktionen planen und vorbereiten, Wäsche Waschen, die informationstechnische Infrastruktur zu nutzen oder um sich mal ein paar Tage zu erholen. Aber auch politische Arbeit ganz unabhängig von der Waldbesetzung passiert hier.

Allerdings haben einige Teile des Hauses dringend eine Renovierung nötig. Insbesondere das obere Stockwerk des Hauses, in dem sich fast alle Schlafräume befinden, muss dringend neu verputzt und gedämmt werden. Auch andere Teile des Hauses freuen sich über einen frischen Anstrich. Deshalb veranstalten wir am dritten Wochenende des neuen Jahres, also vom 17.01. bis zum 19.01. eine Renovierungsparty. Wir freuen uns über jede Hilfe, ob mit oder ohne Vorkenntnisse. Freiräume erhalten, WAA renovieren!