Archiv der Kategorie 'Kohle'

Fünf Jahre Paris – die 1,5 Grad Grenze sind wir! Dorfspaziergang am 13.12. in Keyenberg

*Fünf Jahre Paris – die 1,5 Grad Grenze sind wir!*
Kommt am 13.12. um 11.30 Uhr zum Dorfspaziergang nach Keyenberg am Garzweiler-Tagebau!
#FightForOnePointFive
Vor fünf Jahren hat die Bundesregierung im Pariser Klima-Abkommen zugesagt, die globale Erwärmung auf unter 2 Grad zu begrenzen, möglichst sogar auf 1,5 Grad – auf dem Papier. Doch im realen Leben baggert RWE stur weiter Kohle ab, beschützt von Laschet, Merkel und Co. So steuern wir auf drei Grad Erwärmung zu, und mehr!

Es liegt jetzt an UNS und unserem Widerstand, den Kohleabbau zu stoppen. Die Kohle unter den Dörfern am Garzweiler Tagebau muss im Boden bleiben. Damit wir nicht unser Zuhause verlieren. Damit die Dörfer auf den pazifischen Inseln nicht im Meer versinken. Damit Menschen weltweit Landwirtschaft betreiben können, um ihre Familien zu ernähren. 1,5 Grad ist keine Zahl auf dem Papier, es ist eine Frage des Überlebens.

An diesem Dezember-Wochenende protestieren in ganz Europa Menschen gegen fossile Konzerne und die Untätigkeit der Regierungen. Fridays for Future, Ende Gelände, Extinction Rebellion und viele mehr. Demonstrieren auch wir gegen den fünfjährigen Vertragsbruch von Paris:

Kommt am 13. Dezember 2020 nach Keyenberg! Wir spazieren durch das alte, wunderschöne Dorf, das RWE abreißen will. Hören Geschichten von Tagebaubetroffenen. Halten inne, um das alles zu verstehen. Mit Musik und Kunstperformance.

Achtet darauf, dass ihr während der gesamten Zeit der Demonstration eine Mund-Nasen-Bedeckung tragt und den Mindestabstand einhaltet. Bitte meldet euch nach Möglichkeit vorher per Mail an, wenn ihr kommen wollt, das erleichtert uns die Kontaktaufnahme im Corona-Fall: info@zobel-natur.de.

Treffpunkt: 11.30 Uhr, Keyenberg, Grünfläche hinter der Kirche/Plektrudisstraße (nächster Bahnhof Erkelenz oder Hochneukirch)

Die 1.5 Grad Grenze sind wir! @AlleDörferbleiben

Demo gegen Fake-Beteiligung und für ökologische Transformation,im Rheinland – Freitag, 11.12., Alsdorf bei Aachen

Am 11.12. veranstaltet die Zukunftsagentur Rheinisches Revier (initiiert von der Landesregierung, RWE sitzt im Aufsichtsrat) eine „Revierkonferenz“ – zum Abschluss ihres Beteiligungsjahres 2020. Im Rahmen der Bürger*innen-“Beteiligung“ ging es um den Strukturwandel im Rheinland.

Der gesamte bisherige Prozess war jedoch undemokratisch, und auf die Interessen von Landesregierung und Konzernen ausgerichtet. Es ging viel um Wirtschaft, und wenig um Gerechtigkeit, Ökologie und solidarische Strukturen.

Deshalb wollen wir verhindern, dass sich die Landesregierung mit diesem Feigenblatt schmücken kann – durch entschlossenen, lautstarken Protest vor Ort!

Kommt am Freitag, 11.12., um 14:00 Uhr zum Bahnhof Alsdorf-Busch!

Die Revierkonferenz findet wegen der Corona-Pandemie ohne Zuschauer statt, und wird nach jetzigem Stand aus dem Energeticon in Alsdorf Live-gestreamt. Änderungen je nach Infektionslage sind möglich – achtet auf Updates!

gemeinschaftsrevier.noblogs.org , twitter.com/gemeinschaftsr1 , gemeinschaftsrevier bei systemli.org

Notruf aus dem Dannenröder Wald – Wir veröffentlichen Pläne, Aufzeichnungen und Funktionsweisen unserer Strukturen, um unsere Leben sowie den Wald zu retten und zu schützen

DAS GESAMTE DOKUMENT MIT EINER BESCHREIBUNG UND DARSTELLUNG DER EINZELNEN STRUKTUREN IST UNTER FOLGENDEM LINK ZU FINDEN: we.tl/t-uZkb7o2xSX / .pdf

Dannenrod, Montag den 23.11.20

An
die hessische Landesregierung, die Bundesregierung, die hessische Landespolizei, die Bundes- und Bereitschaftspolizei, Forstarbeitendenfirmen und alle umliegenden Polizeiinspektionen rund um den Dannenröder Wald,
an
Pressestellen und Journalist*innen, Kirchen, Abgeordnete und Parteifraktionen sowie Berufsgenossenschaften
an
Menschenrechtsorganisationen, Anwaltsverbände, Forstämter und Universitäten
an
weitere NGOs, Verbände und Vereine sowie weitere Aktivistigruppen und Verbündete der Waldbesetzung Dannenröder Forst

Sehr geehrte Menschen,

in den vergangenen zwei Wochen wurden wir Zeug*innen zahlreicher Verletzungen und beinahe-Tode. Diese wurden sowohl von den Einsatzkräften der Polizei als auch von den vor Ort arbeitenden Forstarbeitern wiederholt verursacht und billigend in Kauf genommen:
Samstag, 14.11.20: Polizisten schneiden trotz Warnrufe der Aktivisti ein tragendes Seil eines Monopods durch. Dieser stellte sich schräg und fast stürzte ein Mensch aus 5 Meter in die Tiefe (dokumentierte und bereits veröffentlichte Augenzeugenberichte, sowie Bildmaterial).
Sonntag, 15.11.20: Aktivisti stürzt aus circa 4-5 Meter hohem Tripod. Der Mensch musste verletzt ins Krankenhaus. Ein Seil wurde von einem Polizisten durchtrennt, trotz Warnungen. Der Fall ist gut dokumentiert und es laufen bereits interne Verfahren gegen den betreffenden Beamten.
Montag, 16.11.20: Ein*e Aktivisti hängt an einem Seil, das zwei Bäume verbindet. Ein Baum wird gefällt, dessen Äste diese Traverse umwachsen haben. Glücklicherweise hatten diese Äste eine geringere Bruchlast als die Traverse selbst und sind gebrochen, ohne die Traverse zu zerreißen. Dies war aber nicht sicher abzusehen und wäre anstattdessen die Traverse gerissen wäre der Mensch aus 8 Metern Höhe in die Tiefe gestürzt. Hierzu gibt es genaue und belegende Videoaufzeichnungen.
Samstag 21.11.20: Aktivisti stürzt aus 6 Metern Höhe in die Tiefe. Polizeibeamte traten vorsätzlich auf einem Sicherungsseil herum, bis es riss (Quelle: Hessenschau).
Laufend: Gefährliche Rodungen ohne genügend Sicherheitsabstand. Auch dies ist durch Videoaufzeichnugen und Zeug*innenaussagen gut dokumentiert und belegt.
Gefährdender Einsatz von Elektroschockern in großen Höhen.

Es ist uns unerklärlich, wie all das passieren konnte. Zwar ist die Kernstrategie der Waldbesetzung der passive, zivile Ungehorsam unter Risiko des eigenen Lebens. In wenig anderen Ländern der Welt würden Menschen so viel Vertrauen in einen Rechtstaat legen, auf das Leben der Aktivist*innen zu achten, wie hier in Deutschland. Nur dadurch ergibt diese Aktionsform überhaupt Sinn. Wir gehen davon aus: Wenn ein Baum einen Menschen trägt, dann gibt es in diesem Land keine Möglichkeit, diesen Baum zu fällen, ohne die Menschen vorher sicher zu evakuieren. Doch offensichtlich scheint dieses Prinzip nicht mehr wirksam zu sein.
Seien es bewusste strategische Entscheidungen, sei es Fehlverhalten von Einzelpersonen, seien es strukturelle Probleme der Polizei: Unsere Leben hängen derzeit buchstäblich an dünnen Fäden und es ist wirklich nur noch eine Frage von sehr kurzer Zeit, bis mindestens ein Mensch, wenn nicht mehrere, zu Tode stürzen oder erschlagen werden. Es fühlt sich eher wie ein Wunder an, dass es nicht bereits passiert ist.
Dieses Szenario ist derart offensichtlich abzusehen, dass dieser Brief ein letzter Notruf ist, der dazu auffordert die Rodungen zu pausieren und den bisherigen Polizeieinsatz zu evaluieren. (mehr…)

+ Eine Woche Rodungen und Räumungen im Dannenröder Wald ++ Aktivist:innen fordern die Bundesregierung auf, den Einsatz unverzüglich zu stoppen +

Dannenrod, 17.11.20. Seit genau einer Woche läuft nun der Einsatz der Polizei zur Räumung und Rodung im Dannenröder Forst für die umstrittene A49. Bisher wurden Räumungs- und Rodungsarbeiten in drei Baumhausdörfern, sogenannten Barrios, begonnen. Im Barrio „Drüben“ und „Douglasien“, an der Nordseite des Waldes, sowie im Barrio „Durchzug“ an der Südseite. Zudem wurden in anderen Barrios Teile der Bodenstruktur geräumt. Zwei weitere Menschen sind aufgrund unverhältnismäßiger Maßnahmen in Untersuchungshaft gekommen.
Die Aktivist:innen ziehen nach einer Woche Bilanz: Sie verurteilen das menschengefährdende Vorgehen der Polizei zutiefst und fordern die Bundesregierung auf, den Bau der A49 und die Räumungsarbeiten unverzüglich zu stoppen. (mehr…)

Blockaden gegen Rodungen in Lützerath auf der Straße, auf den Bäumen, in der Luft +++ Protestspaziergang am Freitag

zuletzt 7.11.20: dieser kurze Film zeigt die aktuelle Situation in Lützerath!

5.11.20:
Bündnis „Alle Dörfer bleiben“ ruft auf zu Protestspaziergang am Freitag, den 6.11. von 9 bis 14 Uh auf, also MORGEN. Unter dem Motto „Stoppt die Verbrechen an den Bäumen“ – mit Musik und Programm und Corona-Konzept. Treffpunkt Mahnwache Lützerath.

Erkelenz. Die Proteste gegen die Rodungsarbeiten von RWE im von der Abbaggerung bedrohten Dorf Lützerath am Tagebau Garzweiler dauern an. Seit gestern halten sich Menschen in den Bäumen auf, um diese zu schützen. Über den Zufahrtsstraßen zum Dorf sind Seile und Hängematten gespannt, in denen Menschen hängen, um den Maschinen des Kohlekonzerns den Weg zu versperren. Diesen Freitag, 6.11., ruft das Bündnis „Alle Dörfer Bleiben“ ab 9 Uhr zu einem Protestspaziergang in Lützerath auf.
RWE hatte am Mittwoch hunderte von Alleebäumen entlang der ehemaligen Landstraße 277 bei Lützerath gefällt. Gestern begann der Konzern, Bäume innerhalb des noch bewohnten Dorfes zu roden. Dabei versperrte die Polizei rechtswidrig öffentliche Zufahrtsstraßen. Sicherheitspersonal von RWE wurde handgreiflich gegenüber einer Anwohnerin, die einen Nachbarn besuchen wollte. Engagierte Menschen hatten den Kahlschag von RWE nicht aufhalten, aber verlangsamen können. (mehr…)

So.8.11.20, Wald statt Kohle, 79 Monate Wald- u Dorfspaziergänge, 11.30 Uhr Morschenich

aus emehl: Sonntag, 8. November, Wald statt Kohle, 79 Monate Wald- und Dorfspaziergänge, 11.30 Uhr Morschenich, 12 Uhr Beginn, Rundgang durch das „gerettete“ Dorf, danach Spaziergang am und im Hambacher Wald
Für Menschen mit dem Fahrrad wird es eine längere Tour geben. Bitte für beide Optionen anmelden, damit wir besser planen können, Danke.
Die Öffentlichkeit wird weiter belogen, der Hambacher Wald ist unverändert in größter Gefahr: klima-allianz.de/presse/meldung/eine-zukunft-fuer-den-hambacher-wald

Morschenich wird ganz aktuell in großen Teilen abgerissen, die Bagger setzen ihr Zerstörungswerk fort, sollen wohl die letzten verbliebenen Menschen vertreiben, gegen alle anderslautenden Beteuerungen. Der Spaziergang ist angemeldet, wir werden alle Corona-Regeln beachten. Im Anschluss an den Spaziergang wird es wieder eine Andacht geben, auch diesmal direkt am Ort der Zerstörung. kirchen-im-dorf-lassen.de / facebook.com/BuirerFuerBuir / verheizte-heimat.de es werden in den kommenden Tagen und Wochen viele Termine und Informationen dazu kommen, wir halten Sie/Euch auf dem Laufenden, unter anderem auf naturfuehrung.com -bis bald, im Wald, in den Dörfern, auf den Straßen oder vor den Baggern, Eva Töller, Michael Zobel, Alle Dörfer bleiben und viele Unterstützer*innen

UNTERSTÜTZT AUCH waa.blogsport.de/2020/11/04/rwe-faellt-baeume-in-luetzerath-am-tagebau-garzweiler-ii

RWE nutzt Lockdown, um Bäume vor bedrohten Dörfern am Tagebau Garzweiler zu fällen +++ Anwohnende leisten trotz hohem Polizeiaufgebot Widerstand +++ Baumbesetzung seit den frühen Morgenstunden

RWE nutzt Lockdown, um Bäume vor bedrohten Dörfern am Tagebau Garzweiler zu fällen +++ Anwohnende leisten trotz hohem Polizeiaufgebot Widerstand +++ Baumbesetzung seit den frühen Morgenstunden

Erkelenz, 3.11.2020

Unmittelbar nach Inkrafttreten des zweiten Corona-Lockdowns hat der Kohlekonzern RWE heute mit Baumfällungen bei den bedrohten Dörfern Keyenberg und Lützerath begonnen, um den Braunkohle-Tagebau Garzweiler II auszuweiten. Anwohnende und Klimaschützer*innen leisten dagegen Widerstand. Ein Baum in der Nähe von Lützerath ist besetzt, um seine Rodung zu verhindern. Eine Prozession der Initiative „Die Kirche(n) im Dorf lassen“ wurde von der Polizei gekesselt, als sie sich der Baumbesetzung näherte. Die Aktiven tragen bei den Aktionen Masken und halten die Abstandsregeln ein, von Seiten der Polizei ist mindestens eine Hundertschaft im Einsatz. Das Bündnis „Alle Dörfer bleiben“ übt scharfe Kritik an der Fortführung des Kohletagebaus und der Klimapolitik der Landesregierung.

„RWE nutzt den Lockdown schamlos aus, um ohne Aufsehen Bäume fällen zu können“, sagt Alexandra Brüne von „Alle Dörfer bleiben“. „Der Kohlekonzern hofft, dass wir uns wegen der Pandemie nicht wehren können. Doch wir werden weiterhin um jeden Baum und um jeden Meter vor unseren Dörfern kämpfen.“ (mehr…)

Rodungen an der L277 am Garzweiler Tagebau stehen kurz bevor!

aus emehl:
diese Woche wird es ernst am Tagebau Garzweiler II. RWE bereitet zur Zeit die Rodung an der Baumallee an der L277 zwischen Keyenberg und Lützerath vor. Polizei und RWE-Werksschutz sind seit gestern vermehrt in der Region unterwegs, Harvester und andere Abrissmaschinen wurden bereits in der Nähe der Bäume platziert. (mehr…)

[Ende Gelände] Aktionsbericht EG 2020

emehl: Fighting the Crisis since 2015! Aktionsbericht Ende Gelände-Aktion ’20
Die Klimagerechtigkeitsbewegung ist mit einem starken Zeichen zurückgekehrt – 3.000 Aktivist*innen haben am letzten Septemberwochenende 2020 im gesamten Rheinland erfolgreich Kohle- und Gasinfrastruktur blockiert. Gemeinsam mit Fridays for Future und Alle Dörfer bleiben haben wir gezeigt: Wir lassen uns nicht aufhalten. Der Kampf gegen die Klimakrise geht weiter – nicht trotz, sondern gerade wegen Corona. Denn für Klima- sowie Corona-Krise gilt: Während Konzerne Milliardengeschenke erhalten und ungestört weiter Mensch und Planeten ausbeuten, fallen die Kosten auf jene zurück, die schon jetzt am Wenigsten haben. Mit dem Aktionswochenende haben wir gezeigt: Nicht mit uns. Wir bleiben ungehorsam. Für Klimagerechtigkeit weltweit – Kohle stoppen, Dörfer retten, Kapitalismus abbaggern!
Dieses Jahr war alles anders als sonst: Anfang des Jahres haben wir uns für eine Massenaktion im Rheinland entschieden – in der Nähe der bedrohten Dörfer und um den 27. September 2020 herum. Doch statt uns wie gewohnt in die Vorbereitungen stürzen zu können, wurden auch wir von der Corona-Pandemie überrascht und vor ganz neue Herausforderungen gestellt.
Die Aktionsvorbereitung mit ausreichend Social Distancing aka im digitalen Raum war auch für uns gewissermaßen Neuland und brauchte seine Zeit. Das Kohleeinstiegsgesetz – ein Freifahrtschein für weitere 18 Jahre Klimazerstörung – ließ uns jedoch wieder zur alten Kraft zurückfinden. Eine Wut machte sich breit, die in zahlreichen Kleingruppenaktionen und Demos mündete und für viele der Startschuss zur Organisation der Massenaktion war. (mehr…)

21.01.2021 Verhandlung VerwGericht Aachen gg. Wiesenräumung

Kurt Claßen, www.Classen1.de schreibt per emehl:

Ladung zu Termin: Klage vor dem Verwaltungsgericht Aachen, Justizzentrum, Adalbertsteinweg 92, 52070 Aachen, Sitzungssaal A 2.012, Haus A, 2. OG gegen Wiesenräumung – Termin der mündlichen Verhandlung: Donnerstag, den 21.01.2021, 10.00 Uhr
Frist für etwaige weitere Erklärungen: 2 Wochen vor dem 21.01.2021 = Mittwoch, den 06.01.2021
LG Kurt, Kurt Claßen, Diplom-Kaufmann/Steuerberater, Merzenicher Straße 42, 50170 Kerpen-Buir, Telefon: 0 22 75/44 08 – Telefax: 0 22 75/49 63, Homepage: www.Classen1.de

Erster Aktionstag “Gemeinschaftlicher Widerstand!” am 28.11. – G20-Gipfel 2017

27.11.20 aktualisiert: -> PM-verdi-Jugend
Aufruf<br />
Deutsch * English * Italiano * Español * Français<br />
Tag X – Gemeinschaftlicher Widerstand<br />
Dezentraler Aktionstag gegen Repression<br />
am Samstag vor dem Prozessauftakt zu den G20-Protesten am Rondenbarg<br />
Im Juli 2017 haben wir uns international und spektrenübergreifend zu Zehntausenden nach Hamburg aufgemacht, um lautstark und entschlossen gegen das Gipfeltreffen der zwanzig wirtschaftlich und politisch mächtigsten Staaten der Welt zu protestieren. Wie bei anderen Zusammenkünften bürgerlicher Regierungen, autoritärer Regime und kriegsführender Militärblöcke haben wir es nicht hingenommen, dass sie ungestört ihre wirtschaftlichen und geopolitischen Interessen aushandeln können. Wir sind auf die Straße gegangen gegen die kapitalistischen Verhältnisse, die auf Unterdrückung und Ausbeutung beruhen und für den Tod von Millionen Menschen verantwortlich sind.</p>
<p>Wir sind dem Treffen der G20 entschlossen entgegengetreten. Wir haben uns dabei weder von Verbotszonen noch von massiver Polizeigewalt abschrecken lassen. Wir haben und werden weiterhin gemeinsam unsere Kämpfe für eine klassenlose, antikapitalistische Gesellschaft ohne Patriarchat, Rassismus, Faschismus und Klimakrise auf die Straße tragen...

Schützt mit uns Lützerath und die Bäume an der L277!

Schützt mit uns Lützerath und die Bäume an der L277!<br />
Wir haben Hinweise darauf, dass die Bäume an der bereits abgerissenen Landstraße L277 diesen Herbst gefällt werden sollen. Sie bilden die letzte Linie, die die bedrohten Dörfer noch vom Tagebau Garzweiler II trennt. Die Fällarbeiten können ab dem 1.10. beginnen. Diesen Mittwoch, 30.9., laden wir daher für 24 Stunden zu einer Mahnwache. Los geht’s um 18h vor Keyenberg an der L277. Außerdem gehen wir davon aus, dass RWE diesen Herbst auch Häuser in Lützerath abreißen will.<br />
Kommt ins Rheinland (oder bleibt bei uns, wenn Ihr schon da seid)! Die Mahnwache in Lützerath ist eine gute erste Anlaufstelle vor Ort (sie ist aber kein Ort für ungehorsame Aktionen). Es gibt dort auch Schlafplätze...
'Rodungssaison' an der L277 beginnt<br />
Rodungssaison - wie viele andere auch hatten wir gedacht, dieses Wort hätte für uns seinen Schrecken verloren. Aber nicht nur im Danni droht Räumung und Rodung, auch an bei den bedrohten Dörfern: RWE hat angekündigt, sein Vernichtungswerk fortzusetzen, die Bäume an der zerstörten L277 zu fällen. Nach der Roten soll jetzt auch die Grüne Linie fallen. Die Kirche(n) im Dorf lassen will sich an den zu erwartenden Protesten beteiligen und braucht Eure Unterstützung: Da der Termin der Fällungen - der Tag X - nicht bekannt ist, müssen wir vorbereitet sein und schnell reagieren. Wir bitten Euch daher: Tragt Euch mit Handy-Nummer oder Email auf unseren Tag-X-Verteiler ein, dann werden Euch umgehend über den Beginn der Rodung bzw. unsere Aktionen informieren...