Archiv der Kategorie 'Küfa'

Aufruf zur Aktionswoche im #dannibleibt

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Aufruf zur Aktionswoche vom 4.-13. Dezember im #dannibleibt

Am 12.12.2020 jährt sich das 1,5°C Abkommen von Paris zum fünften mal. Doch in den vergangenen 5 Jahren hat sich nichts verändert. Im Gegenteil: Anfang diesen Jahres ging in Deutschland ein neues Steinkohlekraftwerk ans Netz. Fossile Brennstoffe werden weiterhin mit Milliarden gefördert und in Hessen soll eine neue Autobahn mitten durch einen gesunden, 300 Jahre alten Mischwald und ein Wasserschutzgebiet gebaut werden. Getreu dem Motto „weiter so“ findet Klimaschutz weiterhin nicht statt. Deshalb nehmen wir ihn am Dannenröder Forst selbst in die Hand!

Seit zwei Monaten erleben wir Räumungen und Rodungen im Maulbacher Wald, Herrenwald und mittlerweile auch im Dannenröder Forst. Täglich müssen wir dabei zusehen, wie mit brutaler Polizeigewalt und polizeilicher Willkür unser Zuhause zerstört wird. Täglich können wir beobachten, wie hier die Vergangenheit die Zukunft auffrisst: Der deutsche Auto-Kapitalismus ist schon längst ein Auslaufmodell und trotzdem sollen unsere Lebensgrundlagen ihm weichen? Nicht mit uns! Wir wissen: Eine Verkehrswende, geschweige denn Klimagerechtigkeit, schenkt uns keine Landesregierung, erst recht keine schwarz-grüne. Wer 2020 noch immer mit Sachzwängen argumentiert und um jeden Preis neue Autobahnen durch intakte Ökosysteme betoniert, kann es mit dem 1,5 Grad Ziel nicht ernst meinen. Klimagerechtigkeit und Verkehrswende können wir nur selbst erreichen.

Dabei ist der Danni längst zum Symbol für den Kampf gegen das System Auto geworden. Wollen wir weiter mit Vollgas in die Katastrophe rasen? Oder stoppen wir den Wahnsinn hier und jetzt und fordern den sofortigen Ausstieg aus dem Autobahnbau? Unsere Antwort ist klar: Ob in Deutschland angesichts der Klimakrise weitere 850 KM Autobahnen gebaut werden, das entscheidet sich hier und jetzt anhand dieses Waldes.

Deshalb kommt möglichst ab sofort zu uns in den Danni und helft uns den Wald zu verteidigen! Als Wald statt Asphalt Bündnis rufen wir zudem zu einer Aktionswoche vom 4. bis zum 13. Dezember auf. Mit einem bunten und vielfältigen Protest und mit diversen kreativen Aktionsformen werden wir uns den Räumungs- und Rodungsarbeiten in den Weg stellen und den Wald mit unseren Körpern schützen.

Egal ob aktionserfahren oder zum ersten Mal dabei: Durch Aktionstrainings und verschiedene Skillshares findet sich für jede:n die passende Aktionsform, auch ohne jegliche Klettererfahrung. Deswegen packt eure Rucksäcke und kommt alle in den Danni. Denn nur gemeinsam werden wir die Räumung aufhalten, die weitere Rodung verhindern, den Autobahnbau stoppen und die Verkehrswende erkämpfen.

Weitere Infos findet Ihr unter: wald-statt-asphalt.net/de oder auf Social Media unter: @wsa_buendnis (twitter) oder @wsa_buendnis (instagram)

Notruf aus dem Dannenröder Wald – Wir veröffentlichen Pläne, Aufzeichnungen und Funktionsweisen unserer Strukturen, um unsere Leben sowie den Wald zu retten und zu schützen

DAS GESAMTE DOKUMENT MIT EINER BESCHREIBUNG UND DARSTELLUNG DER EINZELNEN STRUKTUREN IST UNTER FOLGENDEM LINK ZU FINDEN: we.tl/t-uZkb7o2xSX / .pdf

Dannenrod, Montag den 23.11.20

An
die hessische Landesregierung, die Bundesregierung, die hessische Landespolizei, die Bundes- und Bereitschaftspolizei, Forstarbeitendenfirmen und alle umliegenden Polizeiinspektionen rund um den Dannenröder Wald,
an
Pressestellen und Journalist*innen, Kirchen, Abgeordnete und Parteifraktionen sowie Berufsgenossenschaften
an
Menschenrechtsorganisationen, Anwaltsverbände, Forstämter und Universitäten
an
weitere NGOs, Verbände und Vereine sowie weitere Aktivistigruppen und Verbündete der Waldbesetzung Dannenröder Forst

Sehr geehrte Menschen,

in den vergangenen zwei Wochen wurden wir Zeug*innen zahlreicher Verletzungen und beinahe-Tode. Diese wurden sowohl von den Einsatzkräften der Polizei als auch von den vor Ort arbeitenden Forstarbeitern wiederholt verursacht und billigend in Kauf genommen:
Samstag, 14.11.20: Polizisten schneiden trotz Warnrufe der Aktivisti ein tragendes Seil eines Monopods durch. Dieser stellte sich schräg und fast stürzte ein Mensch aus 5 Meter in die Tiefe (dokumentierte und bereits veröffentlichte Augenzeugenberichte, sowie Bildmaterial).
Sonntag, 15.11.20: Aktivisti stürzt aus circa 4-5 Meter hohem Tripod. Der Mensch musste verletzt ins Krankenhaus. Ein Seil wurde von einem Polizisten durchtrennt, trotz Warnungen. Der Fall ist gut dokumentiert und es laufen bereits interne Verfahren gegen den betreffenden Beamten.
Montag, 16.11.20: Ein*e Aktivisti hängt an einem Seil, das zwei Bäume verbindet. Ein Baum wird gefällt, dessen Äste diese Traverse umwachsen haben. Glücklicherweise hatten diese Äste eine geringere Bruchlast als die Traverse selbst und sind gebrochen, ohne die Traverse zu zerreißen. Dies war aber nicht sicher abzusehen und wäre anstattdessen die Traverse gerissen wäre der Mensch aus 8 Metern Höhe in die Tiefe gestürzt. Hierzu gibt es genaue und belegende Videoaufzeichnungen.
Samstag 21.11.20: Aktivisti stürzt aus 6 Metern Höhe in die Tiefe. Polizeibeamte traten vorsätzlich auf einem Sicherungsseil herum, bis es riss (Quelle: Hessenschau).
Laufend: Gefährliche Rodungen ohne genügend Sicherheitsabstand. Auch dies ist durch Videoaufzeichnugen und Zeug*innenaussagen gut dokumentiert und belegt.
Gefährdender Einsatz von Elektroschockern in großen Höhen.

Es ist uns unerklärlich, wie all das passieren konnte. Zwar ist die Kernstrategie der Waldbesetzung der passive, zivile Ungehorsam unter Risiko des eigenen Lebens. In wenig anderen Ländern der Welt würden Menschen so viel Vertrauen in einen Rechtstaat legen, auf das Leben der Aktivist*innen zu achten, wie hier in Deutschland. Nur dadurch ergibt diese Aktionsform überhaupt Sinn. Wir gehen davon aus: Wenn ein Baum einen Menschen trägt, dann gibt es in diesem Land keine Möglichkeit, diesen Baum zu fällen, ohne die Menschen vorher sicher zu evakuieren. Doch offensichtlich scheint dieses Prinzip nicht mehr wirksam zu sein.
Seien es bewusste strategische Entscheidungen, sei es Fehlverhalten von Einzelpersonen, seien es strukturelle Probleme der Polizei: Unsere Leben hängen derzeit buchstäblich an dünnen Fäden und es ist wirklich nur noch eine Frage von sehr kurzer Zeit, bis mindestens ein Mensch, wenn nicht mehrere, zu Tode stürzen oder erschlagen werden. Es fühlt sich eher wie ein Wunder an, dass es nicht bereits passiert ist.
Dieses Szenario ist derart offensichtlich abzusehen, dass dieser Brief ein letzter Notruf ist, der dazu auffordert die Rodungen zu pausieren und den bisherigen Polizeieinsatz zu evaluieren. (mehr…)

Ende Gelände goes Danni: Sonntag, 22.11.20

Liebe Ende Gelände-Aktivisti, der Danni braucht euch! Ende Gelände ruft für diesen Sonntag (22.11.20) zu einer Aktion zvilien Ungehorsams im Dannenröder Wald auf. Mit hunderten Aktivist*innen wollen wir die Wege in den Wald blockieren und dafür sorgen, dass die Rodung gestoppt wird. (mehr…)

Macht Paris endlich wahr!

Wir sind mit einer Etappe um Düren rum dabei – Weitersagen – Mitmachen
Macht Paris endlich wahr!<br />
Schwing dich für 1 Tag auf dein Fahrrad, um unseren selbstgebastelten Eiffelturm nach Brüssel zu fahren mit der Aufforderung an die (europäische) Politik: Macht Paris endlich wahr!<br />
Start in Leipzig: 30.11.2020 - 70 km Tagesetappen per Fahrrad - Ankunft in Brüssel: 10.12.2020, pünktlich zu den EU-Beratungen!
aktueller Stand: leipzigfuersklima.de/projekte/Paris-goes-Brussels

+ + + unsere Etappe + + +
Mo. 7.12.20: Start 9Uhr Rudolfplatz in Köln
gegen 12 Uhr treffen wir uns an Terra Nova
über Hambi: 13Uhr Treffpunkt Bahnhof Buir nach Aachen
(82 km)
+ + + unsere Etappe + + +

Schwing dich für 1 Tag auf dein Fahrrad, um unseren selbstgebastelten Eiffelturm nach Brüssel zu fahren
mit der Aufforderung an die (europäische) Politik:
Macht Paris endlich wahr!
Start in Leipzig: 30.11.2020 – 70 km Tagesetappen per Fahrrad –
Ankunft in Brüssel: 10.12.2020 – pünktlich zu den EU-Beratungen!

Wir sind mit ner Etappe um Düren rum dabei – Weitersagen – Mitmachen
denn: Die CO₂-Uhr tickt!
u dann zb bundjugend.de..online-challenge-5-jahre-pariser-klimaabkommen-klimakrise-endlich-ernstnehmen

Aktionstag #Freitag13.Nov.’20 gegen Starbucks

Wir waren dabei:- zwar gibts vorort keinen starbucks – aber haben n paar hundert flyer + verteilt u sind mit den leuten ins gespräch gekommen…
flyern in düren...

Starbucks? Wir streiken. Schließen Sie sich an!<br />
Haben Sie es auch so satt, wie Starbucks aktive Betriebsratsmitglieder mit Kündigungsversuchen und Schikanen angeht? Weniger als 15 Betriebsratsgremien gibt es bei rund 165 Filialen! Der kaltgestellte Betriebsratsvorsitzende Michael G. aus Berlin wehrt sich gegen 12 Kündigungsversuche, Schikanen und Willkürmaßnahmen. Gegen seine Stellvertreterin läuft der mittlerweile 6. Kündigungsversuch.<br />
Wir treten deshalb in den unbefristeten Konsum-Streik. Machen Sie mit uns fordern Sie mit uns:<br />
# Reguläre unbefristete Festanstellung der Beschäftigten statt befristeter Verträge!<br />
# Angemessener Lohn, der zum Leben reicht!<br />
# Reguläre Betriebsratswahlen nach Betriebsverfassungsgesetz!<br />
# Keine Beeinflussung und Einschüchterung aktiver Betriebsräte!<br />
# Schluss mit Repressalien gegen aktive Betriebsratsmitglieder + Gewerkschafter*innen!<br />
# Wiedereinstellung des Betriebsratsvorsitzenden Michael G. in Berlin!<br />
Bitte schließen Sie sich jetzt an, unterschreiben Sie hier und rufen Sie Betriebsratsmitglieder, Kolleg*innen und Freund*innen zu Solidarität auf!
Wir streiken. Schließen Sie sich an! (mehr…)

Alles was Beine hat in den Danni! Come to Danni, ALL!

zuletzt 25.11.20:
Hallo Menschen, dringender Hilferuf aus dem Danni!
Wie ihr wahrscheinlich wisst, hat vor 15 Tagen die Räumung im Danni begonnen – dieser Wald ist seit über einem Jahr unser zu Hause, er ist ein Freiraum den wir uns genommen haben und den wir vor der Zerstörung durch den fossilen Kapitalismus bewahren wollen. Erst hat die DEGES geschützt von den Cops Anfang Oktober begonnen im Herrenloswald zu roden und zu zerstören, was wir aufgebaut hatten. Dann im Mauli das selbe. Und jetzt wird seit zwei Wochen jeden Tag im Danni geräumt und parallel gerodet – das ist ein klarer Angriff, dem wir uns entgegenstellen müssen. Die Cops sind dabei extrem scheiße drauf und nehmen wie gewohnt keine Rücksicht auf Verluste. Deshalb kam es schon zu mehreren schweren Stürzen aus Strukturen, wir sind verdammt wütend über alles, was hier so passiert. In der ersten Woche haben die Cops sehr lange gebraucht und haben pro Tag echt wenig geschafft. Alles dank der Menschen hier vor Ort, die sich jeden Tag aufs neue Räumen lassen und jeden Tag in die Konfrontation gehen. Aber wir werden langsam Müde. Die Menschen hier brennen langsam aus – sowohl körperlich als auch psychisch ist die Zeit hier für uns auch verdammt hart. Wir brauchen dringend mehr Entlastung und neue Menschen, die Bock haben Aktionen zu machen und mit uns hier zu leben, denn wir wissen nicht, wie lange wir das allein noch schaffen.
Das Tempo der Räumung und Rodung nimmt immer weiter zu, auch weil die Cops immer mehr verletze in Kauf nehmen. Wenn es so weiter geht, dann kann es sein, dass dieser Wald in ein paar Wochen nicht mehr steht. Und das können wir nicht hinnehmen. Der Danni ist zu einem so besonderen Ort geworden, den wir nicht einfach so verlieren dürfen – unser Zuhause, ein Ort des Widerstands und der Veränderung. Die Cops überrennen uns hier gerade, weil wir nicht mehr die Zeit und Kraft haben uns zu organisieren und neue Taktiken zu entwickeln – wir sind in einen reaktiven Modus geraten. Wir sind einfach zu wenige um diesen 2000 Cops hier langfristig etwas entgegenzuhalten. Deshalb brauchen wir euch: wir müssen gemeinsam raus aus der Defensive und endlich wieder rein in die Offensive!
Die Räumung bietet Platz für die unterschiedlichsten Aktionsformen: Also kommt zahlreich und seid widerständig.
Mobilisiert in euren Gruppen und Verteilern, bei euren Freund*innen und Bekannten und was ihr sonst noch so am Start habt und teilt den Hilferuf aus dem Wald! Wenn ihr Zugriff auf Webseiten, Kalender eurer Stadt, Gruppen, Magazin e
oder ähnliches habt, dann verbreitet den Aufruf, wir wären euch unglaublich dankbar.
Und bitte macht das JETZT, weil die ganze Geschichte hier sonst bald vorbei ist.
Wir brauchen dringend eure Hilfe und Unterstützung!
Ansonsten gibt es vor Ort alles, was ihr braucht. Schlafplätze gibt es genügend, Menschen mit unterschiedlichsten Aktionserfahrungen sind willkommen! Also kommt und kämpft gemeinsam mit uns! Wir sehen uns im Wald.

+++

17.11.20: +++ hambacherforst.org: …verteidigt-die-dannenroeder-waldbesetzung
+++
15.11.20: ++ telepolis.de: Wolfgang Pomrehn: A49: Massiver Polizeieinsatz (mehr…)

[Ende Gelände] Aktionsbericht EG 2020

emehl: Fighting the Crisis since 2015! Aktionsbericht Ende Gelände-Aktion ’20
Die Klimagerechtigkeitsbewegung ist mit einem starken Zeichen zurückgekehrt – 3.000 Aktivist*innen haben am letzten Septemberwochenende 2020 im gesamten Rheinland erfolgreich Kohle- und Gasinfrastruktur blockiert. Gemeinsam mit Fridays for Future und Alle Dörfer bleiben haben wir gezeigt: Wir lassen uns nicht aufhalten. Der Kampf gegen die Klimakrise geht weiter – nicht trotz, sondern gerade wegen Corona. Denn für Klima- sowie Corona-Krise gilt: Während Konzerne Milliardengeschenke erhalten und ungestört weiter Mensch und Planeten ausbeuten, fallen die Kosten auf jene zurück, die schon jetzt am Wenigsten haben. Mit dem Aktionswochenende haben wir gezeigt: Nicht mit uns. Wir bleiben ungehorsam. Für Klimagerechtigkeit weltweit – Kohle stoppen, Dörfer retten, Kapitalismus abbaggern!
Dieses Jahr war alles anders als sonst: Anfang des Jahres haben wir uns für eine Massenaktion im Rheinland entschieden – in der Nähe der bedrohten Dörfer und um den 27. September 2020 herum. Doch statt uns wie gewohnt in die Vorbereitungen stürzen zu können, wurden auch wir von der Corona-Pandemie überrascht und vor ganz neue Herausforderungen gestellt.
Die Aktionsvorbereitung mit ausreichend Social Distancing aka im digitalen Raum war auch für uns gewissermaßen Neuland und brauchte seine Zeit. Das Kohleeinstiegsgesetz – ein Freifahrtschein für weitere 18 Jahre Klimazerstörung – ließ uns jedoch wieder zur alten Kraft zurückfinden. Eine Wut machte sich breit, die in zahlreichen Kleingruppenaktionen und Demos mündete und für viele der Startschuss zur Organisation der Massenaktion war. (mehr…)

unserallerwald.noblogs.org

Nachrichten vom Wald in Keyenberg:
Wie wir im Wald leben<br />
Wir organisieren uns über regelmäßige Besprechungen für Alle.<br />
Dadurch kannst du Teil dieser effektiven, basisdemokratischen Struktur sein.<br />
Um uns emotional auffangen zu können und uns gegenseitig zu unterstützen bilden wir Bezugsgruppen.<br />
Dieser Wald ist unser aller Wald – alle sind dort willkommen. Wir wollen einen Fokus darauf legen, Menschen, die neu dazu kommen, aufzunehmen und einzubinden. Wir schaffen Räume um Privilegien zu reflektieren und diskriminierendes Verhalten zu erkennen und zu ändern...

Fr. 21.8. abends, Düren: Film: Radical Resilience + Gespräch mit Film-macher_innen

Kommenden Freitag, 21.8. ab 21 Uhr: Film zu Burnout

(mit Abstand), in unserem weitläufigen Garten

(ab 20 uhr Grillen…)

ab 21 Uhr Film: radical resilience

-anschließend Gespräch mit den Film-macher_innen

-Bringt, neben Mund/Nasenschutz -wenn möglich- eigene Sitzgelegenheiten mit-

'Radical Resilience' ist ein Filmprojekt von Aktivist*innen, für Aktivist*innen (und alle die sich in sozialen oder Umweltbewegungen engagieren).</p>
<p>Das Muster scheint in vielen Bewegungen/Kämpfen das selbe zu sein: Menschen sind von Situationen überfordert und/oder muten sich über längere Zeiträume zu viel zu. Die Folgen sind Traumata oder Burnout, und in Folge dessen oftmals ein Rückzug vom politischen Aktivismus. Der menschliche Verlust, aber auch der Verlust an Wissen und Erfahrung, schwächt die Bewegungen. Wieso verlassen so viele Menschen unsere Bewegungen? Welche persönlichen Faktoren tragen dazu bei, und was ist unseren Gruppendynamiken geschuldet? Wie wiederholen wir Mechanismen der Gesellschaft die wir verändern wollen in unseren politischen Gruppen? Was kann uns helfen widerstandsfähiger zu werden? Wie können wir diversere Bewegungen aufbauen und tiefergehenden Wandel bewirken?</p>
<p>Im Film sprechen Menschen aus verschiedenen Kontexten über ihre Erfahrungen mit Burnout, wie es sich angefühlt hat, was die Ursachen waren, und was wir als Individuum und als Gruppe tun können, um zu heilen oder vorzubeugen.

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(+Einladung zu mehr)

30.8.20 Koblenz: Wir haben es satt!-Demo zum EU-Agrargipfel

#AgrarwendeAnpacken<br />
Für eine zukunftsfähige EU-Agrarreform!</p>
<p>Ende August wird es in Koblenz richtig wichtig für die Zukunft der Landwirtschaft. Dann lädt Julia Klöckner Agrarminister*innen aus der ganzen EU an die Mosel ein, um bei Wein und Häppchen über die Neuverteilung der Agrarsubventionen zu verhandeln. Bei der Reform der EU-Agrarpolitik (GAP) entscheidet sich aktuell, wen die EU zukünftig mit 55 Milliarden Euro pro Jahr unterstützt.</p>
<p>Höfesterben, Klimakrise, Tierfabriken – wir brauchen dringend einen Systemwechsel in der Agrarpolitik! Doch Julia Klöckner klammert sich mit aller Macht an die pauschalen Flächensubventionen. Davon profitieren die, die viel Land besitzen. Das muss sich ändern – Schluss mit der Zahlung von Steuergeld an die Agrarindustrie!</p>
<p>Wenn Klöckner sich im Koblenzer Schloss vor großer Kulisse in Szene setzt, darf unser Protest nicht fehlen. Seid dabei und fordert mit uns: Agrarwende jetzt! Fördergelder nur noch für umwelt- und klimaschonende Landwirtschaft, artgerechte Tierhaltung und für den Erhalt der Bauernhöfe!</p>
<p>Wir haben es satt!-Demo zum EU-Agrargipfel: Sonntag, 30. August 2020 | 13 Uhr | Koblenz HBF

22.08. Fahrraddemo von Keyenberg nach Köln / Klimacamp Rheinland

klimacamp-im-rheinland.de dieses jahr DEUTLICH kleiner -noch in planung-
Aufruf zur Fahrraddemo „Ohne Kohle Nach Keyenberg“ am 22.08.<br />
Treffpunkt 9:30 Uhr Hans-Böckler-Platz, Köln<br />
Fahrrad fahren für Klimagerechtigkeit! Wir radeln am Samstag den 22.08. von Köln nach Keyenberg, um unsere Solidarität mit den bedrohten Dörfern zu zeigen, um gegen die klimaschädliche Braunkohle zu protestieren und dabei noch ein Zeichen zu setzen für eine umweltfreundliche Mobilität.<br />
Die Landstraße L277 zwischen Keyenberg und dem Tagebau Garzweiler wird seit einigen Wochen von RWE abgerissen. Dies zeigt die Entschlossenheit von Politik und Wirtschaft, den Klimakiller Braunkohle weiter auszuschöpfen. Das ist weder notwendig für die Energieversorgung noch zuträglich für den geplanten Kohleausstieg 2038!
+Ohne Kerosin Nach Berlin

Fahraddemo um FZ Jülich am 29.8.20

Fahradtourdemo um das FZ Jülich in Planung stand 29 Juli 2020</p>
<p>Auftakt: 11 Uhr Kuba Bahnhof Jülich</p>
<p>Abfahrt: 12 Uhr -14 Uhr Rundtour</p>
<p>ab 13 Uhr Aufbau der Vokü am ETC.</p>
<p>Beginn der Abschlußkundgebung am ETC. 14 Uhr.</p>
<p>Abschluß: gegen 16 Uhr