Archiv der Kategorie 'Kultur'

So.8.11.20, Wald statt Kohle, 79 Monate Wald- u Dorfspaziergänge, 11.30 Uhr Morschenich

aus emehl: Sonntag, 8. November, Wald statt Kohle, 79 Monate Wald- und Dorfspaziergänge, 11.30 Uhr Morschenich, 12 Uhr Beginn, Rundgang durch das „gerettete“ Dorf, danach Spaziergang am und im Hambacher Wald
Für Menschen mit dem Fahrrad wird es eine längere Tour geben. Bitte für beide Optionen anmelden, damit wir besser planen können, Danke.
Die Öffentlichkeit wird weiter belogen, der Hambacher Wald ist unverändert in größter Gefahr: klima-allianz.de/presse/meldung/eine-zukunft-fuer-den-hambacher-wald

Morschenich wird ganz aktuell in großen Teilen abgerissen, die Bagger setzen ihr Zerstörungswerk fort, sollen wohl die letzten verbliebenen Menschen vertreiben, gegen alle anderslautenden Beteuerungen. Der Spaziergang ist angemeldet, wir werden alle Corona-Regeln beachten. Im Anschluss an den Spaziergang wird es wieder eine Andacht geben, auch diesmal direkt am Ort der Zerstörung. kirchen-im-dorf-lassen.de / facebook.com/BuirerFuerBuir / verheizte-heimat.de es werden in den kommenden Tagen und Wochen viele Termine und Informationen dazu kommen, wir halten Sie/Euch auf dem Laufenden, unter anderem auf naturfuehrung.com -bis bald, im Wald, in den Dörfern, auf den Straßen oder vor den Baggern, Eva Töller, Michael Zobel, Alle Dörfer bleiben und viele Unterstützer*innen

UNTERSTÜTZT AUCH waa.blogsport.de/2020/11/04/rwe-faellt-baeume-in-luetzerath-am-tagebau-garzweiler-ii

RWE nutzt Lockdown, um Bäume vor bedrohten Dörfern am Tagebau Garzweiler zu fällen +++ Anwohnende leisten trotz hohem Polizeiaufgebot Widerstand +++ Baumbesetzung seit den frühen Morgenstunden

RWE nutzt Lockdown, um Bäume vor bedrohten Dörfern am Tagebau Garzweiler zu fällen +++ Anwohnende leisten trotz hohem Polizeiaufgebot Widerstand +++ Baumbesetzung seit den frühen Morgenstunden

Erkelenz, 3.11.2020

Unmittelbar nach Inkrafttreten des zweiten Corona-Lockdowns hat der Kohlekonzern RWE heute mit Baumfällungen bei den bedrohten Dörfern Keyenberg und Lützerath begonnen, um den Braunkohle-Tagebau Garzweiler II auszuweiten. Anwohnende und Klimaschützer*innen leisten dagegen Widerstand. Ein Baum in der Nähe von Lützerath ist besetzt, um seine Rodung zu verhindern. Eine Prozession der Initiative „Die Kirche(n) im Dorf lassen“ wurde von der Polizei gekesselt, als sie sich der Baumbesetzung näherte. Die Aktiven tragen bei den Aktionen Masken und halten die Abstandsregeln ein, von Seiten der Polizei ist mindestens eine Hundertschaft im Einsatz. Das Bündnis „Alle Dörfer bleiben“ übt scharfe Kritik an der Fortführung des Kohletagebaus und der Klimapolitik der Landesregierung.

„RWE nutzt den Lockdown schamlos aus, um ohne Aufsehen Bäume fällen zu können“, sagt Alexandra Brüne von „Alle Dörfer bleiben“. „Der Kohlekonzern hofft, dass wir uns wegen der Pandemie nicht wehren können. Doch wir werden weiterhin um jeden Baum und um jeden Meter vor unseren Dörfern kämpfen.“ (mehr…)

Tönnies-Schlachthof in Kellinghusen blockiert

Seit den frühen Morgenstunden blockieren über 50 Aktivist*innen vom Bündnis Gemeinsam gegen die Tierindustrie den Schlachthof von Tönnies in Kellinghusen, Schleswig-Holstein. Sie fordern, die Tönnies-Betriebe zu vergesellschaften und zu solidarisch organisierten Produktionsstätten für pflanzliche Nahrungsmittel umzubauen! gemeinsam-gegen-die-tierindustrie.org/toennies-schlachtfabrik-in-kellinghusen-besetzt-ticker / Twitter / Facebook -> Auszug aus der Pressemitteilung: (mehr…)

Rodungen an der L277 am Garzweiler Tagebau stehen kurz bevor!

aus emehl:
diese Woche wird es ernst am Tagebau Garzweiler II. RWE bereitet zur Zeit die Rodung an der Baumallee an der L277 zwischen Keyenberg und Lützerath vor. Polizei und RWE-Werksschutz sind seit gestern vermehrt in der Region unterwegs, Harvester und andere Abrissmaschinen wurden bereits in der Nähe der Bäume platziert. (mehr…)

Alles was Beine hat in den Danni! Come to Danni, ALL!

zuletzt 25.11.20:
Hallo Menschen, dringender Hilferuf aus dem Danni!
Wie ihr wahrscheinlich wisst, hat vor 15 Tagen die Räumung im Danni begonnen – dieser Wald ist seit über einem Jahr unser zu Hause, er ist ein Freiraum den wir uns genommen haben und den wir vor der Zerstörung durch den fossilen Kapitalismus bewahren wollen. Erst hat die DEGES geschützt von den Cops Anfang Oktober begonnen im Herrenloswald zu roden und zu zerstören, was wir aufgebaut hatten. Dann im Mauli das selbe. Und jetzt wird seit zwei Wochen jeden Tag im Danni geräumt und parallel gerodet – das ist ein klarer Angriff, dem wir uns entgegenstellen müssen. Die Cops sind dabei extrem scheiße drauf und nehmen wie gewohnt keine Rücksicht auf Verluste. Deshalb kam es schon zu mehreren schweren Stürzen aus Strukturen, wir sind verdammt wütend über alles, was hier so passiert. In der ersten Woche haben die Cops sehr lange gebraucht und haben pro Tag echt wenig geschafft. Alles dank der Menschen hier vor Ort, die sich jeden Tag aufs neue Räumen lassen und jeden Tag in die Konfrontation gehen. Aber wir werden langsam Müde. Die Menschen hier brennen langsam aus – sowohl körperlich als auch psychisch ist die Zeit hier für uns auch verdammt hart. Wir brauchen dringend mehr Entlastung und neue Menschen, die Bock haben Aktionen zu machen und mit uns hier zu leben, denn wir wissen nicht, wie lange wir das allein noch schaffen.
Das Tempo der Räumung und Rodung nimmt immer weiter zu, auch weil die Cops immer mehr verletze in Kauf nehmen. Wenn es so weiter geht, dann kann es sein, dass dieser Wald in ein paar Wochen nicht mehr steht. Und das können wir nicht hinnehmen. Der Danni ist zu einem so besonderen Ort geworden, den wir nicht einfach so verlieren dürfen – unser Zuhause, ein Ort des Widerstands und der Veränderung. Die Cops überrennen uns hier gerade, weil wir nicht mehr die Zeit und Kraft haben uns zu organisieren und neue Taktiken zu entwickeln – wir sind in einen reaktiven Modus geraten. Wir sind einfach zu wenige um diesen 2000 Cops hier langfristig etwas entgegenzuhalten. Deshalb brauchen wir euch: wir müssen gemeinsam raus aus der Defensive und endlich wieder rein in die Offensive!
Die Räumung bietet Platz für die unterschiedlichsten Aktionsformen: Also kommt zahlreich und seid widerständig.
Mobilisiert in euren Gruppen und Verteilern, bei euren Freund*innen und Bekannten und was ihr sonst noch so am Start habt und teilt den Hilferuf aus dem Wald! Wenn ihr Zugriff auf Webseiten, Kalender eurer Stadt, Gruppen, Magazin e
oder ähnliches habt, dann verbreitet den Aufruf, wir wären euch unglaublich dankbar.
Und bitte macht das JETZT, weil die ganze Geschichte hier sonst bald vorbei ist.
Wir brauchen dringend eure Hilfe und Unterstützung!
Ansonsten gibt es vor Ort alles, was ihr braucht. Schlafplätze gibt es genügend, Menschen mit unterschiedlichsten Aktionserfahrungen sind willkommen! Also kommt und kämpft gemeinsam mit uns! Wir sehen uns im Wald.

+++

17.11.20: +++ hambacherforst.org: …verteidigt-die-dannenroeder-waldbesetzung
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15.11.20: ++ telepolis.de: Wolfgang Pomrehn: A49: Massiver Polizeieinsatz (mehr…)

Pressemitteilung zur Landesmitgliederversammlung der Grünen Hessen=Plattform im Dannenröder Wald für sie reserviert

Dannenrod, 24.10.2020. Heute fand die digitale Landesmitgliederversammlung der Grünen Hessen statt. Als höchstes, vorrangiges und entscheidungsbefugtes Gremium des Landesverbandes hätte die Versammlung heute wegweisende Entscheidungen gegen den Ausbau der A49 und die Rodung der betroffen Wälder treffen können. (mehr…)

[Ende Gelände] Aktionsbericht EG 2020

emehl: Fighting the Crisis since 2015! Aktionsbericht Ende Gelände-Aktion ’20
Die Klimagerechtigkeitsbewegung ist mit einem starken Zeichen zurückgekehrt – 3.000 Aktivist*innen haben am letzten Septemberwochenende 2020 im gesamten Rheinland erfolgreich Kohle- und Gasinfrastruktur blockiert. Gemeinsam mit Fridays for Future und Alle Dörfer bleiben haben wir gezeigt: Wir lassen uns nicht aufhalten. Der Kampf gegen die Klimakrise geht weiter – nicht trotz, sondern gerade wegen Corona. Denn für Klima- sowie Corona-Krise gilt: Während Konzerne Milliardengeschenke erhalten und ungestört weiter Mensch und Planeten ausbeuten, fallen die Kosten auf jene zurück, die schon jetzt am Wenigsten haben. Mit dem Aktionswochenende haben wir gezeigt: Nicht mit uns. Wir bleiben ungehorsam. Für Klimagerechtigkeit weltweit – Kohle stoppen, Dörfer retten, Kapitalismus abbaggern!
Dieses Jahr war alles anders als sonst: Anfang des Jahres haben wir uns für eine Massenaktion im Rheinland entschieden – in der Nähe der bedrohten Dörfer und um den 27. September 2020 herum. Doch statt uns wie gewohnt in die Vorbereitungen stürzen zu können, wurden auch wir von der Corona-Pandemie überrascht und vor ganz neue Herausforderungen gestellt.
Die Aktionsvorbereitung mit ausreichend Social Distancing aka im digitalen Raum war auch für uns gewissermaßen Neuland und brauchte seine Zeit. Das Kohleeinstiegsgesetz – ein Freifahrtschein für weitere 18 Jahre Klimazerstörung – ließ uns jedoch wieder zur alten Kraft zurückfinden. Eine Wut machte sich breit, die in zahlreichen Kleingruppenaktionen und Demos mündete und für viele der Startschuss zur Organisation der Massenaktion war. (mehr…)

BER – Blockieren Einstellen Recyceln – 30.10-1.11.20 BERlin

BER – Blockieren, Einstellen, Recyceln</p>
<p>Aufruf der Pinguine zur Aktion in BERlin vom 30. Oktober bis 1. November</p>
<p>Es ist kaum zu glauben: Trotz immer bedrohlicherer Klimakrise und 9-jährigem Versagen will Berlin am 31.10. seinen neuen Flughafen eröffnen. Schon jetzt macht der Flugverkehr in Deutschland ca. 10 % der Klimawirkung aus.</p>
<p>BLOCKIEREN: Entschlossen und ungehorsam werden wir uns in einer Massenaktion der BER-Eröffnung entgegenstellen. Kommt mit den Pinguinen vom 30.10.-01.11. nach Berlin – denn die coolsten Vögel bleiben am Boden! </p>
<p>EINSTELLEN: Wir werden den BER auf Eis legen und uns dafür einsetzen, dass der Himmel auch nach Corona blau bleibt, und dass Lärmbelastung und Emissionen nicht wieder abheben. Es gilt, aus dem kapitalistischen Wachstumszwang und seiner Hypermobilität auszusteigen, um die Klimakrise zu überwinden.</p>
<p>RECYCLEN: Das BER-Gelände ließe sich wunderbar in ein Nachbarschafts-und Freizeitzentrum sowie in ein Museum des fossilen Kapitalismus und der veralteten Mobilität umwidmen. Die massiven Steuergelder für die Flugindustrie, die nur Wenigen zugute kommen, müssen ab jetzt in eine klimagerechte Mobilität für alle umgeleitet werden!

Schützt mit uns Lützerath und die Bäume an der L277!

Schützt mit uns Lützerath und die Bäume an der L277!<br />
Wir haben Hinweise darauf, dass die Bäume an der bereits abgerissenen Landstraße L277 diesen Herbst gefällt werden sollen. Sie bilden die letzte Linie, die die bedrohten Dörfer noch vom Tagebau Garzweiler II trennt. Die Fällarbeiten können ab dem 1.10. beginnen. Diesen Mittwoch, 30.9., laden wir daher für 24 Stunden zu einer Mahnwache. Los geht’s um 18h vor Keyenberg an der L277. Außerdem gehen wir davon aus, dass RWE diesen Herbst auch Häuser in Lützerath abreißen will.<br />
Kommt ins Rheinland (oder bleibt bei uns, wenn Ihr schon da seid)! Die Mahnwache in Lützerath ist eine gute erste Anlaufstelle vor Ort (sie ist aber kein Ort für ungehorsame Aktionen). Es gibt dort auch Schlafplätze...
'Rodungssaison' an der L277 beginnt<br />
Rodungssaison - wie viele andere auch hatten wir gedacht, dieses Wort hätte für uns seinen Schrecken verloren. Aber nicht nur im Danni droht Räumung und Rodung, auch an bei den bedrohten Dörfern: RWE hat angekündigt, sein Vernichtungswerk fortzusetzen, die Bäume an der zerstörten L277 zu fällen. Nach der Roten soll jetzt auch die Grüne Linie fallen. Die Kirche(n) im Dorf lassen will sich an den zu erwartenden Protesten beteiligen und braucht Eure Unterstützung: Da der Termin der Fällungen - der Tag X - nicht bekannt ist, müssen wir vorbereitet sein und schnell reagieren. Wir bitten Euch daher: Tragt Euch mit Handy-Nummer oder Email auf unseren Tag-X-Verteiler ein, dann werden Euch umgehend über den Beginn der Rodung bzw. unsere Aktionen informieren...

Bahnhofswaldbesetzung Flensburg – bawa bleibt!

8.10.20 - Eine Woche Bahnhofswaldbesetzung Flensburg<br />
Seit einer Woche ist der Bahnhofswald in Flensburg besetzt und schon jetzt ist viel auf der Besetzung passiert.<br />
Ein paar Fotoimpressionen haben wir hier zusammengestellt...

unserallerwald.noblogs.org

Nachrichten vom Wald in Keyenberg:
Wie wir im Wald leben<br />
Wir organisieren uns über regelmäßige Besprechungen für Alle.<br />
Dadurch kannst du Teil dieser effektiven, basisdemokratischen Struktur sein.<br />
Um uns emotional auffangen zu können und uns gegenseitig zu unterstützen bilden wir Bezugsgruppen.<br />
Dieser Wald ist unser aller Wald – alle sind dort willkommen. Wir wollen einen Fokus darauf legen, Menschen, die neu dazu kommen, aufzunehmen und einzubinden. Wir schaffen Räume um Privilegien zu reflektieren und diskriminierendes Verhalten zu erkennen und zu ändern...

Kohle erSetzen!-Prozesstermin 24.9., 9:00 AG Grevenbroich zur Blockade Tagebauzufahrt Sommer 2019

aus emehl: …es werden voraussichtlich ohnehin einige Menschen kommende Woche im Rheinland unterwegs sein, und wir wollen wirklich nicht die Aktionsvorbereitungen sprengen aber Gerichtstermine sucht mensch sich leider, leider nicht aus. Dementsprechend hier die Info für alle, die sich solidarisch zeigen möchten:

Die erste Person, der an der Sommeraktion von Kohle erSetzen! 2019 im Rahmen des Klimacamps im Rheinland teilgenommen und mit vielen anderen Menschen die Zufahrten zum Tagebau Garzweiler II für mehrere Stunden blockiert hat (Rückblick gibts hier: kohle-ersetzen.de/pm-tagebau-garzweiler-umzingelt) wird kommende Woche dafür wegen Nötigung vor Gericht stehen.

Wo? Amtsgericht Grevenbroich, Lindenstraße 33-37, 41515 Grevenbroich
Wann? Do, 24.9.2020, 9:00 Uhr, Mahnwache vor dem AG ab 8:15 Uhr -ohoh- VERSCHOBEN! auf 06.01.2021 -weitere Verhandlungen: 01.10., 29.10., 05.11., 12.11., 26.11.2020
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