Archiv der Kategorie 'Mobilität'

++ Knoten im Getriebe +++ Kletterblockade IAA ++

Frankfurt, 15.09.19. Gegen 10 Uhr besetzen Klimaaktivisten der Gruppe 'Knoten im Getriebe' eine Stahlkonstruktion an der nordwestlichen Zufahrtsstraße zum Messegelände der IAA. Durch diese Kletteraktion wird zusammen mit den Blockaden des Aktionsbündnisses 'Sand im Getriebe' der Zugang zur Messe erschwert.</p>
<p>Die Gruppe prangert damit das Greenwashing von PolitikerInnen und Automobilindustrie an und fordert eine radikale Mobilitätswende.</p>
<p>Ein Umrüsten des aktuellen motorisierten Individulaverkehrs auf Elektromobilität löst keine Probleme sondern verlagert sie in den Globalen Süden, wie am Beispiel der Lithium-Minen in Chile deutlich wird. Dieser neokoloniale Ablasshandel dient vor allem den Profitinteressen und der Imagepflege der Autmobilindustrie und nicht den Bedürfnissen von uns allen.</p>
<p>Es braucht tiefgreifende Veränderungen und nicht nur kleine Zugeständnisse wie sie bisher von seiten der Verantworltichen aus Politik und Gesellschaft gemacht wurden. Die Automobilindustrie hat kein Interesse an einer wirklichen Verkehrswende, sondern setzt auf Scheinmaßnahmen, auch indem sie Elektromobilität als Lösung präsentieren.</p>
<p>'Sie nutzt ihren Einfluss in der Politik, um Veränderungen zugunsten von Schienenverkehr und Fahrradinfrastruktur zu verhindern. Das können wir nicht zulassen!', sagt eine Blockierende. 'Der Trend zu immer größeren und schwereren Autos egal ob Verbrenner oder elektrisch ist jedem vernünftigen Verkehrskonzept zuwider. Letztendlich geht es nur mit<br />
weniger Autos.' </p>
<p>Wir fordern:<br />
- Sofortiges Abschaffen von Autosubventionen wie Pendlerpauschale und Dienstwagensubvention!<br />
- Autofreie Städte, kostenfreier ÖPNV und gute Anbindung des ländlichen Raums!<br />
- Die Logik von Wachstum und Kapitalismus muss durchbrochen werden - Automobilkonzerne enteignen!</p>
<p>Wir müssen wegkommen von der Illusion einer nachhaltigen und sozial gerechten Welt ohne radikale Veränderungen. Für die Mobilitätswende als emanzipatorische Bewegung!</p>
<p>Wir solidarisieren uns mit der Bewegung by 2020 we rise up!

-> fotos

zb telepolis.de dazu -als auch ft.com, neues-deutschland.de, taz.de, sueddeutsche.de, nytimes.com, francetvinfo.fr

by2020weriseup.net: Registration + Recap of the lastest European Strategy Call

aus email: Dear all, we‘d like to announce that registration for the next By2020 meeting, taking place from the 17th until the 20th of August at the climate camp in the Rhineland, is now open: kound.de/NaAk/By2020WeRiseUp/anmelden.html (mehr…)

Dortmund: Evang. Kirchentag: 19.-23.6.19

kirchentag.de/../programmuebersicht
hmmm. von dort bis zur grube wärs nicht weit…!!!
-mensch wird ja mal träumen dürfen…-
kirchentag.de/../programmuebersicht

Klimaneutrales Konstanz 2030

Wir fordern, dass Konstanz den Klimanotstand ausruft!</p>
<p>Auf lokaler Ebene fordern wir die Stadt Konstanz auf, die Klimakrise als solche zu benennen, den Klimanotstand auszurufen und sofortige Handlungsinitiative auf allen Ebenen zu ergreifen. Konstanz muss den Klimanotstand (engl. ‘climate emergency’) ausrufen. Das ist unsere erste lokale Forderung. Wir haben dem Gemeinderat eine entsprechende Resolution übergeben.</p>
<p>Der Klimanotstand hat für uns viele Bedeutungen, er ist jedoch kein Notstand im eigentlich rechtlichen Sinne, der die Grundlagen unserer Demokratie aushebelt. Wir fordern aber, dass ab sofort jede Entscheidung des Gemeinderates auf ihre Vereinbarkeit mit Klima-, Umwelt- und Artenschutz geprüft wird und stets in diesem Sinne gehandelt wird. Durch die Ausrufung des Klimanotstandes würde der Konstanzer Gemeinderat den Klimawandel als akute Bedrohung anerkennen und die Eindämmung der Klimakrise und ihrer schwerwiegenden Folgen zur Aufgabe von höchster Priorität erklären. Würde die Politik endlich die Krise beim Namen nennen, dann hätten wir einen Klimanotstand! Dann würden wir alle anders handeln und uns zweimal überlegen, Auto zu fahren, wenn man genauso gut das Fahrrad oder den Bus nehmen könnte. Bislang tut die Politik so, als ob sie alles im Griff hätte und spielt die Katastrophe herunter, auf die wir zurasen. Und als Folge handelt auch die Mehrheit der Bevölkerung nicht. Deshalb brauchen wir den Klimanotstand!

immer mehr kommunen erklären den klimanotstand -n‘ kritisch-solidarischer text

Reflections on the ZAD: Another History Looking Back a Year after the Evictions

Why was it possible for the government to crush this powerful example of autonomy? In the following retrospective, a longtime resident of the ZAD explores how internal dynamics helped set the stage for state repression. This is one of the many stories that could be told about the ZAD, but we consider it an important historical document that poses crucial questions about how to balance autonomy and accountability and how to deal with authoritarian dynamics that arise from within. We hope it will inform the struggles that people around the world are participating in today… -> fr.crimethinc.com/2019/04/23/reflections-on-the-zad-looking-back-a-year-after-the-evictions

+++ Ende Gelände stellt RWE ein Ultimatum +++ Sofortiger Kohleausstieg im Angesicht der Klimakrise +++

ende-gelaende.org/de/press-release/030519

+++ Europaweite Mobilisierung für Massenaktionen des zivilen Ungehorsams +++


Essen, 3.Mai 2019:
Ende Gelände unterstützt die heutigen Klimaproteste gegen die Hauptversammlung des Konzerns RWE in Essen. Im Angesicht der Klimakrise fordert das Klimabündnis einen sofortigen Kohleausstieg und kündigt Massenaktionen des zivilen Ungehorsams vom 19. bis 24. Juni 2019 im Rheinland an.

„Die Braunkohletagebaue von RWE sind eine der größten CO2 Quellen Europas und somit einer der Orte, der die Klimakrise verursacht. Ende Gelände stellt dem Kohlekonzern RWE ein Ultimatum bis zum 19. Juni 2019, um ihre Kohlekraftwerke abzuschalten und die Tagebaue stillzulegen. Verstreicht diese Frist aktionslos, werden sich aus ganz Europa tausende Klimaaktivisten auf den Weg ins Rheinland machen. Mit unseren Körpern werden wir uns vor die Kohlebagger stellen und die Zerstörung unserer Erde aufhalten. Wir schauen nicht tatenlos zu, wie Konzerne unsere Zukunft verfeuern,“ erklärt Kathrin Henneberger, Pressesprecherin von Ende Gelände.

„Wir haben keine Zeit mehr zu verlieren, wir müssen jetzt handeln. Ungebremst rasen wir auf eine vier bis sechs Grad heißere Welt zu. In den Ländern des globalen Südens ist die Klimakrise bereits jetzt grausame Realität. Die aktuellen Auswirkungen der Klimakrise dort sind tödlich. Kohlekonzerne wie RWE sind aber nur an kurzfristigen Profiten interessiert. Deshalb müssen wir Klimaaktivisten Verantwortung übernehmen, mit zivilem Ungehorsam die Notbremse ziehen und RWE`s Braunkohletagebaue stilllegen.“…

18. April Düren SWARMING #ExtinctionRebellion Kundgebung ab 10 Uhr am Kaiserplatz

60. Critical MASS Düren am 12.4.19

aus email: Stille Fahrt zum Gedenken der verunfallten Radfahrer

Heute 12.April: Radtour durch die Stadt, Abfahrt 18:15 Marktplatz Düren. (mehr…)

Fridays For Future: 15. März: auch: Verkehrswende statt Weltende!

Fridays For Future Germany  @FridayForFuture 27. Feb.<br />
Am 15. März sind wir in ganz Deutschland auf der Straße um für die Verkehrswende zu streiken. #FridaysForFuture ist an diesem Tag in vielen Ländern international vertreten...

fr 21.12.18 vorstellung des hambi-wimmelbild mit ausgeco2hlt in der WAA

fr 21.12.18 vorstellung des hambi-wimmelbild mit ausgeco2hlt
ab 20 uhr
Ausgeco2hlt hat in Zusammenarbeit mit einem Künstler das Wimmelbild „Verwurzelt im Widerstand – Bilder aus dem Rheinischen Braunkohlerevier“ erstellt. Jetzt ist es fertig! In dem Bild werden Geschichten aus dem Widerstand im Rheinland dargestellt und Bezüge zu Kapitalismuskritik und Klimagerechtigkeit hergestellt. Es ist inspiriert vom „True Cost of Coal“ Banner, das Geschichten vom Kohleabbau in den Appalachen (USA) erzählt…

-dazu lecker essen und getränke-

die näxten freitage sind weitere kulturabende geplant: filme, liedermacher, vorträge u. diskussionen… (mehr…)

wichtig: Euratom Revision /Auflösung, Demokratisierung der EU

Anfang der weitergeleiteten Nachricht:
Betreff: Euratom Revision /Auflösung, Demokratisierung der EU
Datum: 10. Dezember 2018 um 23:41:01 MEZ
An: chainehumaine.fr@gmx.com Kopie: antiatom-initiativen@lists.nadir.org
Hier die konsequente Weiterentwicklung der Petition, alles gute kommt gerade aus Frankreich: http://tdem.eu/de/221-2 (mehr…)

#manheimlebt


-> engl.