Archiv der Kategorie 'Mobilität'

Castor-Alarm! – Das Erwachen der Untoten…

CASTOR-Alarm 2020? Mahnwache in Köln
hallo,<br />
der Castor ist unterwegs...
CASTOR-Alarm 2020? Mahnwache in Köln
Angeblicher Klimaretter Atomkraft – 31.10.20 – Das Erwachen der Untoten
Wie Zombies, die keine Ruhe finden, versuchen konservative und rechte Politiker:innen der totgesagten Atomenergie einen Weg zurück in den Diskurs zu beißen. Doch es bleibt keine Zeit mehr, auf die Versprechungen einer Lobby zu setzen, die uns in diese Lage erst gebracht hat. Die Zeit für einen radikalen Gegenentwurf ist jetzt! klimareporter.de/protest/das-erwachen-der-untoten (mehr…)

Alles was Beine hat in den Danni! Come to Danni, ALL!

zuletzt 25.11.20:
Hallo Menschen, dringender Hilferuf aus dem Danni!
Wie ihr wahrscheinlich wisst, hat vor 15 Tagen die Räumung im Danni begonnen – dieser Wald ist seit über einem Jahr unser zu Hause, er ist ein Freiraum den wir uns genommen haben und den wir vor der Zerstörung durch den fossilen Kapitalismus bewahren wollen. Erst hat die DEGES geschützt von den Cops Anfang Oktober begonnen im Herrenloswald zu roden und zu zerstören, was wir aufgebaut hatten. Dann im Mauli das selbe. Und jetzt wird seit zwei Wochen jeden Tag im Danni geräumt und parallel gerodet – das ist ein klarer Angriff, dem wir uns entgegenstellen müssen. Die Cops sind dabei extrem scheiße drauf und nehmen wie gewohnt keine Rücksicht auf Verluste. Deshalb kam es schon zu mehreren schweren Stürzen aus Strukturen, wir sind verdammt wütend über alles, was hier so passiert. In der ersten Woche haben die Cops sehr lange gebraucht und haben pro Tag echt wenig geschafft. Alles dank der Menschen hier vor Ort, die sich jeden Tag aufs neue Räumen lassen und jeden Tag in die Konfrontation gehen. Aber wir werden langsam Müde. Die Menschen hier brennen langsam aus – sowohl körperlich als auch psychisch ist die Zeit hier für uns auch verdammt hart. Wir brauchen dringend mehr Entlastung und neue Menschen, die Bock haben Aktionen zu machen und mit uns hier zu leben, denn wir wissen nicht, wie lange wir das allein noch schaffen.
Das Tempo der Räumung und Rodung nimmt immer weiter zu, auch weil die Cops immer mehr verletze in Kauf nehmen. Wenn es so weiter geht, dann kann es sein, dass dieser Wald in ein paar Wochen nicht mehr steht. Und das können wir nicht hinnehmen. Der Danni ist zu einem so besonderen Ort geworden, den wir nicht einfach so verlieren dürfen – unser Zuhause, ein Ort des Widerstands und der Veränderung. Die Cops überrennen uns hier gerade, weil wir nicht mehr die Zeit und Kraft haben uns zu organisieren und neue Taktiken zu entwickeln – wir sind in einen reaktiven Modus geraten. Wir sind einfach zu wenige um diesen 2000 Cops hier langfristig etwas entgegenzuhalten. Deshalb brauchen wir euch: wir müssen gemeinsam raus aus der Defensive und endlich wieder rein in die Offensive!
Die Räumung bietet Platz für die unterschiedlichsten Aktionsformen: Also kommt zahlreich und seid widerständig.
Mobilisiert in euren Gruppen und Verteilern, bei euren Freund*innen und Bekannten und was ihr sonst noch so am Start habt und teilt den Hilferuf aus dem Wald! Wenn ihr Zugriff auf Webseiten, Kalender eurer Stadt, Gruppen, Magazin e
oder ähnliches habt, dann verbreitet den Aufruf, wir wären euch unglaublich dankbar.
Und bitte macht das JETZT, weil die ganze Geschichte hier sonst bald vorbei ist.
Wir brauchen dringend eure Hilfe und Unterstützung!
Ansonsten gibt es vor Ort alles, was ihr braucht. Schlafplätze gibt es genügend, Menschen mit unterschiedlichsten Aktionserfahrungen sind willkommen! Also kommt und kämpft gemeinsam mit uns! Wir sehen uns im Wald.

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17.11.20: +++ hambacherforst.org: …verteidigt-die-dannenroeder-waldbesetzung
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15.11.20: ++ telepolis.de: Wolfgang Pomrehn: A49: Massiver Polizeieinsatz (mehr…)

Pressemitteilung zur Landesmitgliederversammlung der Grünen Hessen=Plattform im Dannenröder Wald für sie reserviert

Dannenrod, 24.10.2020. Heute fand die digitale Landesmitgliederversammlung der Grünen Hessen statt. Als höchstes, vorrangiges und entscheidungsbefugtes Gremium des Landesverbandes hätte die Versammlung heute wegweisende Entscheidungen gegen den Ausbau der A49 und die Rodung der betroffen Wälder treffen können. (mehr…)

[Ende Gelände] Aktionsbericht EG 2020

emehl: Fighting the Crisis since 2015! Aktionsbericht Ende Gelände-Aktion ’20
Die Klimagerechtigkeitsbewegung ist mit einem starken Zeichen zurückgekehrt – 3.000 Aktivist*innen haben am letzten Septemberwochenende 2020 im gesamten Rheinland erfolgreich Kohle- und Gasinfrastruktur blockiert. Gemeinsam mit Fridays for Future und Alle Dörfer bleiben haben wir gezeigt: Wir lassen uns nicht aufhalten. Der Kampf gegen die Klimakrise geht weiter – nicht trotz, sondern gerade wegen Corona. Denn für Klima- sowie Corona-Krise gilt: Während Konzerne Milliardengeschenke erhalten und ungestört weiter Mensch und Planeten ausbeuten, fallen die Kosten auf jene zurück, die schon jetzt am Wenigsten haben. Mit dem Aktionswochenende haben wir gezeigt: Nicht mit uns. Wir bleiben ungehorsam. Für Klimagerechtigkeit weltweit – Kohle stoppen, Dörfer retten, Kapitalismus abbaggern!
Dieses Jahr war alles anders als sonst: Anfang des Jahres haben wir uns für eine Massenaktion im Rheinland entschieden – in der Nähe der bedrohten Dörfer und um den 27. September 2020 herum. Doch statt uns wie gewohnt in die Vorbereitungen stürzen zu können, wurden auch wir von der Corona-Pandemie überrascht und vor ganz neue Herausforderungen gestellt.
Die Aktionsvorbereitung mit ausreichend Social Distancing aka im digitalen Raum war auch für uns gewissermaßen Neuland und brauchte seine Zeit. Das Kohleeinstiegsgesetz – ein Freifahrtschein für weitere 18 Jahre Klimazerstörung – ließ uns jedoch wieder zur alten Kraft zurückfinden. Eine Wut machte sich breit, die in zahlreichen Kleingruppenaktionen und Demos mündete und für viele der Startschuss zur Organisation der Massenaktion war. (mehr…)

BER – Blockieren Einstellen Recyceln – 30.10-1.11.20 BERlin

BER – Blockieren, Einstellen, Recyceln</p>
<p>Aufruf der Pinguine zur Aktion in BERlin vom 30. Oktober bis 1. November</p>
<p>Es ist kaum zu glauben: Trotz immer bedrohlicherer Klimakrise und 9-jährigem Versagen will Berlin am 31.10. seinen neuen Flughafen eröffnen. Schon jetzt macht der Flugverkehr in Deutschland ca. 10 % der Klimawirkung aus.</p>
<p>BLOCKIEREN: Entschlossen und ungehorsam werden wir uns in einer Massenaktion der BER-Eröffnung entgegenstellen. Kommt mit den Pinguinen vom 30.10.-01.11. nach Berlin – denn die coolsten Vögel bleiben am Boden! </p>
<p>EINSTELLEN: Wir werden den BER auf Eis legen und uns dafür einsetzen, dass der Himmel auch nach Corona blau bleibt, und dass Lärmbelastung und Emissionen nicht wieder abheben. Es gilt, aus dem kapitalistischen Wachstumszwang und seiner Hypermobilität auszusteigen, um die Klimakrise zu überwinden.</p>
<p>RECYCLEN: Das BER-Gelände ließe sich wunderbar in ein Nachbarschafts-und Freizeitzentrum sowie in ein Museum des fossilen Kapitalismus und der veralteten Mobilität umwidmen. Die massiven Steuergelder für die Flugindustrie, die nur Wenigen zugute kommen, müssen ab jetzt in eine klimagerechte Mobilität für alle umgeleitet werden!

Erster Aktionstag “Gemeinschaftlicher Widerstand!” am 28.11. – G20-Gipfel 2017

27.11.20 aktualisiert: -> PM-verdi-Jugend
Aufruf<br />
Deutsch * English * Italiano * Español * Français<br />
Tag X – Gemeinschaftlicher Widerstand<br />
Dezentraler Aktionstag gegen Repression<br />
am Samstag vor dem Prozessauftakt zu den G20-Protesten am Rondenbarg<br />
Im Juli 2017 haben wir uns international und spektrenübergreifend zu Zehntausenden nach Hamburg aufgemacht, um lautstark und entschlossen gegen das Gipfeltreffen der zwanzig wirtschaftlich und politisch mächtigsten Staaten der Welt zu protestieren. Wie bei anderen Zusammenkünften bürgerlicher Regierungen, autoritärer Regime und kriegsführender Militärblöcke haben wir es nicht hingenommen, dass sie ungestört ihre wirtschaftlichen und geopolitischen Interessen aushandeln können. Wir sind auf die Straße gegangen gegen die kapitalistischen Verhältnisse, die auf Unterdrückung und Ausbeutung beruhen und für den Tod von Millionen Menschen verantwortlich sind.</p>
<p>Wir sind dem Treffen der G20 entschlossen entgegengetreten. Wir haben uns dabei weder von Verbotszonen noch von massiver Polizeigewalt abschrecken lassen. Wir haben und werden weiterhin gemeinsam unsere Kämpfe für eine klassenlose, antikapitalistische Gesellschaft ohne Patriarchat, Rassismus, Faschismus und Klimakrise auf die Straße tragen...

unserallerwald.noblogs.org

Nachrichten vom Wald in Keyenberg:
Wie wir im Wald leben<br />
Wir organisieren uns über regelmäßige Besprechungen für Alle.<br />
Dadurch kannst du Teil dieser effektiven, basisdemokratischen Struktur sein.<br />
Um uns emotional auffangen zu können und uns gegenseitig zu unterstützen bilden wir Bezugsgruppen.<br />
Dieser Wald ist unser aller Wald – alle sind dort willkommen. Wir wollen einen Fokus darauf legen, Menschen, die neu dazu kommen, aufzunehmen und einzubinden. Wir schaffen Räume um Privilegien zu reflektieren und diskriminierendes Verhalten zu erkennen und zu ändern...

Michael Zobel schreibt…

in rundmehl:

Liebe Wald- und Naturschützer*innen, Pressevertreter*innen, Mitmenschen…

die Klimakatastrophe ist in vollem Gange, anhaltende Dürre, Bäume sterben millionenfach überall in Deutschland, die nordamerikanische Westküste brennt von Mexiko bis Kanada, dramatische Überflutungen im Südosten der USA, in China und im Sudan…

Und wir machen immer weiter? Holzen Wälder ab für Braunkohle oder Autobahnen, entschädigen Konzerne für nichts und wieder nichts, versuchen mit allen Mitteln, die völlig veralteten Strukturen am Laufen zu halten, sperren uns gegen alle Versuche, die europäischen Klimaschutzziele den neuen Erkenntnissen anzupassen?

Die UNO rechnet in den kommenden Jahrzehnten mit einer Milliarde Klima-Flüchtlingen, und hier in NRWE und anderswo wird einfach weitergebaggert, als gäbe es kein morgen?

Nein, wir müssen die Politik und die Verantwortlichen zum Handeln zwingen: Der Kohleausstieg bleibt Handarbeit!

Gelegenheit dazu gibt es in den kommenden Wochen genug: (mehr…)

30.8.: Demonstration für Klimagerechtigkeit in den bedrohten Dörfern am Tagebau Garzweiler II

30.8.: Demonstration für Klimagerechtigkeit in den bedrohten Dörfern am Tagebau Garzweiler II</p>
<p>Die Bundesregierung hat ein „Kohleausstiegsgesetz“ beschlossen, das den Namen nicht verdient. Bis 2038 soll noch weiter Kohle verfeuert werden, obwohl damit die Pariser Klimaziele unerreichbar werden – und dafür kassieren die Kohlekonzerne noch Milliarden an Steuergeldern. Im Rheinland zeigt sich die bittere Realität dieser Politik: Menschen, Häuser, Kirchen, Wälder und fruchtbares Ackerland sollen dem Braunkohle-Tagebau Garzweiler II weichen.</p>
<p>Dabei ist klar: die Kohle unter den Dörfern wird nicht benötigt, denn die Energieerzeugung ist auch erneuerbar möglich. Und ein schneller Kohleausstieg ist unbedingt notwendig, um die 1,5°-Grenze noch einzuhalten. Einzig für die Profite von RWE sollen die Menschen zwangsumgesiedelt und unser Klima zerstört werden.</p>
<p>Kommt am 30. August in die Dörfer am Tagebau Garzweiler II! Wir stellen uns der Ungerechtigkeit in den Weg. Die Rettung des Hambacher Waldes hat gezeigt, dass wir als geeinte, vielfältige Bewegung stärker sind als die Konzernmächte. Packt die Maske ein, haltet Abstand – mit einer Coronaschutz-kompatiblen Demonstration werden wir zeigen: Die Kohle muss im Boden bleiben, um das Klima zu schützen und damit alle Dörfer bleiben – weltweit!

Fr. 21.8. abends, Düren: Film: Radical Resilience + Gespräch mit Film-macher_innen

Kommenden Freitag, 21.8. ab 21 Uhr: Film zu Burnout

(mit Abstand), in unserem weitläufigen Garten

(ab 20 uhr Grillen…)

ab 21 Uhr Film: radical resilience

-anschließend Gespräch mit den Film-macher_innen

-Bringt, neben Mund/Nasenschutz -wenn möglich- eigene Sitzgelegenheiten mit-

'Radical Resilience' ist ein Filmprojekt von Aktivist*innen, für Aktivist*innen (und alle die sich in sozialen oder Umweltbewegungen engagieren).</p>
<p>Das Muster scheint in vielen Bewegungen/Kämpfen das selbe zu sein: Menschen sind von Situationen überfordert und/oder muten sich über längere Zeiträume zu viel zu. Die Folgen sind Traumata oder Burnout, und in Folge dessen oftmals ein Rückzug vom politischen Aktivismus. Der menschliche Verlust, aber auch der Verlust an Wissen und Erfahrung, schwächt die Bewegungen. Wieso verlassen so viele Menschen unsere Bewegungen? Welche persönlichen Faktoren tragen dazu bei, und was ist unseren Gruppendynamiken geschuldet? Wie wiederholen wir Mechanismen der Gesellschaft die wir verändern wollen in unseren politischen Gruppen? Was kann uns helfen widerstandsfähiger zu werden? Wie können wir diversere Bewegungen aufbauen und tiefergehenden Wandel bewirken?</p>
<p>Im Film sprechen Menschen aus verschiedenen Kontexten über ihre Erfahrungen mit Burnout, wie es sich angefühlt hat, was die Ursachen waren, und was wir als Individuum und als Gruppe tun können, um zu heilen oder vorzubeugen.

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(+Einladung zu mehr)

22.08. Fahrraddemo von Keyenberg nach Köln / Klimacamp Rheinland

klimacamp-im-rheinland.de dieses jahr DEUTLICH kleiner -noch in planung-
Aufruf zur Fahrraddemo „Ohne Kohle Nach Keyenberg“ am 22.08.<br />
Treffpunkt 9:30 Uhr Hans-Böckler-Platz, Köln<br />
Fahrrad fahren für Klimagerechtigkeit! Wir radeln am Samstag den 22.08. von Köln nach Keyenberg, um unsere Solidarität mit den bedrohten Dörfern zu zeigen, um gegen die klimaschädliche Braunkohle zu protestieren und dabei noch ein Zeichen zu setzen für eine umweltfreundliche Mobilität.<br />
Die Landstraße L277 zwischen Keyenberg und dem Tagebau Garzweiler wird seit einigen Wochen von RWE abgerissen. Dies zeigt die Entschlossenheit von Politik und Wirtschaft, den Klimakiller Braunkohle weiter auszuschöpfen. Das ist weder notwendig für die Energieversorgung noch zuträglich für den geplanten Kohleausstieg 2038!
+Ohne Kerosin Nach Berlin

unteilbar – Solidarität statt Ausgrenzung @Unteilbar_

Am Sonntag, den 14. Juni 2020, um 14 Uhr werden wir verantwortungsbewusst und mit Abstand demonstrieren. Auf der Straße und im Netz zeigen wir:<br />
#SoGehtSolidarisch!<br />
* Routen und Infos zu Berlin, Leipzig & anderen Orten...
unteilbar – Solidarität statt Ausgrenzung -> twitter: @Unteilbar_