Archiv der Kategorie 'Themen'

RWE geht juristisch gegen Pressesprecherin von Ende Gelände vor +++ Bündnis kritisiert „hilflose Panikreaktion“ des Konzerns +++ Tausende werden vom 19.-24. Juni Braunkohle-Tagebau stilllegen

RWE geht juristisch gegen Pressesprecherin von Ende Gelände vor +++ Bündnis kritisiert „hilflose Panikreaktion“ des Konzerns +++ Tausende werden vom 19.-24. Juni Braunkohle-Tagebau stilllegen… -> ende-gelaende.org/de/press-release/pressestatement-vom-28-05-2019

DRINGEND: Blockade von RWEs Kohlestraße dieses Wochenende – Keinen Meter der Kohle!

vom 21. mai 2019: aus email: Unterstützt Kohle erSetzen! Liebe Aktivistis,
BREAKING: heute hat RWE begonnen, erneut Fakten zu schaffen und den Bau einer neuen „Grubenrandstraße“ hinter den Dörfern beim Tagebau Garzweiler II am Kuckumer Wald begonnen (mehr…)

Fertigmacher gesucht: Welches Unternehmen wollen Sie für Freitag, den 13. vorschlagen?<br />
Der 13. September 2019 ist ein Schwarzer Freitag. An diesem Tag wird die aktion./.arbeitsunrecht zusammen mit Unterstützer_innen in ganz Deutschland Protestaktionen gegen Horror-Jobs und schikanöse Unternehmen durchführen. Wir rufen die arbeitende Bevölkerung zum Widerstand auf: Gegen Union Buster, Fertigmacher, Betriebsratsfresser, Lohndrücker und skrupellose Profit-Maximierer!<br />
Vorgeschlagen als Kandidaten für den Schwarzen #Freitag13 im September sind bisher:<br />
Amazon, AmRest (Starbucks, KFC, Pizza Hut, Burger King u.v.m.), Auftraggeber von Erdbeer- und Spargelverkäufer*innen, CFM Charité Facility Management, Dennree (Großhandel mit Biomarkt-Kette Denn´s), Deutsche Bahn, DHL, Laborkette Eurofins Food, Flixmobility (Flixbus und Flixtrain), Essenslieferanten Foodora und Lieferando, Humboldt Universität Berlin und Technische Universität (TU) Berlin, Müller Ltd.&Co.KG Drogeriemärkte, Prüm Türenwerk Weinsheim, Real GmbH | Metro AG, Terra Nova e.V.  Ochtrup<br />
Bitte ergänzen Sie diese Vorschläge mit Links und eigenen Vorschlägen!<br />
Nennen Sie uns Gewerkschaftsfeinde und Betriebsratsfresser!<br />
Mit dem Aktionstag am 13. September 2019 wollen wir die Schattenseiten der deutschen Arbeitswelt beleuchten, das Image von Konzernen gerade rücken und öffentlichen Druck auf üble Unternehmer ausüben. Der Aktionstag findet am 13. September 2019 zum achten mal statt (#Freitag13: Was bisher geschah).<br />
Unser Ziel ist es, Beschäftigte, Gewerkschafter*innen und Betriebsratsmitglieder zu unterstützen, die am Arbeitsplatz auf unzumutbare Weise unter Druck gesetzt werden.<br />
Jetzt sind Sie gefragt:<br />
Welcher Arbeitgeber hätte Ärger verdient?<br />
Warum genau? Was ist passiert?<br />
Wer sind die Fertigmacher? Welche Anwälte & Unternehmensberater waren beteiligt?<br />
Wurden weitere Spezialisten hinzu gezogen (Detekteien, PR, Mediation etc.)?<br />
Gibt es Berichte (Zeitung, Blogs, Facebook, Gewerkschaftsmedien)?
-> arbeitsunrecht.de/freitag13-toennies-hochschul-industrie-und-buse-heberer-fromm-nominiert/

Kinostart des Filmes „Die rote Linie- Widerstand im Hambacher Forst“ am 23.5.2019

Klimaneutrales Konstanz 2030

Wir fordern, dass Konstanz den Klimanotstand ausruft!</p>
<p>Auf lokaler Ebene fordern wir die Stadt Konstanz auf, die Klimakrise als solche zu benennen, den Klimanotstand auszurufen und sofortige Handlungsinitiative auf allen Ebenen zu ergreifen. Konstanz muss den Klimanotstand (engl. ‘climate emergency’) ausrufen. Das ist unsere erste lokale Forderung. Wir haben dem Gemeinderat eine entsprechende Resolution übergeben.</p>
<p>Der Klimanotstand hat für uns viele Bedeutungen, er ist jedoch kein Notstand im eigentlich rechtlichen Sinne, der die Grundlagen unserer Demokratie aushebelt. Wir fordern aber, dass ab sofort jede Entscheidung des Gemeinderates auf ihre Vereinbarkeit mit Klima-, Umwelt- und Artenschutz geprüft wird und stets in diesem Sinne gehandelt wird. Durch die Ausrufung des Klimanotstandes würde der Konstanzer Gemeinderat den Klimawandel als akute Bedrohung anerkennen und die Eindämmung der Klimakrise und ihrer schwerwiegenden Folgen zur Aufgabe von höchster Priorität erklären. Würde die Politik endlich die Krise beim Namen nennen, dann hätten wir einen Klimanotstand! Dann würden wir alle anders handeln und uns zweimal überlegen, Auto zu fahren, wenn man genauso gut das Fahrrad oder den Bus nehmen könnte. Bislang tut die Politik so, als ob sie alles im Griff hätte und spielt die Katastrophe herunter, auf die wir zurasen. Und als Folge handelt auch die Mehrheit der Bevölkerung nicht. Deshalb brauchen wir den Klimanotstand!

immer mehr kommunen erklären den klimanotstand -n‘ kritisch-solidarischer text

Sonntag, 12. Mai 12.00 Uhr Rote Linie

Sonntag, 12. Mai, Muttertag, Wald statt Kohle – fünf Jahre Waldspaziergänge am Hambacher Wald

Fünf Jahre Waldspaziergang heißt auch: Sonntag, 12. Mai, 12.00 Uhr, Wald statt Kohle und Aktion Rote Linie – Rettet den Hambacher Wald!

Sei die Rote Linie! Be the Red Line! Sois la Ligne Rouge! – Es ist dringender denn je… (mehr…)

Reflections on the ZAD: Another History Looking Back a Year after the Evictions

Why was it possible for the government to crush this powerful example of autonomy? In the following retrospective, a longtime resident of the ZAD explores how internal dynamics helped set the stage for state repression. This is one of the many stories that could be told about the ZAD, but we consider it an important historical document that poses crucial questions about how to balance autonomy and accountability and how to deal with authoritarian dynamics that arise from within. We hope it will inform the struggles that people around the world are participating in today… -> fr.crimethinc.com/2019/04/23/reflections-on-the-zad-looking-back-a-year-after-the-evictions

klimareporter.de: Das Recht auf Ungehorsam

die spatzen pfeifen es von den dächern – Das Recht auf Ungehorsam! nein, DIE PFLICHT!!!
Der rasante Artenschwund erfordert sofortiges Handeln. Selbst wenn alle Menschen Vegetarier und Fahrradfahrer würden, reichte das nicht. Die Gesellschaft muss vor allem die Regierungen zu entsprechenden Maßnahmen zwingen, wenn nötig, auch mit zivilem Ungehorsam.<br />
von Christian Mihatsch<br />
Dutzende weiß gekleidete Menschen laufen auf den Gleisen der Hambachbahn.<br />
Zivilen Ungehorsam praktizieren auch die Klimaaktivisten, die Bagger oder Gleise besetzen, etwa bei 'Ende Gelände'. Der Kohleausstieg in Deutschland wäre ohne diesen Einsatz kaum zustande gekommen</p>
<p>Unser Planet stirbt – Art für Art, Grad für Grad. Doch noch lässt sich der totale Kollaps des Ökosystems Erde abwenden, wenn sofort wirksame Maßnahmen ergriffen werden. Die Bundesregierung lässt aber nicht erkennen, dass sie bereit ist das Erforderliche zu tun. Daher sollte sie abgewählt werden.</p>
<p>Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich wahrscheinlich in gut zwei Jahren. Doch dann ist es womöglich schon zu spät, denn die CO2-Emissionen müssen in den nächsten zwölf Jahren halbiert werden.</p>
<p>Damit fällt jedem Einzelnen die Verantwortung zu, etwas zu tun. Dies bedeutet allerdings nicht, dass nun alle nur noch Fahrrad fahren und Vegetarier werden, denn das bringt zu wenig. Nur das Parlament und die Regierung können Maßnahmen beschließen, die der Lage gerecht werden. Folglich muss die Zivilgesellschaft auf die Regierung Druck ausüben. Das versucht sie zu tun mit Demonstrationen und Petitionen – seit 30 Jahren und ohne viel Fortschritte.</p>
<p>Ende letzten Jahres sind daher zwei neue Bewegungen entstanden, die mehr Erfolg haben. 'Fridays for Future' ist es mit Schulstreiks gelungen, dass Städte wie Konstanz oder Basel einen Klima- und Umweltnotstand erklärt haben.<br />
Recht auf Widerstand bei Regierungsversagen</p>
<p>Und in Großbritannien hat die 'Extinction Rebellion' vier Verkehrsknotenpunkte in London für mehr als eine Woche besetzt. Mehr als Tausend Menschen wurden verhaftet. Doch die Aktion war ein Erfolg: Sechs Tage nach deren Ende erklärte das britische Unterhaus den Umweltnotstand. Obwohl symbolisch, sind diese Erklärungen der entscheidende erste Schritt: zu sagen, was ist.</p>
<p>Die beiden Bewegungen mit den augenscheinlich schnellen Erfolgen haben eines gemein: Zu ihren Methoden gehört der zivile Ungehorsam. Dabei haben sie – wie auch die Anti-AKW- und die Anti-Kohle-Bewegung – durchaus das Recht auf ihrer Seite: Wenn das Leben und die Freiheiten der Menschen wegen des Versagens der Regierung in existenzieller Gefahr sind, besteht das Recht auf Rebellion, das Recht auf Widerstand.</p>
<p>Damit ist auch klar, was der Einzelne zuallererst tun müsste, um den Kollaps des Ökosystems Erde zu verhindern: Es gilt Widerstand zu leisten und – wenn nichts anderes hilft – sich an einen Kohlebagger zu ketten oder eine Autobahn zu besetzen...

Damit ist auch klar, was der Einzelne zuallererst tun müsste, um den Kollaps des Ökosystems Erde zu verhindern: Es gilt Widerstand zu leisten und – wenn nichts anderes hilft – sich an einen Kohlebagger zu ketten oder eine Autobahn zu besetzen… -> klimareporter.de/international/das-recht-auf-ungehorsam

Blockade vom Dürener Schlachthof+++Burn Slaughterhouses not coal+++Stoppt Massenmord an Mitlebewesen

(zuletzt aktualisiert: 07.05.19, 16.00uhr)
Am Sonntag, den 05.05.2019 gegen 23 Uhr gelangten wir – eine autonome Gruppe von 25 Menschen – auf das Gelände des Dürener Schlachthofs. Wir stellen uns mit unseren Körpern dem massenhaften Töten von fühlenden Wesen entgegen. Einige Menschen kletterten auf das Dach, andere setzten sich in den Eingang, durch den Kühe und Schweine in das Gebäude getrieben werden und ketteten sich aneinander. ->de.indymedia.org/node/32370 u gezwitschertes (mehr…)

Klima-Aktivist*innen besetzen Acker

Ungehorsamer Protest gegen Logistikgebiet +++ Investor Dietz AG in der Kritik +++ Flächenversiegelung deutschlandweit ein Problem<br />
In der Gemeinde Neu-Eichenberg (Nordhessen) haben Aktivist*innen heute in den frühen Morgenstunden auf einem Acker ein Camp aufgeschlagen. Aus Protest gegen ein dort geplantes 80 Hektar großes Logistikgebiet halten sie den Acker besetzt.<br />
Gegen das Logistikgebiet sprechen viele Argumente: Wertvoller Ackerboden wird versiegelt und geht so dauerhaft für die Landwirtschaft verloren, das Landschaftsbild wird zerstört, die Lebensqualität vor Ort verringert sich durch Lärm und verstopfte Straßen. Auf einer landwirtschaftlichen Ackerfläche könnte Kohlenstoff aus der Atmosphäre gebunden werden. Wohingegen mit dem Logistikgebiet eine erhebliche Zunahme des LKW-Verkehrs verbunden ist und somit auch der CO 2 -Ausstoß ansteigt. Dabei ist es höchste Zeit, die Klimakrise endlich als reale Bedrohung ernst zu nehmen. Enschlossenes Handeln und grundlegende Veränderungen sind nötig, um den Klimawandel noch abzubremsen. Dies forderten auch die Demonstrant*innen der „Fridays for Future“-Proteste am Freitag vor einer Woche in Neu-Eichenberg.<br />
Trotz des unermüdlichen Einsatzes der Bürgerinitiative für ein lebenswertes Neu-Eichenberg, finden diese Argumente im politischen Planungsprozess jedoch wenig Beachtung. Der Bensheimer Investor DIETZ AG könnte bald das Recht zugesprochen bekommen, die riesige Ackerfläche zu versiegeln. Dies ist besonders bemerkenswert, da der Acker innerhalb der „Ökolandbau Modellregion Nordhessen“ liegt und mit etwa 80 Bodenpunkten (von 100) zu den fruchtbarsten Böden Deutschlands zählt.<br />
Dazu erklärt Tanja Grommel von der Aktionsgruppe Acker bleibt: „Unsere Besetzung macht deutlich: Wir geben keinem Konzern das Recht unsere Lebensgrundlagen zu zerstören – auch die Dietz AG sollte das endlich einsehen. Das verantwortungslose Versiegeln von Ackerland muss aufhören.“<br />
Jeden Tag werden allein in Deutschland mehr als 60 ha Fläche versiegelt, was etwa der Größe eines durchschnittlichen landwirtschaftlichen Betriebes entspricht.<br />
Die Aktivist*innen fordern „Systemwandel statt Klimawandel“ und richten sich darauf ein, dass die Überzeugungsarbeit eine Weile dauern wird. Daher brachten sie alles Nötige zum Schlafen, Kochen, Leben mit und errichteten bereits die erste Kompost-Toilette. Bei den Anwohner*innen stellten sie sich als neue Nachbar*innen mit einem kurzen Schreiben vor, das sie noch am Morgen an jeden der knapp 1000 Haushalte in Neu-Eichenberg verteilten. Sie laden auch dazu ein, das Camp zu besuchen.<br />
„Wir schützen den Acker vor der zerstörerischen Privatisierung und geben ihn den Menschen zurück. Alle sind eingeladen, hier nun einen Ort der lebendigen Alternativen zu schaffen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Denn es braucht nichtkommerzielle Freiräume, an denen die Prozesse des notwendigen Systemwandels stattfinden können

aktuell: aus email: *+++ Aufruf zur Verteidigung der Ackerbesetzung +++*
Liebe Freund*innen & klimabewegte Menschen!
Wir sind ab sofort akut räumungsbedroht und wünschen uns Unterstützung auf dem Acker.
Ideal wären viele Menschen von jetzt an bis in die ganze Woche hinein.
Die Räumung kann Montag beginnen aber auch erst Mittwoch. (mehr…)

freitag 10.5. solaranlagen-einweihungs-party


unsre bad/waschmaschinen-warmwasser-solaranlage (fachbegriff: solar-thermie-anlage -> .pdf) ist schon fast fertig… (für die küche ist ein thermosiphon vorgesehen, dessen komplettierung steht noch aus…)

für näxten freitag, dh freitag 10.5.19, ab 19 uhr haben wir daher mal die einweihungsparty terminiert…

mit vorstellung der selben durch den (zu bescheidenen um dennoch ziemlich-berechtigter-weise darauf stolz sein zu könnenden) ersteller…

auch mit grillen (von tofu&co) u so…

kommt vorbei!

in jedem fall: …party party party… -jööö-

Aufruf - Ein Europa für Alle: Deine Stimme gegen Nationalismus! Sonntag, 19. Mai 2019: Großdemos in den Städten Europas </p>
<p>Die Europawahl am 26. Mai 2019 ist eine Richtungsentscheidung über die Zukunft der Europäischen Union. Nationalisten und Rechtsextreme wollen mit ihr das Ende der EU einläuten und Nationalismus wieder groß schreiben. Ihr Ziel: Mit weit mehr Abgeordneten als bisher ins Europaparlament einzuziehen. Wir alle sind gefragt, den Vormarsch der Nationalisten zu verhindern!</p>
<p>Wir halten dagegen, wenn Menschenverachtung und Rassismus gesellschaftsfähig gemacht, Hass und Ressentiments gegen Flüchtlinge und Minderheiten geschürt werden. Wir lassen nicht zu, wenn Rechtsstaat und unabhängige Gerichte angegriffen, Menschen- und Freiheitsrechte eingeschränkt und das Asylrecht abgeschafft werden sollen. Deshalb appellieren wir an alle Bürger*innen Europas: Geht am 26. Mai wählen – tretet ein gegen Nationalismus und Rassismus: Für ein demokratisches, friedliches und solidarisches Europa!