Archiv der Kategorie 'Veranstaltungen'

Film-Trilogie BRAND

Eine Reise im Rheinischen Braunkohlenrevier und eine Denkreise zum Kern der ökologischen Krise. Eine Film-Trilogie über Fossiles Wirtschaften, Braunkohle, Klimapolitik und den Widerstand im Rheinischen Revier. Von Susanne Fasbender in Kooperation mit dem Hambacher Forst Filmkollektiv

Jeder der drei Filme ist eigenständig. In der Trilogie ergeben sie ein neues Ganzes und vertiefen sich gegenseitig.

Erster Teil am 22.6.18 , open-air-kino, dh ca ab 22 Uhr vor der WAA (es gibt falafel!)

-> brandfilme.org:

BRAND I – Vom Eigentum an Land und Wäldern (113 min)

„Aber da müssen wir ‚ran. Da lügen wir uns glaube ich was in die Tasche, wenn wir glauben, dass wir schnelle Lösungen, einfache Lösungen, die keinem weh tun, und die wir alle ohne Widerstand unterschreiben können, hinkriegen. (mehr…)

Aktion rund um die Karlspreisverleihung

Der mittelbar mit Abstand größte Einzelaktionär des AKW Tihange, Emanuel Macron, wird zum Karlspreisträger 2018 ernannt. Mit dieser Entscheidung hat das Karlspreisdirektorium völlig neue Optionen für die Schließung des Atomkraftwerks eröffnet! Wir werden sie nutzen!</p>
<p>Wir dokumentieren hier den „Fahrplan“ des Protests an diesem Himmelfahrtstag:</p>
<p>10:00 Treffen am Welthaus Aachen und Start der Demonstration zum Marktplatz (An der Schanz 1)<br />
10:45 Ende von Teil-1 der Demo; TeilnehmerInnen gehen auf den Marktplatz (200 m)<br />
11:00 bis 13:00 auf Marktplatz ist der „offizieller Teil der Karlspreisverleihung“<br />
12:30 / 13:00 TeilnehmerInnen gehen INDIVIDUELL vom Markt zum Teil-2 der Aktion (200 m) zur<br />
12:30 Kundgebung am Augustinerbach/Pontstrasse (neben Cafe Kittel)<br />
14:00 Ende der Kundgebung...

u „Die Bilanz eines Präsidentschaftsjahres“ aus politisch-ökonomischer perspektive: zb von: Peter Wahl: „Emmanuel allein zu Haus

-siehe auch: Der Satire-Quickie: Frankreich kündigt Freundschaft auf! Der französische Präsident Macron lehnt den Aachener Karlspreis ab.

So wie es ist, bleibt es nicht! Harbour Games

So wie es ist, bleibt es nicht! Aufruf zu den Harbour Games 2018<br />
Antikapitalistische Aktionsrallye am 23. Juni im Brennpunkt Hafen<br />
Kohleumschlag, Agrarindustrie, Rüstungsschmieden, Atomtransporte, neokoloniale Dumpingexporte – dies sind nur einige der vielen verheerenden Facetten kapitalistischen Welthandels im Brennpunkt Hamburger Hafen. Der mit Abstand größte deutsche Überseehafen steht sinnbildlich für das global herrschende, zutiefst ungerechte System von Ausbeutung, Ausschluss, Enteignung und Zerstörung.</p>
<p>Was hier Konzernen und weiteren Akteur*innen Profite bringt, vernichtet an anderen Orten der Erde die Lebensgrundlagen von Menschen, treibt die weltweite Ungleichheit immer weiter voran und trägt so entscheidend zu Ursachen von Flucht und strukturell erzwungener Migration bei. Seien es die Verwüstungen durch den Einsatz von Rüstungsgütern in Kriegsgebieten, die ökonomische Unterwerfung und Festschreibung ganzer Weltregionen in Elend und Perspektivlosigkeit, die Vertreibungen durch z.B. Soja- und Palmölplantagen, Kohle-, Uran- und Erzabbau, oder die immer massiver werdenden Folgen des globalen Klimawandels.</p>
<p>Die internationalen Häfen sind allerdings nicht nur Knotenpunkte des globalen Kapitalismus, sondern können auch als verbindendes Element sozialer Kämpfe weltweit gesehen werden. Denn überall kämpfen Menschen für ein grundlegend anderes gesellschaftliches System, in dem Solidarität und Gerechtigkeit im Mittelpunkt stehen und nicht die Profitinteressen von Unternehmen und Konzernen.</p>
<p>Klar ist, die Überwindung des Kapitalismus kann weder durch Appelle an das moralische Gewissen von Konsument*innen noch durch Bitten an die Regierenden erreicht werden. Wir müssen uns als vielfältige politische Bewegungen nicht nur auf unsere jeweiligen Einzel-Baustellen beschränken, sondern gemeinsame Perspektiven und Strategien finden. Dazu gehört auch, das übergreifende ökonomische Gefüge der Verhältnisse zum Thema zu machen und entsprechende Aktionsformen zu entwickeln.</p>
<p>Ein Bündnis von Hamburger Gruppen aus verschiedenen sozialen Bewegungen, will im Juni 2018 mit den Harbour Games Hamburg dorthin gehen, wo die herrschenden Zustände sich verdichten, wo Konzerne und weitere Akteur*innen an fortgesetzter Defacto-Kolonialisierung und Plünderung des globalen Südens, an desaströser Energiegewinnung durch Atom und Kohle, an Kriegen oder der Ausbeutung von Tieren und der Zerstörung der Natur verdienen. Sie werden den Ablauf der kapitalistischen Verwertungsmaschinerie stören und ein Zeichen setzen: so, wie es ist, bleibt es nicht..!

[cja] HELP US! Turn up the heat on the EU & Big Polluters in Bonn


uns erreichte folgendes email:
Dear friends, Things are *hotting up* around *conflicts of interest* here at the *UN climate talks* – and *we need your help!****Both **TODAY**and **TOMORROW**… *
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‚Aachen im Wandel‘ zeigt wachstumskritische Ausstellung „Endlich Wachstum!“

vom 13. April bis 26. Mai 2018
wo? in der VHS AC, Peterstraße 21–25, Forum

dazu ‚aus dem netz gefischt u aufgeschnappt‘:

„…Liebe Degrowth-Bewegte,

wir, Aachen im Wandel, zeigen zurzeit die wachstumskritische Ausstellung „Endlich Wachstum!“ vom Berliner Kollektiv FairBindung e.V. in der Volkshochschule Aachen. Diese macht das Thema Wirtschaftswachstum, dessen Grenzen und Alternativen dazu auf interaktive Weise erlebbar.

Passend zur Ausstellung haben wir ein spannendes & umfangreiches Rahmenprogramm mit zahlreichen Workshops, Vorträgen, einer Filmvorführung und einem Stadtrundgang zusammengestellt.

Den Flyer zum Rahmenprogramm findet ihr hier – ein Blick lohnt sich :)
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Aktionsaufrufe: Klima schützen – Hambacher Wald retten – RWE stoppen!

Zeig RWE die Rote Karte!

Liebe Klimaschützer*innen,
der Klimaschutz bestimmt leider nicht mehr die politische Agenda, weshalb es umso wichtiger ist, nicht im Widerstand nachzulassen.
Kurzfristig möchte ich euch auf diesem Wege deshalb an zwei Aktionen erinnern:
Bereits für morgen ruft ein Bündnis aus 17 Verbänden, Organisationen und Initiativen unter dem Motto „Zeig RWE die Rote Karte“ zu einer Aktion anlässlich der RWE-Hauptversammlung in Essen auf. Am kommenden Sonntag heißt es dann im Rahmen eines Braunkohlen-Aktionstages „Wälder bewahren, Klima schützen, Stadtluft entgiften!“.
Wir hoffen, Ihr seid möglichst zahlreich dabei!
Herzliche Grüße
Dirk Jansen
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Aktionstag am 29. April 2018 Fahrraddemo von Köln & Aachen zum Hambacher Wald & dortige 100 m Regenbogen-Banner Aktion

+++ bitte weiterleiten +++ bitte bei Mobi helfen @fuerhambi +++
fuerhambi.org/mobi

+++ bitte weiterleiten +++ bitte bei Mobi helfen @Fuerhambi +++ www.fuerhambi.org +++

+ Wälder bewahren, Klima schützen, Stadtluft entgiften! + 40 Jahre Widerstand gegen die Braunkohle des Rheinlandes: Aktionstag am 29. April 2018
Fahrraddemo von Köln & Aachen zum Hambacher Wald & dortige 100 m Regenbogen-Banner Aktion
Alle Infos auf www.fuerhambi.org , Twitter: @Fuerhambi

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Tagesseminar: „Die NS-Ordensburg Vogelsang – Erinnerung und Bildungsarbeit am Täterort“

Was machte die Attraktion eines Ortes wie Vogelsang während der NS-Zeit aus? Welche Versprechungen wurden hier jungen Männern von der Führung hinsichtlich ihrer Zukunft gemacht? Von welchen Hoffnungen und Sehnsüchten nach sozialem Aufstieg waren sie bewegt? Waren sie durch Drill und Formierung dazu vorbestimmt, sich an Verbrechen zu beteiligen oder konnten sie auch 'nein' sagen? Sahen sie sich selbst als 'Herrenmenschen' und handelten auch so?</p>
<p>Die Dauerausstellung 'Bestimmung: Herrenmensch. NS-Ordensburgen zwischen Faszination und Verbrechen' will keine einfachen Antworten geben. Sie möchte zunächst einmal dazu animieren, Fragen wie die eingangs beispielhaft gestellten in den Besucherinnen und Besuchern entstehen zu lassen. Die Ausstellung nimmt konkretes Täterhandeln, Handlungsräume wie die Handelnden selbst mit ihren Überzeugungen, ihren Prägungen und ihrem Tun in den Blick, erschließt jedoch auch Perspektiven und Stimmen von Opfern.</p>
<p>Wenn wir besser verstehen möchten, wie es zu den größten Verbrechen in der europäischen Geschichte kommen konnte, müssen wir uns die Menschen in ihrer Zeit, ihre Überzeugungen, Prägungen und ihr Tun genau anschauen. Wir haben inzwischen begriffen, dass vor allem dieser Blick auf die Handlungsmöglichkeiten und das konkrete Handeln des Einzelnen uns Türen zur Erkenntnis des Gesamten öffnen kann...

-> mailchi.mp/bfd3856d59fc/b3hu6mqmp3-504809?e=13c2568606

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Mahnwache, Sa., 28.4.18: 11.00 Uhr: Düren, Platz Köln-/Wirtel-strasse

Verantwortung kann man nicht outsourcen
Quelle: https://pixabay.com/de/atomm%C3%BCll-radioaktiver-abfall-1471361/

*Mahnwache am Samstag, 28. April 2018 *

*ab 11.00 Uhr, Düren, Platz Kölnstraße/Wirtelstraße*

• Gegen drohende Castor-Transporte von Jülich nach Ahaus – oder in die USA

• Für einen zügigen Neubau eines modernen Atommülllagers in Jülich, das gegen Erdbeben und Flugzeugabstürze gesichert ist.
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Aktion: Strafanzeige gegen den Betreiber des Atomkraftwerks Tihange und die belgische Regierung

17. Apr. 2018 — Wir schreiben euch an, weil wir gemeinsam am Samstag, den 21.04.18 an drei verschiedenen Orten in Belgien Anzeige bei der belgischen Polizei erstatten werden, weil<br />
• wir unsere Sicherheit und unser Leben durch die Pannenreaktoren Tihange und Doel bedroht sehen,<br />
• die Verantwortlichen aber ihrer Pflicht, für unsere Sicherheit zu sorgen, in keiner geeigneten Art und Weise nachkommen.</p>
<p>Wir, das sind das Anti-Atom-Bündnis Aachen (AAA), Fin du Nucleaire (FDN), Réveil Anti Nucléaire (R.A.N.), Stop Tihange Deutschland und Stop Tihange Nederland, setzen uns mit dieser Aktion für die sofortige Stilllegung der maroden und gefährlichen Bröckelreaktoren ein.</p>
<p>Wir wollen deshalb mit euch in großer Zahl ab 14.00 Uhr vor den unten genannten Polizeistationen in Namur, Tongeren und Eupen erscheinen und dort gut sichtbar für die Bevölkerung, die Presse und alle Interessierten nacheinander in die Polizeiwachen gehen und dort Strafanzeige gegen die Betreiber und die belgische Regierung erstatten. Einen vorgefertigten Text dazu, der gemeinsam mit Anwälten von Greenpeace Belgien erstellt wurde, erhält jeder auf Wunsch vorab oder direkt dort vor Ort.</p>
<p>Die belgischen Schrottreaktoren in Tihange und Doel weisen zahlreiche Risse in den Reaktordruckbehältern auf, was zu einer größeren Wahrscheinlichkeit eines Berstens führen kann. Bereits jetzt muss das Notfallkühlwasser vorgeheizt werden, um die Druckbehälter bei einem evtl. Notfall zu schonen. Etliche Precursor-Ereignisse (deutsch: Vorboten) in Tihange 1, die in ihrer Häufung absolut alarmierend sind, werden von den Verantwortlichen kleingeredet und missachtet. Immer wiederkehrende Störfälle und daraus resultierende Notabschaltungen verängstigen die Bevölkerung, während auf der anderen Seite die Laufzeiten weiter verlängert werden.</p>
<p>Diese verstörenden Bilder haben uns wachgerüttelt und lassen uns gemeinsam für die Abschaltung der Reaktoren kämpfen. Das gemeinsame, öffentliche Erstatten von diesen Strafanzeigen ist ein weiterer Schritt im vielfältigen und bunten Protest gegen die Schrottreaktoren.