Archiv der Kategorie 'Veranstaltungen'

27. Sept.: Jetzt erst recht! Demo für den Erhalt des Hambacher Forsts und den sofortigen Ausstieg aus fossilen Energien

-> hambacherforst.org/blog/2018/09/26/morgen-jetzt-erst-recht-demonstration-fuer-den-erhalt-des-hambacher-forsts-und-den-sofortigen-ausstieg-aus-fossilen-energien/

Greenpeace-Rechtsgutachten: RWEs Rodungspläne im Hambacher Forst nicht zulässig

Energiekonzern untergräbt Suche der Kohlekommission nach breitem Kompromiss
Greenpeace-Rechtsgutachten: RWEs Rodungspläne im Hambacher Forst nicht zulässig
Berlin, 24. 9. 2018 – Der Energiekonzern RWE verstößt gegen geltendes Recht, wenn er wie geplant ab Oktober den Hambacher Forst roden lässt. Zu diesem Ergebnis gelangt die Rechtsanwältin Cornelia Ziehm in einem heute veröffentlichten Gutachten im Auftrag von Greenpeace… -> greenpeace.de/presse/presseerklaerungen/greenpeace-rechtsgutachten-rwes-rodungsplaene-im-hambacher-forst-nicht

zb zu lesen in verbindung mit: telepolis: „Wir können uns auf den Rechtsstaat nicht verlassen

u. klimareporter.de/protest/bundesbuerger-gegen-rodung
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in wyhl bildete sich die schlichte erkenntnis: wenn unrecht zu recht wird, wird widerstand zur pflicht“! -dazu, und….

Klimaschützer appellieren vor Gericht an das Gewissen

Grevenbroich, 20.09.18. Im August 2017 hatten 150 Klimaschutz-Aktivist*innen in der Aktion „Kohle erSetzen!“ die Zufahrten zum europaweit zweitgrößten Braunkohlekraftwerk in Neurath für mehrere Stunden blockiert. Heute Mittag wurden vor dem Amtsgericht Grevenbroich zwei von ihnen dafür zu einem Bußgeld von jeweils 100€ verurteilt. Die Beschuldigten appellieren nun an die Öffentlichkeit, selbst für den dringend nötigen Kohleausstieg und den sofortigen Räumungsstopp im Hambacher Wald einzutreten… (mehr…)

[Pressemitteilung] Polizei räumt direkt nach dem Tod eines Journalisten im Wald + Bewegung für Klimagerechtigkeit trauert und steht geeint für Erhalt des Hambacher Forstes

Pressemitteilung vom 21.09.2018
Die Politik der Landesregierung handelt mit dem Festhalten an Räumungen und Rodungen gegen den erklärten Willen der Bevölkerung. Um die Profitinteressen von RWE durchzusetzen, wird nicht einmal vor Trauer Rücksicht genommen“, sagt Maja Rothe, Sprecherin der Aktion Unterholz.. (mehr…)

Presseerklärung 20.09.18: Tragischer Todesfall im Hambacher Forst

-> hambacherforst.org/blog/2018/09/20/presseerklaerung-20-09-18-tragischer-todesfall-im-hambacher-forst:
Am Mittwochnachmittag gegen 15:45 ist im Baumhausdorf Beechtown im Hambacher Forst der Bewegungsjournalist, Blogger und Aktivist Steffen Horst Meyn gestorben. Er stürzte beim Versuch, eine laufende Räumungsaktion durch das Sondereinsatzkommando der Polizei (SEK) zu dokumentieren, von einer Hängebrücke aus ca. 20 m Höhe. Rettungskräfte am Boden versuchten noch, ihn zu reanimieren. Nach unserem Informationsstand verstarb er jedoch wenig später, noch im Wald, in einem Rettungshelikopter.

Wir sind über dieses tragische Ereignis erschüttert und fassungslos. Wir fühlen tiefstes Mitgefühl für die Familie und Freunde des Verstorbenen und hoffen, dass sie die Privatsphäre und Ruhe zugestanden bekommen, die sie in ihrer Situation wahrscheinlich brauchen. Auch für viele von uns war er ein Freund, dessen Verlust wir noch nicht wirklich begreifen. Gerade auch den Menschen in Beechtown, die nach Wochen Dauerstress durch die Räumung jetzt dieses fürchterliche Ereignis miterleben mussten, wünschen wir viel Kraft und Ruhe.

Nach allen Informationen, die wir in der Pressestelle des Hambacher Forstes bisher sammeln konnten, handelt es sich klar um einen tragischen Unfall.

Ein würdiger Umgang wäre es in unseren Augen gewesen, dass alle Seiten sich vorerst bedeckt halten. Dass als Reaktion des Innenministeriums und der Polizei am heutigen Tage die freiwillige Räumung der Baumhäuser gefordert wurde, halten wir in dieser Situation für eine absolut unangemessene strategische Nutzung des Todesfalles…
-> hambacherforst.org/blog/2018/09/20/presseerklaerung-20-09-18-tragischer-todesfall-im-hambacher-forst

Gefährlicher Ort? Von Wegen!

Gefährlicher Ort? Von Wegen!
Seit einiger Zeit gilt der Hambacher Forst und ein beträchtlicher Teil drumherum als ‚Gefährlicher Ort‘ in welchem es der Polizei ermöglicht wird, Personalien festzustellen, Durchsuchung von Mensch und Fahrzeugen vorzunehmen und Dinge zu beschlagnahmen. -Gegen diesen ‚Gefährlichen Ort‘ als solchen ist juristisch erstmal wenig zu machen ABER gegen jede einzelne Polizeimaßnahme kann sehr wohl vorgegangen werden. (mehr…)

6./7.10 Köln: Konferenz „Aufstehen und Widersetzen“

Während die Gegner gewerkschaftlicher Organisierung und betrieblicher Mitbestimmung hochvernetzt arbeiten und finanziell üppig ausgestattet sind, ist die Gegenwehr auf Seiten der Betroffenen stark ausbaufähig.

Beschäftigte, Betriebsräte, Gewerkschafter und ihre Anwält*innen entwickeln trotz ihrer schwierigen Ausgangslage effektive Strategien, um den Kopf im Betrieb über Wasser zu halten oder zumindest ihre Haut so teuer wie möglich zu verkaufen.

Doch mangelt es bundesweit an Austausch, Reflektion, und Theoriebildung. Das wollen wir ändern und laden zur juristisch-politischen Fachkonferenz ein:

Aufstehen und Widersetzen
6. + 7. Oktober 2018 in Köln
Bürgerzentrum Alte Feuerwache, Melchiorstr. 3, 50670 Köln

Wir würden uns freuen, recht viele von Euch in Köln begrüßen zu können. Hier findet Ihr unser Programm und könnt Euch anmelden: arbeitsunrecht.de/konferenz

Uns liegt es besonders am Herzen mit Betriebsratsmitgliedern und Gewerkschaftern ins Gespräch zu kommen, die aktuell unter Beschuss stehen oder ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Bitte informiert auch Kolleg*innen und Bekannte über unsere Konferenz!

Mit solidarischen Grüßen
Jessica Reisner – aktion.arbeitsunrecht.de

Workshop Gewaltfreie Kommunikation

beim skillsharingcamp-im-hambacher-forst gibbet es auch Workshops zu Gewaltfreier Kommunikation
Termine? siehe skillshare-timetable (mehr…)

Tunnelbesetzer am Hambacher Forst – Es waren Tim und Elmo

Einen Tag lang haben zwei Männer die Räumung verzögert, weil sie sich in einem Stollen verschanzten. Nun kamen sie raus. HAMBACHER FORST taz | Der Sauerstoff im Schacht wird knapp, die Feuerwehr ist da und Fachleute der Grubenwehr, die sich mit Stollen auskennen. Bei den polizeilichen Räumungsarbeiten im Hambacher Forst haben zwei Waldbesetzer die weitere Räumung von Baumhäusern über einen Tag lang verzögert – weil sie sich in einem selbstgebuddelten Stollen versteckt hielten, in den selbst Rettungskräfte lange nicht vordringen konnten...
-> taz.de/!5535899

10./11.11.18 Wuppertal: Fortbildung Versammlungs- u Polizeirecht

6. Fortbildung zum Versammlungs- und Polizeirecht für Versammlungsleiter*innen am 10./11. Nov. 2018 in Wuppertal

Der Verein Tacheles bietet mit Unterstützung der Rosa Luxemburg Stiftung NRW eine Fortbildung zum Versammlungs- und Polizeirecht an. (mehr…)