Archiv der Kategorie 'Veranstaltungen'

Freitag, 24.2. ab 12 Uhr im Amtsgericht Kerpen der erste Haftprüfungstermin

für vermutlich 3 der 4 noch verbliebenen Gefangenen aus dem Hambacher Forst. (mehr…)

*Auf zum 25. Waldspaziergang im Hambacher Forst!*

*Sofortiger Ausstieg aus der Braunkohle! *- *Energiekonzerne demokratisieren!*
-aus einem email das uns erreichte:-
*Hambacher Forst in Bürger*innenhand und seine Verwaltung durch einen demokratischen Wald-Rat!*
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22.2. 10 Uhr AG Erkelenz – Einladung zur solidarischen Prozessbegleitung

uns erreichte folgendes email:
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*gerne weiterleiten*
Hallo zusammen,
die erste große Ende Gelände Aktion ist nun schon fast 3 Jahre her und immer noch versuchen Staatsanwaltschaft und Gerichte Menschen deswegen juristisch zu belangen.
Der nächste Prozess gegen eine Aktivistin findet am 22.2. um 10 Uhr am Amtsgericht Erkelenz statt.
Der Vorwurf lautet Landfriedensbruch… (mehr…)

Tag der Entscheidung im Hambacher Forst: Donnerstag, 15.02.2018!

Folgende Mail erreichte uns:
…“Die Bezirksregierung Arnsberg soll der RWE Power AG eine Frist bis zum 15.02.2018 gesetzt haben, entweder die Genehmigung des Hauptbetriebsplanes Hambach für die Jahre 2018-2020 oder die weitere Verlängerung des Hauptbetriebsplanes Hambach über den 31.03.2018 hinaus zu beantragen. Der neue Hauptbetriebsplan ist die notwendige Erlaubnis dafür, dass der Tagebau Hambach ab dem 01.04.2018 weiter betrieben werden darf. Wird diese Erlaubnis nicht erteilt, endet der Tagebau Hambach am 31.03.2018.
-> hambacherforst.org/blog/2018/01/29/tag-der-entscheidung-im-hambacher-forst-donnerstag-15-02-2018

BUND-Vortrag: ‚Der juristische Kampf um den Hambacher Wald‘

ein Bericht vom 27.1.2018:
Dirk Jansen (Geschäftsleiter des „BUND NRW e.V.“ erläuterte vor rund 50 Aktivisten, Kontaktpolizisten, vermutlich RWE-Mitarbeitern und interessierten Bürgern Details zum Kampf des „Bund für Umwelt- und Naturschutz e.V. (BUND)“ um den Erhalt des Hambacher Forst. Andreas Büttgen von der seit 10 Jahren aktiven „Initiative Buirer für Buir“ moderierte die Veranstaltung, der eine angeregte Diskussion folgte… -> mutbuergerdokus.de/html/aktionen/2018_01_27_bund-vortrag-hambacher-wald

Die Alternative lebt! Überall ist Afrin– überall ist Widerstand!

-> navdem.com/die-alternative-lebt-ueberall-ist-afrin-ueberall-ist-widerstand

Aufruf von NAV-DEM zur bundesweiten Großdemonstration in Köln am Samstag, den 27. Januar
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rt-ostertreffen

konkret: menschen „aus hambi u umfeld“, die interesse an sog. „radikaler therapie“ haben sind eingeladen sich beim rt-ostertreffen.de baldigst anzumelden -die teilnehmerzahl ist begrenzt u das interesse gross… mehr zb rt-ostertreffen.de/programm
leute, das ist DIE gelegenheit rt in der praxis zu erfahren… (u zb hier einzubringen) (mehr…)

ein klima-diskussions-papier

Three Years towards „block everything“ in 2020 & Project “our planet, our future”


image: -> beehivecollective.org

Maniac idea paper for CJA & Ende Gelände meetings Jan+Feb 2018

This paper has been written to quickly outline the idea of three-year escalation campaign.
It would start with movement building and largely symbolic actions in the first year; some direct action, growing increasingly disobedient, in the second year and culminating in the third year when big and small actions add up to a „block everything” climax. „Everything“ meaning gas+coal infrastructure, agro-industry, airports, as well as meat factories, banks, motorcompanies, etc . . . everything that destroys our climate and threatens our future.
Some of these issues are already rather well established on the (political and protest) agenda, but some issues require some work to further highlight them and make them “actionable”.

With a common campaign frame, these issues are no longer single-issues and we wouldn’t feel that by focusing on one issue, we forget targeting the other issues. Instead, it’s all part of a huge push against the bad stuff (fossil fuels, discrimination and inequality) and for the good stuff (clean energy, social justice, a peaceful and livable future). The campaign/movement would take to form of a non-violent struggle using all tools available to those struggles. In the larger context the 3-years-campaign plan should part of a broader social justice movement that asks “how can we have a livable future on this warming planet”. This movement would address the social justice question built-into the global warming problem.

Three years and then we Block Everything

First year (2018): Setting the stage. Informing about the 3-years-campaign, mobilizing, training of activist for intervention & disobedience, building local groups & networks identifying targets, marking targets with symbolic action, delivering the message: “for Paris goals to succeed, this has to shut down tomorrow, if not… we come back to shut down”. (call it “movement building”)

Second Year (2019): Gaining momentum. Actions become more direct, more disobedient, but are mainly symbolic. Some Actions should be big (mass actions) to train our ability to mobilize huge numbers for diverse targets (not just coal ;-) ). Training of activists continues with an eye on 2020. “Our Planet, our future”-Congress outlines our vision for a livable future.

Third Year (2020): Block everything. Climate villains and places of climate destruction that have been marked by symbolic and/or direct actions during the previous two years are now facing actions designed to cause a maximum of disruption. If successful, the facilities shut down (several days?). Actions and the campaign are designed to dramatize the question: What is more important, short-term profits / economic growth or our future?

Reasoning:

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Surprise! Siege auf feindlichem Terrain

aus „Graswurzelrevolution nr. 425 vom januar 2018:

Gericht gewährt dem Hambacher Wald Schonfrist – Zeit für Besinnung

Für Umweltbelange vor Gericht zu gehen, heißt, auf feindlichem Terrain zu operieren. So formulierte es die australische Rechtswissenschaftlerin Nicole Rogers 2016 in einem Sammelband zur Kulturgeschichte des Klimas. (anm.)

Es ist eben die ureigenste Aufgabe der Gerichte, das bestehende System aufrechtzuerhalten; und, da dieses System voller Widersprüche steckt, im Zweifelsfall für die mächtigeren Akteure zu entscheiden. Wer zudem einmal einen Blick in die Jurist*innen-Ausbildung in Deutschland geworfen hat, weiß, wie unwahrscheinlich die Figur eines kritischen Juristen sein muss.

Und doch hat das Oberlandesgericht (OLG) Hamm am 30. November 2017 die Klage des peruanischen Bauern Saul Luciano Lliuya angenommen, dessen Dorf Huaraz durch die Gletscherschmelze in den Anden bedroht ist. Lliuya hat den deutschen Energiekonzern RWE als einen globalen Großverursacher des menschengemachten Treibhauseffekts auf Zahlung eines Teils der Kosten für Schutzmaßnahmen seines Dorfs verklagt. Eigentlich ist die systematische Verantwortungslosigkeit von Big Coal und Big Oil, die unsere Erdatmosphäre als kostenlose Müllkippe für ihre Treibhausgase benutzen, vor Gerichten weltweit sakrosankt. Was ist passiert?

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zum Neuen Jahr: ‚RWE und der Wald…‘ -das Märchen vom Braunkohleausstieg-

Es war einmal ein Wald…

… im Herzen Europas. Er begann zu wachsen, nachdem das Eis, das über 100.000 Jahre weite Teile des Kontinents bedeckt hatte, geschmolzen war. Er wuchs und wuchs und breitete sich aus. Damals, vor 12.000 Jahren, war der Wald in Mitteleuropa noch allein. Wirklich allein? Nein, es lebten viele Wesen darin, einige von ihnen können wir heute nicht einmal mit Namen versehen. Sie waren da, bevor die ersten Menschen kamen…

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